
Audio-Technica – japanische Analogtechnik, Tonabnehmer und High-End Kopfhörer seit 1962
Audio-Technica gehört zu den traditionsreichsten Spezialisten für Tonabnehmer und elektroakustische Wandler überhaupt. Das japanische Unternehmen wurde 1962 von Hideo Matsushita gegründet – und das erste Produkt war kein Mikrofon und kein Kopfhörer, sondern der Stereo-Tonabnehmer AT-1.
Damit liegt der Ursprung von Audio-Technica genau dort, wo die Marke für uns bis heute besonders interessant ist: bei der mechanisch-elektrischen Wandlung kleinster Signale. Aus der Tonabnehmertechnik entwickelten sich später Tonarme, Kopfhörer, Mikrofone und zahlreiche professionelle Audioprodukte. Die ersten Audio-Technica Kopfhörer erschienen bereits 1974.
Heute ist Audio-Technica ein weltweit tätiger Hersteller mit einem enorm breiten Programm. Für hochwertige HiFi-Anlagen interessieren uns davon vor allem drei Bereiche: Tonabnehmer, Plattenspieler und Kopfhörer. Und gerade bei Tonabnehmern besitzt Audio-Technica eine Erfahrung, mit der nur wenige Hersteller mithalten können.
Tonabnehmer sind die eigentliche DNA von Audio-Technica
Ein Tonabnehmer gehört zu den faszinierendsten Komponenten einer HiFi-Anlage. Während ein moderner DAC elektrische beziehungsweise digitale Signale verarbeitet, muss ein Tonabnehmer zunächst eine winzige mechanische Bewegung aus der Schallplattenrille in ein elektrisches Signal umwandeln.
Die Dimensionen sind extrem klein. Nadel, Nadelträger, Magnete beziehungsweise Spulen und das gesamte Generatorprinzip müssen minimale Bewegungen möglichst exakt nachvollziehen. Gleichzeitig wirken Auflagekraft, Rillenmodulation, Resonanzen, Nadelnachgiebigkeit und die bewegte Masse auf das System.
Genau auf diesem Gebiet arbeitet Audio-Technica seit mehr als sechs Jahrzehnten.
VM – Audio-Technicas eigenes Dual-Magnet-Prinzip
Eine der wichtigsten Entwicklungen des Unternehmens ist das VM-Prinzip – Vector Aligned Dual Magnet. Audio-Technica entwickelte diese Konstruktion bereits in den 1960er-Jahren und ließ sie anschließend international patentieren.
Bei einem klassischen Moving-Magnet-Tonabnehmer bewegt die Nadel einen Magneten innerhalb des Generators. Audio-Technica verwendet beim VM-System dagegen zwei bewegte Magnete, die V-förmig angeordnet sind und sich an der Geometrie der beiden Flanken einer Stereo-Schallplattenrille orientieren.
Die Idee ist technisch elegant: Die beiden Magnetkreise entsprechen weitgehend den beiden Stereo-Kanälen. Dadurch sollen Kanaltrennung, Übersprechen und Abtastverhalten verbessert werden.
Das VM-Prinzip bildet bis heute die Grundlage vieler Audio-Technica MM-Systeme.
AT-VMx – die aktuelle Generation der VM-Tonabnehmer
Mit der aktuellen AT-VMx-Serie hat Audio-Technica seine hochwertige VM-Baureihe nochmals grundlegend überarbeitet. Dabei bleibt das bewährte Dual-Magnet-Prinzip erhalten, während Generator, Gehäuse und Abtastnadeln weiterentwickelt wurden.
Ein großer Vorteil des Systems ist die Auswahl unterschiedlicher Nadeltypen. Je nach Modell stehen unter anderem konische, elliptische, MicroLine-, Shibata- und Special-Line-Contact-Schliffe zur Verfügung.
Bei den höherwertigen Varianten kommen nackte Diamanten und teilweise massive Bor-Nadelträger zum Einsatz.
