GERMAN HIGHEND – High-End-Kabel und Tuning ohne Voodoo
GERMAN HIGHEND ist unsere eigene Marke für kompromisslos entwickelte High-End-Kabel und Audiokomponenten. Keine zugekaufte Meterware mit einem schicken Gewebeschlauch, kein Kabel-Voodoo und keine wundersamen Geschichten – sondern eigene Konstruktionen, eigene Materialien, eigene Werkzeuge und Fertigung in Deutschland.
GERMAN HIGHEND ist aus unserer täglichen Arbeit mit hochwertigen HiFi- und High-End-Anlagen entstanden. Seit Jahrzehnten hören, messen, vergleichen, reparieren und optimieren wir Audiokomponenten unterschiedlichster Preisklassen. Dabei lernt man ziemlich schnell, welche technischen Details tatsächlich relevant sind – und welche hauptsächlich gut vermarktet werden.
Viele Produkte unter dem Namen GERMAN HIGHEND sind genau deshalb entstanden: weil wir eine bestimmte Lösung selbst besser, konsequenter oder einfach sinnvoller realisieren wollten.
Nicht ohne Grund gilt GERMAN HIGHEND mittlerweile als Geheimtipp in der HiFi-Szene. Statt großer Werbekampagnen investieren wir lieber in Material, Entwicklung und Fertigung. Das Ergebnis sind Kabel, die sich auch vor wesentlich teureren Konstruktionen nicht verstecken müssen.
High End ohne Voodoo
Bei GERMAN HIGHEND versuchen wir nicht, einfache Elektrotechnik mit geheimnisvollen Begriffen zu erklären. Ein Audiokabel ist ein elektrisches und mechanisches Bauteil. Leiterwerkstoff, Leitergeometrie, Querschnitt, Gefügestruktur, Oberfläche, Dielektrikum, Kapazität, Induktivität, mechanischer Aufbau, Kontaktmaterialien und Übergänge lassen sich konstruktiv beeinflussen.
Genau dort setzen unsere Entwicklungen an.
So wenig unnötiges Material wie möglich, hochwertige Massivleiter, definierte Geometrien, sorgfältig ausgewählte Dielektrika und möglichst verlustarme Kontakte.
Unser Ziel ist nicht, einem Kabel einen eigenen Klang anzuerziehen. Im Gegenteil: Je weniger eine Verbindung dem Signal hinzufügt oder davon unterschlägt, desto besser.
Am Ende entscheidet für uns allerdings nicht die Theorie allein. Konstruktionen werden in bekannten hochwertigen Anlagen über lange Zeit gehört, verglichen und weiterentwickelt. Was dort keinen nachvollziehbaren Vorteil bringt, brauchen wir nicht.
Reinsilber ist nicht gleich Reinsilber
Silber besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle. Das allein macht jedoch noch kein hervorragendes Audiokabel.
Mindestens genauso interessant ist für uns, wie der Leiter hergestellt wird. Deshalb beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Gefügestruktur des Silbers, Kristallgrößen, Ziehprozessen, Glühtemperaturen, Abkühlzeiten, mechanischen Spannungen und der Oberflächenqualität des fertigen Leiters.
Aus dieser Entwicklung entstanden unsere unterschiedlichen PSS-, LGS- und schließlich MCS-Silberleiter.
PSS – hochwertiges Reinsilber als Basis
Unsere PSS-Leiter bestehen aus hochreinem Reinsilber mit einer Reinheit von 4 bis 5N. Nach dem Ziehen werden die Leiter definiert geglüht und anschließend oberflächenpoliert.
PSS bildet den Einstieg in die GERMAN HIGHEND Silbertechnik und bietet bereits die Eigenschaften, die wir bei korrekt konstruierten Reinsilberkabeln schätzen: hohe Auflösung, sehr gute Durchhörbarkeit und eine neutrale, keineswegs künstlich helle Wiedergabe.
LGS – deutlich größere Silberkristalle
Bei unserer LGS-Serie wird der Herstellungsprozess wesentlich aufwendiger. Durch einen mehrstündigen, genau definierten Glüh- und Abkühlprozess wird die Gefügestruktur des Silbers neu aufgebaut.
Die dabei entstehenden Kristallite sind ungefähr sechs- bis achtmal größer als beim PSS-Silber. Nach dem Glühprozess wird der Leiter auf sein endgültiges Maß gezogen, wodurch die großen Kristallstrukturen zusätzlich in Längsrichtung gestreckt werden. Anschließend wird die Oberfläche aufwendig poliert.
In unseren Hörvergleichen zeigt sich der Unterschied insbesondere bei Auflösung, Dynamik, räumlicher Darstellung und der Fähigkeit, sehr feine Informationen selbstverständlich in das musikalische Gesamtbild einzubinden.
MCS – die Grenze des Machbaren?
MCS ist das Ergebnis der Frage, wie weit sich die Herstellung eines Silberleiters überhaupt treiben lässt, wenn Aufwand und Fertigungszeit zunächst keine entscheidende Rolle spielen.
Bei LGS waren die Möglichkeiten konventioneller Glüh- und Abkühlverfahren weitgehend ausgereizt. Um die Kristallstruktur noch einmal deutlich zu vergrößern, mussten wir deshalb einen vollkommen anderen Herstellungsweg entwickeln.
Der Ausgangspunkt eines MCS-Leiters ist kein fertig zugekaufter Draht.
Das Silber wird von Hand unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff geschmolzen und in eine speziell vorbereitete, auf hohe Temperatur gebrachte Kokille gegossen. Dadurch lässt sich das Erstarren der Schmelze gezielt beeinflussen.
Beim kontrollierten Abkühlen entstehen erheblich weniger Kristallisationskeime. Den verbleibenden Kristallen bleibt dadurch mehr Zeit zum Wachstum. Bereits der so hergestellte Silberrohling besitzt eine Gefügestruktur, die ungefähr zwei- bis dreimal gröber als die des bereits sehr langkristallinen LGS-Silbers ist.
Damit ist die Herstellung allerdings erst am Anfang.
Vom handgegossenen Silberzylinder zum MCS-Leiter
Aus dem massiven Silberrohling muss anschließend ein dünner Leiter entstehen. Dazu wird das Material in zahlreichen Arbeitsschritten mechanisch verformt und immer weiter gezogen.
Dabei werden die bereits außergewöhnlich großen Kristallstrukturen stark in Längsrichtung gestreckt.
Eine derart starke Kaltverformung führt zwangsläufig zu mechanischen Spannungen und einer zunehmenden Verfestigung des Silbers. Deshalb muss der Leiter während dieses Prozesses mehrfach unter exakt kontrollierten Bedingungen spannungsarm geglüht werden. Die Temperatur bleibt dabei bewusst unterhalb des Bereichs, in dem sich die mühsam erzeugte Gefügestruktur wieder verändern würde. Erst danach wird der Draht auf seinen endgültigen Durchmesser gezogen und die Oberfläche aufwendig poliert.
Die Herstellung eines MCS-Leiters erfolgt damit zu großen Teilen in Handarbeit und ist mit industriell produziertem Silberdraht kaum vergleichbar.
Warum wir MCS für außergewöhnlich halten
Das Ergebnis ist ein Reinsilberleiter mit außergewöhnlich großen und stark längsorientierten Kristallstrukturen und entsprechend wenigen Korngrenzen entlang des Signalwegs. Die Eigenschaften erinnern damit eher an sehr aufwendig hergestellte monokristalline Leiter als an konventionellen Silberdraht.
In entsprechend hochauflösenden Anlagen ist MCS nach unseren Erfahrungen tatsächlich noch einmal eine eigene Klasse.
Extrem hohe Auflösung ohne künstliche Schärfe, außergewöhnliche Durchhörbarkeit, feinste Mikrodynamik, sehr präzises Timing und eine frappierend plastische, holografische Raumabbildung gehören zu den Eigenschaften, die wir bei diesen Kabeln immer wieder erleben.