Das Spitzenmodell AT-VM760xSL arbeitet beispielsweise mit einem Special-Line-Contact-Diamanten und massivem Bor-Nadelträger. Darunter finden sich Modelle mit Shibata- und MicroLine-Schliffen.
Besonders angenehm ist dabei das modulare Konzept: Innerhalb der jeweiligen kompatiblen VMx-Familie kann die Nadel ausgetauscht beziehungsweise auf einen anderen Schliff gewechselt werden. Ein Upgrade muss deshalb nicht zwangsläufig den Austausch des kompletten Tonabnehmers bedeuten.
Welcher Nadelschliff ist der richtige?
Der Nadelschliff ist bei einem Tonabnehmer kein nebensächliches Detail. Er bestimmt wesentlich, wie der Diamant die modulierte Rillenflanke berührt und abtastet.
Eine konische Nadel ist robust, vergleichsweise unkritisch bei der Justage und preiswert. Eine elliptische Nadel besitzt eine kleinere Kontaktfläche in Laufrichtung und kann feinere Modulationen präziser verfolgen.
Aufwendige Line-Contact-Schliffe wie MicroLine, Shibata oder Special Line Contact besitzen eine längere Kontaktzone an der Rillenflanke. Bei sorgfältiger Justage können sie insbesondere hochfrequente Informationen und stark modulierte Innenrillen präziser abtasten.
Damit steigen allerdings auch die Anforderungen an die Einstellung des Tonabnehmers. Ein sehr aufwendiger Nadelschliff, der falsch montiert ist, muss nicht besser spielen als ein einfacheres System, das sauber eingestellt wurde.
Justage schlägt Prospekt.
VM95 – erstaunlich viel Tonabnehmer fürs Geld
Die AT-VM95-Serie gehört unserer Meinung nach zu den vernünftigsten Tonabnehmerkonzepten auf dem Markt.
Audio-Technica verwendet ein gemeinsames Generatorgehäuse und bietet dafür verschiedene austauschbare Nadeln – von konisch über elliptisch bis zu MicroLine und Shibata.
Das macht die Serie besonders interessant für den Einstieg oder für ältere Plattenspieler, die wieder sinnvoll aufgebaut werden sollen. Man kann mit einer preiswerten Nadel beginnen und später auf einen hochwertigeren Schliff wechseln, ohne den kompletten Tonabnehmer neu montieren zu müssen.
Gerade MicroLine-Versionen bieten dabei bereits eine erstaunlich anspruchsvolle Abtastung zu einem Preis, bei dem andere Hersteller häufig noch deutlich einfachere Nadelschliffe einsetzen.
Moving Coil – wenn die bewegte Masse kleiner werden soll
Neben VM- beziehungsweise MM-Systemen besitzt Audio-Technica eine lange Tradition bei Moving-Coil-Tonabnehmern.
Beim MC-Prinzip sitzt nicht der Magnet am Nadelträger, sondern eine sehr kleine Spule bewegt sich innerhalb eines Magnetfeldes. Dadurch kann die bewegte Masse des Generators sehr gering ausfallen.
Die Kehrseite: Die erzeugte Ausgangsspannung ist meist wesentlich kleiner. Ein hochwertiger MC-Tonabnehmer benötigt deshalb einen geeigneten MC-Phonovorverstärker oder einen Übertrager.
Außerdem lässt sich bei klassischen MC-Systemen die Nadel normalerweise nicht einfach vom Benutzer austauschen.
AT-OC9X – der Klassiker unter den Audio-Technica MC-Systemen
Die Geschichte des AT-OC9 reicht bis 1987 zurück. Die heutige OC9X-Serie führt dieses Konzept in mehreren Varianten weiter.
Audio-Technica bietet innerhalb der Serie unterschiedliche Nadelschliffe an – vom elliptischen Diamanten bis zu MicroLine, Shibata und Special Line Contact.