Besonders auffällig ist dabei gerade nicht ein spektakulärer „Silberklang“. Gute MCS-Verbindungen treten klanglich eher zurück. Aufnahmen und Komponenten werden deutlicher voneinander unterscheidbar, während die Wiedergabe gleichzeitig selbstverständlich, ruhig und natürlich bleibt.
Das ist letztlich genau das, was wir von einer wirklich hervorragenden Verbindung erwarten.
Die MCS-Serie gehört für uns zum Besten, was wir unabhängig vom Preis an Kabeln gehört haben.
MCS ist nicht für jede Anlage sinnvoll
Bei aller Begeisterung sollte man allerdings vernünftig bleiben.
Ein MCS-Kabel in einer durchschnittlichen HiFi-Anlage einzusetzen, während Lautsprecher, Aufstellung oder Elektronik an anderer Stelle deutliches Verbesserungspotenzial besitzen, wäre meistens Unsinn.
MCS ist für sehr hochwertige und bereits konsequent optimierte Audiosysteme gedacht. Erst wenn die gesamte Kette eine entsprechende Auflösung besitzt, lässt sich das Potenzial dieser Leiter wirklich ausschöpfen.
Deshalb empfehlen wir nicht automatisch das teuerste Kabel, sondern die Lösung, die zur jeweiligen Anlage passt.
Solidcore Copper – erstaunlich viel Kabel für wenig Geld
Genau aus diesem Grund gibt es GERMAN HIGHEND nicht nur in Reinsilber.
Für preiswertere Anlagen, Zweitsysteme, Heimkino oder einfach für Musikliebhaber, die kein Vermögen in Kabel investieren möchten, haben wir unsere Solidcore-Copper-Serie.
Hier verwenden wir hochwertige OFC-Kupfer-Massivleiter, übernehmen aber wesentliche konstruktive Prinzipien unserer aufwendigeren Kabel.
Dazu gehören definierte Leiterabstände, sorgfältig gewählte Querschnitte, eine mechanisch stabile Konstruktion und hochwertige Dielektrika. Bei den NF-Kabeln kommen zusätzlich definierte Korrekturleiter und hochwertige, massearme Steckverbinder zum Einsatz.
Das Ergebnis ist ein für diese Preisklasse erstaunliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ein solides GERMAN HIGHEND Kupferkabel kann in einer normalen HiFi-Anlage wesentlich sinnvoller sein als ein teures Silberkabel. Gerade hier zeigt sich, dass eine durchdachte Konstruktion oft wichtiger ist als ein exotisches Material oder ein beeindruckender Verkaufspreis.
Oder einfacher gesagt: Auch für kleines Geld kann man Kabel vernünftig bauen.
Vom Cinchkabel bis zur Lautsprecherleitung
Aus diesen unterschiedlichen Leiter- und Konstruktionsprinzipien entstehen Kabel für praktisch alle Bereiche einer hochwertigen Audioanlage.
- Reinsilber-Cinchkabel und XLR-Kabel
- Phono- und Tonarmkabel
- Headshell-Kabel aus Reinsilber
- Reinsilber-Lautsprecherkabel
- Bi-Wiring-Brücken und Lautsprecherverbinder
- DC-Kabel für hochwertige externe Netzteile
- Netzkabel und Stromversorgung
- Solidcore-Copper-Kabel
- Silberleiter und Materialien für Selbstbauer und Tuning
Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Silber in ein möglichst dickes Kabel zu packen. Entscheidend ist eine technisch sinnvolle Konstruktion für den jeweiligen Einsatzzweck.
Handarbeit statt Kabel von der Rolle
GERMAN HIGHEND Kabel sind Eigenentwicklungen und werden mit eigenen Werkzeugen in Deutschland gefertigt.
Je nach Serie beginnt die Arbeit lange vor der eigentlichen Kabelkonfektion. Silber wird gegossen, gewalzt, gezogen, geglüht, kontrolliert abgekühlt und poliert. Anschließend entstehen daraus in Handarbeit die unterschiedlichen Kabelkonstruktionen.
Auch Stecker und Kontaktmaterialien werden nicht allein nach Optik oder Einkaufspreis ausgewählt, sondern danach, was sich technisch und in unseren Hörvergleichen bewährt hat.
Das ist erheblich aufwendiger, als fertiges Industriekabel einzukaufen, zwei Stecker anzulöten und einen neuen Markennamen daraufzuschreiben.
Sonderanfertigungen aus der eigenen Werkstatt
Ein großer Vorteil einer echten Manufaktur ist die Flexibilität.
Benötigen Sie eine ungewöhnliche Länge, besondere Stecker, eine spezielle Anschlussbelegung, Bi- oder Tri-Wiring, ein Y-Kabel, einen Adapter oder eine Verbindung, die es fertig schlicht nicht gibt, sprechen Sie uns an.
Wir fertigen zahlreiche Sonderlösungen nach Kundenwunsch.
Und auch hier gilt: Wir bauen nicht jeden Unsinn, nur weil er technisch irgendwie machbar ist. Wenn wir eine einfachere oder sinnvollere Lösung kennen, sagen wir Ihnen das.
GERMAN HIGHEND ist mehr als Kabel
Unsere Entwicklungen beschränken sich nicht ausschließlich auf Kabel.
Unter GERMAN HIGHEND entstehen auch spezielle Audiokomponenten und Lösungen, bei denen wir unsere eigenen Vorstellungen konsequent umsetzen können – von Umschaltern und Adaptern über Tuning-Lösungen und Racks bis zu unseren GERMAN HIGHEND Referenzlautsprechern.
Die Philosophie bleibt dabei immer dieselbe: möglichst wenig Marketingtheater und möglichst viel sinnvolle Technik.
Welches GERMAN HIGHEND Kabel passt zu Ihrer Anlage?
Das teuerste Kabel ist nicht automatisch das beste Kabel für Ihre Anlage.
Für preisbewusste und einfachere Systeme bietet unsere Solidcore-Copper-Serie ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis. In anspruchsvolleren Anlagen beginnt mit PSS der Einstieg in unsere Reinsilbertechnik. LGS geht mit seiner erheblich größeren Kristallstruktur bereits deutlich weiter.
Und MCS?
MCS ist für Anlagen gedacht, bei denen die üblichen Kompromisse längst beseitigt sind und es tatsächlich um die letzten Prozent geht.
Wenn ein aufwendiges Reinsilberkabel in Ihrer Anlage keinen Sinn ergibt, werden wir Ihnen auch keines empfehlen.
Hören statt glauben
Über Kabel lässt sich hervorragend diskutieren. Sinnvoller ist es, sie auszuprobieren.
GERMAN HIGHEND Kabel können nach Absprache in der eigenen Anlage getestet werden. Gerade bei hochwertigen Systemen ist das für uns der einzig wirklich sinnvolle Weg, um zu beurteilen, ob sich der Unterschied und die Investition persönlich lohnen.
Keine Glaubensfrage, keine Forendiskussion und keine blumige Klangbeschreibung ersetzt den Vergleich in der eigenen Anlage.
GERMAN HIGHEND – der Geheimtipp aus Deutschland
Nicht ohne Grund hat sich GERMAN HIGHEND in der HiFi-Szene den Ruf eines Geheimtipps erarbeitet.
Hinter der Marke steht kein großer internationaler Kabelkonzern und kein millionenschweres Marketing. GERMAN HIGHEND entstand aus jahrzehntelanger Beschäftigung mit hochwertiger Musikwiedergabe, unzähligen Versuchen und dem Wunsch, bestimmte Dinge einfach selbst besser zu machen.
Von überraschend preiswerten Solidcore-Copper-Kabeln bis zum nahezu vollständig handgefertigten MCS-Reinsilberleiter reicht die gleiche Grundidee:
So wenig Signalbeeinflussung wie möglich, sinnvoller Materialeinsatz, saubere Konstruktion und ein Preis, der sich durch das Produkt erklären lässt – nicht durch die Geschichte darum.
High End made in Germany.
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Weitere Informationen auf der German Highend Homepage