Bei den höherwertigen OC9X-Modellen kommen unter anderem Bor-Nadelträger, PCOCC-Spulendraht, Neodym-Magnete und ein resonanzarmes Aluminiumgehäuse zum Einsatz.
Dadurch lässt sich innerhalb einer konstruktiv verwandten Baureihe sehr schön nachvollziehen, welchen Einfluss Nadel, Nadelträger und Generatorausführung auf das Ergebnis haben können.
ART – Audio-Technica Reference Transducer
Oberhalb der klassischen MC-Baureihen befindet sich die ART-Serie. ART steht für Audio-Technica Reference Transducer und bezeichnet die kompromissloseren Tonabnehmer des Herstellers.
Ein AT-ART20 arbeitet beispielsweise mit einem nackten Special-Line-Contact-Diamanten, massivem Bor-Nadelträger und einem Dual-Moving-Coil-Generator. Die Ausgangsspannung beträgt 0,55 mV, womit das System im Vergleich zu vielen sehr niederpegeligen MC-Konstruktionen noch relativ unkompliziert betrieben werden kann.
Das technische Extrem bildet jedoch ein anderes Modell.
AT-ART1000X – der Generator sitzt direkt über der Nadel
Der AT-ART1000X gehört zu den ungewöhnlichsten Tonabnehmern am Markt.
Bei einem normalen Moving-Coil-System befinden sich die Generatorspulen am hinteren Ende des Nadelträgers. Bewegt sich die Nadel in der Rille, wird diese Bewegung über den Nadelträger auf die Spule übertragen.
Audio-Technica verfolgt beim ART1000X ein deutlich radikaleres Konzept. Beim patentierten Direct Power System sitzen die winzigen Generatorspulen unmittelbar oberhalb der Abtastnadel.
Damit soll der Einfluss des langen mechanischen Übertragungsweges über den Nadelträger reduziert werden. Die Spulen bestehen aus extrem feinem PCOCC-Draht und bewegen sich direkt im Magnetfeld.
Der AT-ART1000X besitzt außerdem einen Special-Line-Contact-Diamanten, einen massiven Bor-Nadelträger und ein aufwendiges Hybridgehäuse aus Titan, Aluminium und hochfestem Kunststoff.
Das System wird in Japan von Hand gefertigt, einzeln geprüft und getestet. Hier wird deutlich, wie ernst Audio-Technica seine ursprüngliche Kernkompetenz Tonabnehmer auch mehr als 60 Jahre nach der Unternehmensgründung noch nimmt.
Tonarm, Tonabnehmer und Phonostufe müssen zusammenpassen
Der teuerste Tonabnehmer ist nicht automatisch der beste Tonabnehmer für jeden Plattenspieler.
Bei einem guten Analogsystem müssen mehrere Dinge zusammenpassen:
- effektive Masse des Tonarms
- Gewicht des Tonabnehmers
- Nadelnachgiebigkeit beziehungsweise Compliance
- Auflagekraft
- Tonarmgeometrie und Überhang
- Abschlussimpedanz bei MC-Systemen
- Abschlusskapazität bei MM- und VM-Systemen
- Verstärkung der Phonostufe
Besonders die elektrische Anpassung wird gern unterschätzt.
Bei MM- und VM-Systemen beeinflussen Eingangskapazität der Phonostufe und Kapazität des Phonokabels zusammen mit der Induktivität des Tonabnehmers den Frequenzgang. Audio-Technica gibt deshalb für seine aktuellen VMx-Systeme beispielsweise einen empfohlenen Kapazitätsbereich an.
Bei einem MC-System spielen dagegen Abschlusswiderstand und Verstärkung eine wesentlich größere Rolle.
Ein guter Tonabnehmer verdient deshalb eine korrekte Einstellung. Einfach anschrauben und hoffen verschenkt oft einen erstaunlich großen Teil seiner Möglichkeiten.
Audio-Technica Plattenspieler – vom Einsteiger bis zum Direktantrieb
Audio-Technica bietet längst nicht nur Tonabnehmer, sondern auch komplette Plattenspieler an.
Das Programm reicht vom unkomplizierten vollautomatischen Einsteigermodell mit integriertem Phonovorverstärker bis zu deutlich aufwendigeren manuellen Laufwerken.
Besonders interessant ist für uns der AT-LP8X. Er arbeitet mit Direktantrieb, besitzt einen schweren Plattenteller und einen J-förmigen Tonarm mit abnehmbarem Headshell. 33 1/3, 45 und 78 U/min werden unterstützt.
Ein solcher Aufbau hat einen praktischen Vorteil: Mit wechselbaren Headshells lassen sich unterschiedliche Tonabnehmer vergleichsweise einfach benutzen. Das ist beispielsweise interessant, wenn neben modernen Stereo-LPs auch Mono- oder Schellackplatten abgespielt werden sollen.
Und genau für diese Anwendungen besitzt Audio-Technica wiederum spezielle Tonabnehmer.
Mono und Schellack – nicht alles gehört mit derselben Nadel abgespielt
Audio-Technica bietet neben Stereo-Tonabnehmern auch spezielle Systeme für Mono- und 78-U/min-Schallplatten.
Das ist mehr als eine Marketingvariante. Historische Schellackplatten besitzen eine deutlich andere Rillengeometrie als moderne Vinyl-LPs und benötigen einen entsprechend größeren Nadelschliff.
Auch bei echten Mono-Aufnahmen kann ein passender Mono-Tonabnehmer sinnvoll sein, weil vertikale Störkomponenten nicht in derselben Weise verarbeitet werden müssen wie bei einem Stereo-System.
Wer eine größere historische Plattensammlung besitzt, sollte deshalb nicht einfach jede Platte mit demselben modernen Stereo-Line-Contact-System abspielen.
Kopfhörer seit 1974
Audio-Technica nutzte seine Erfahrungen mit elektroakustischen Wandlern bereits 1974 für die Entwicklung der ersten eigenen Kopfhörer. Mit der AT-700-Serie begann ein zweites großes Kapitel der Firmengeschichte.
Heute reicht das Kopfhörerprogramm von Studio- und DJ-Modellen über mobile Bluetooth-Kopfhörer bis zu ausgesprochen ambitionierten High-End-Konstruktionen.
Besonders bekannt ist Audio-Technica für dynamische Kopfhörer. Der Hersteller verfolgt dabei unterschiedliche Gehäusekonzepte – offene Konstruktionen für maximale Räumlichkeit ebenso wie geschlossene Modelle, teilweise mit aufwendigen Echtholzgehäusen.
Air Dynamic – offene High-End Kopfhörer
Mit der ADX-Serie baut Audio-Technica ausgesprochen leichte offene High-End-Kopfhörer.
Die offene Konstruktion reduziert den akustischen Rückstau hinter dem Treiber. Dadurch kann die Membran weitgehend frei arbeiten. Gleichzeitig entsteht in der Regel eine deutlich offenere räumliche Wiedergabe als bei vollständig geschlossenen Konstruktionen.
Das aktuelle Spitzenmodell ATH-ADX7000 arbeitet mit einem 58-mm-Treiber und der von Audio-Technica entwickelten HXDT-Technologie. Das Chassis besteht aus leichtem Magnesium, der Kopfhörer wiegt trotz seiner Größe nur rund 270 bis 275 Gramm.
Mit 490 Ohm Impedanz gehört der ADX7000 allerdings nicht zu den Kopfhörern, die man sinnvoll nach dem Motto „wird schon irgendwie laut“ an irgendeinen Ausgang anschließt.
Ein hochwertiger Kopfhörerverstärker mit ausreichender Spannung und sauberer Kontrolle ist hier ausdrücklich sinnvoll.
Holzgehäuse – eine Audio-Technica Tradition
Eine weitere Besonderheit sind die hochwertigen geschlossenen Audio-Technica Kopfhörer mit echten Holzgehäusen.
Modelle wie der ATH-AWKG greifen eine lange Tradition des Herstellers auf. Dabei wird Holz nicht nur als dekorative Oberfläche eingesetzt. Unterschiedliche Holzarten besitzen unterschiedliche mechanische Eigenschaften und werden als Bestandteil des akustischen Gehäuses genutzt.
Ein geschlossener Kopfhörer stellt konstruktiv ganz andere Anforderungen als ein offenes Modell. Die rückwärtige Schallenergie des Treibers verbleibt zunächst innerhalb der Muschel und muss kontrolliert werden. Gehäusevolumen, Dämpfung, Treiberposition und Resonanzverhalten beeinflussen deshalb das Ergebnis erheblich.
Das macht diese Modelle technisch deutlich interessanter als einfach nur einen offenen Kopfhörer mit einem Deckel zu versehen.
Die berühmte M-Serie
Nicht jedes gute Audio-Technica Produkt kostet mehrere tausend Euro.
Die ATH-M-Serie gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten geschlossenen Studio- und Monitor-Kopfhörern. Insbesondere der ATH-M50 beziehungsweise seine Nachfolger haben Audio-Technica weit über die klassische HiFi-Szene hinaus bekannt gemacht.
Solche Modelle verfolgen allerdings ein anderes Ziel als ein ADX-Spitzenmodell. Robustheit, gute Isolation, hohe Belastbarkeit und Alltagstauglichkeit spielen im Studio eine größere Rolle als maximale Offenheit und Räumlichkeit.
Deshalb sollte ein Studiokopfhörer nicht automatisch mit einem offenen High-End-Kopfhörer gleichgesetzt werden. Beide können hervorragend sein – sie wurden nur für unterschiedliche Aufgaben entwickelt.
Ein Hersteller von Wandlern
Wenn man Audio-Technica auf einen gemeinsamen technischen Nenner reduzieren möchte, lautet dieser eigentlich nicht „Kopfhörer“ oder „Plattenspieler“.
Es sind Wandler.
Ein Tonabnehmer wandelt mechanische Bewegung in elektrische Spannung. Ein Mikrofon tut prinzipiell dasselbe mit Schall. Ein Kopfhörer arbeitet in die andere Richtung und wandelt ein elektrisches Signal wieder in mechanische Bewegung und Schall.
Diese Bereiche hängen technisch enger zusammen, als es auf den ersten Blick erscheint. Membranen, Magnetkreise, Spulen, Resonanzen, bewegte Masse und mechanische Dämpfung bestimmen in allen Fällen das Ergebnis.
Dass Audio-Technica seit Jahrzehnten gleichzeitig Tonabnehmer, Mikrofone und Kopfhörertreiber entwickelt, ist deshalb durchaus eine interessante Kombination von Kompetenzen.
Audio-Technica bei ART&VOICE
Audio-Technica ist für uns vor allem im Analogbereich ein ausgesprochen sympathischer Hersteller. Das Programm reicht von preiswerten und vernünftigen Einsteigersystemen bis zu technisch extrem aufwendigen MC-Tonabnehmern.
Besonders gut gefällt uns, dass man nicht zwangsläufig viel Geld ausgeben muss. Eine sinnvoll ausgewählte VM95- oder VMx-Kombination kann an einem passenden Plattenspieler mehr Freude machen als ein deutlich teureres MC-System, das weder zum Tonarm noch zur Phonostufe passt.
Wer weitergehen möchte, findet mit der OC9X- und ART-Serie wiederum echte High-End-Konstruktionen – bis hin zum außergewöhnlichen ART1000X mit direkt an der Nadel positionierten Generatorspulen.
Ähnliches gilt für die Kopfhörer. Vom robusten Monitor bis zum offenen ADX7000 deckt Audio-Technica völlig unterschiedliche Anwendungen ab.
Wenn Sie uns Plattenspieler, Tonarm und Phonovorverstärker nennen, suchen wir Ihnen gern den passenden Audio-Technica Tonabnehmer heraus und stellen ihn natürlich auch korrekt ein. Bei einem hochwertigen Tonabnehmer gehört die Justage schließlich zum Produkt dazu.
Denn ein Special-Line-Contact-Diamant für viel Geld ist eine schöne Sache. Wenn er schief durch die Rille läuft, war der elliptische für weniger Geld wahrscheinlich die bessere Investition.

Audio Technica Gelkissen für Nadelreinigung Die Tonnadel wird auf das Gelkissen abgesenkt, Schmutzrückstände bleiben dabei am Gelkissen haften.

Audio Technica Plattenauflagegewicht Der Audio-Technica AT618 Disc Stabilizer ist ein kleiner, aber höchst effizienter Helfer für Alle, die gehobenen Anspruch an die Klangqualität ihrer Schallplattenwiedergabe stellen. Die massive Einheit mit einem Gewicht von 600 Gramm wird auf die Plattentellerspindel aufgesetzt und fixiert so die Schallplatte auf dem Plattenteller. die Folge ist ein besonders ruhiger Lauf und eine Verbesserung der Tonqualität.

Audio-Technica ATH-AL5NC – der offene Kopfhörer wird kabellos Der Audio-Technica ATH-AL5NC verfolgt ein Konzept, das sich deutlich von den meisten Bluetooth-Kopfhörern unterscheidet. Statt die Ohrmuscheln möglichst stark nach außen abzuschirmen, arbeitet Audio-Technica mit einer offenen Konstruktion und dynamischen 53-mm-Treibern. Damit orientiert sich der ATH-AL5NC konstruktiv stärker an klassischen HiFi-Kopfhörern als an typischen mobilen ANC-Modellen. Gleichzeitig integriert Audio-Technica Bluetooth 5.3, LDAC, Multipoint, Mikrofone, eine Smartphone-App und sogar eine speziell auf die offene Bauform abgestimmte Geräuschreduzierung. Der Kopfhörer soll damit nicht primär maximale Isolation unterwegs erreichen. Interessant ist vielmehr die Verbindung aus offenem Trage- und Hörkonzept mit der Bewegungsfreiheit eines kabellosen Kopfhörers. Was zeichnet den Audio-Technica ATH-AL5NC aus? 53-mm-Treiber in offener Bauweise Im ATH-AL5NC kommen speziell für dieses Modell entwickelte dynamische Treiber mit 53 mm Durchmesser zum Einsatz. Der vergleichsweise große Membrandurchmesser bietet eine großzügige abstrahlende Fläche. Entscheidend ist jedoch vor allem die Kombination mit den nach außen offenen Ohrmuscheln. Bei einem offenen Kopfhörer wird die Rückseite des Treibers nicht vollständig von der Umgebung abgeschlossen. Dadurch entsteht weniger akustischer Druck innerhalb der Ohrmuschel und Reflexionen hinter der Membran können anders kontrolliert werden als bei einem geschlossenen System. Gleichzeitig bleibt der Kontakt zur Umgebung stärker erhalten und Wärme kann leichter entweichen. Der konstruktive Gegenpart ist ebenso wichtig: Ein offener Kopfhörer isoliert deutlich weniger. Außengeräusche bleiben hörbar und Musik kann insbesondere bei höheren Lautstärken nach außen dringen. Der ATH-AL5NC ist deshalb in erster Linie für Zuhause, Büro oder andere kontrollierte Umgebungen interessant und weniger als vollständig abschirmender Reisekopfhörer gedacht. Geräuschreduzierung trotz Open-Back-Konstruktion Eine der technisch interessantesten Funktionen des ATH-AL5NC ist die integrierte Geräuschreduzierung. Audio-Technica versucht dabei nicht, die Eigenschaften eines geschlossenen ANC-Kopfhörers künstlich auf eine offene Konstruktion zu übertragen. Die Regelung konzentriert sich vor allem auf tiefe und mittlere Frequenzen. Gleichmäßige Störgeräusche beispielsweise von Klimaanlagen, Fahrzeugen oder Verkehr können dadurch reduziert werden. Hochfrequente Geräusche werden aufgrund der offenen Ohrmuscheln dagegen weiterhin vergleichsweise wenig abgeschirmt. Das Konzept ist daher eher als Ergänzung des offenen Kopfhörers zu verstehen: Die Umgebung bleibt grundsätzlich wahrnehmbar, während bestimmte kontinuierliche Störgeräusche weniger dominant werden können. Sound Leakage Reduction für ruhigere Umgebungen Die offene Bauweise bedeutet zwangsläufig, dass ein Teil des Schalls nach außen gelangt. Audio-Technica begegnet diesem Punkt mit einem eigenen Sound Leakage Reduction Mode. Dieser kann über die Connect App aktiviert werden und soll den nach außen dringenden Schall bei moderaten Lautstärken reduzieren. Die Physik der offenen Konstruktion lässt sich damit allerdings nicht vollständig umgehen. Bei hohen Pegeln bleibt der ATH-AL5NC hörbar. Wer absolute Ruhe für Personen in unmittelbarer Nähe benötigt, ist mit einem geschlossenen Kopfhörer konstruktiv besser bedient. Bluetooth 5.3 und hochauflösende Übertragung über LDAC Die drahtlose Verbindung erfolgt über Bluetooth 5.3. Unterstützt werden die Codecs LDAC, AAC und SBC. Mit LDAC kann der ATH-AL5NC Audiosignale mit bis zu 24 Bit und 96 kHz übertragen, sofern auch das Quellgerät diesen Codec und die entsprechende Übertragungsrate unterstützt. Damit richtet sich der Kopfhörer nicht ausschließlich an Smartphone-Nutzer, bei denen maximale Mobilität im Vordergrund steht. Die Kombination aus offener Konstruktion und LDAC macht ihn ebenso für das Musikhören am Notebook, Tablet oder einem entsprechend ausgestatteten Netzwerk- beziehungsweise Bluetooth-Player interessant. Über Multipoint kann der ATH-AL5NC gleichzeitig mit zwei Bluetooth-Geräten verbunden bleiben. Beispielsweise lässt sich so Musik am Computer hören, während das Smartphone weiterhin für eingehende Anrufe gekoppelt ist. Audio-Technica Connect App und Low-Latency-Modus Über die Audio-Technica Connect App stehen zusätzliche Einstellungen zur Verfügung. Dazu gehören die Anpassung des Equalizers, verschiedene EQ-Voreinstellungen, die Auswahl des Bluetooth-Codecs sowie Funktionen zum Auffinden eines verlegten Kopfhörers. Für Filme, Videos und Spiele lässt sich ein Low-Latency-Modus aktivieren. Dabei wird die Übertragungsverzögerung reduziert, damit Bild und Ton möglichst synchron bleiben. Gerade beim Gaming ist das sinnvoll, wenn akustische Ereignisse unmittelbar zum Bild passen sollen. Zusätzlich bietet die App eine Soundscape-Funktion mit verschiedenen Hintergrund- und Naturgeräuschen sowie Klängen zur Unterstützung von Konzentration oder Entspannung. Kabelgebundener Betrieb bleibt möglich Trotz der umfangreichen Bluetooth-Funktionen kann der ATH-AL5NC auch klassisch per Kabel betrieben werden. Audio-Technica legt dafür ein 1,2 Meter langes Kabel mit 3,5-mm-Stereo-Ministecker bei. Im Kabel befinden sich ein zusätzliches Mikrofon und Bedienelemente. Damit bleibt der Kopfhörer auch mit Geräten nutzbar, die kein Bluetooth besitzen oder bei denen eine direkte Kabelverbindung bevorzugt wird. Die Geräuschreduzierungsfunktion kann laut Audio-Technica sowohl bei drahtloser als auch bei kabelgebundener Nutzung verwendet werden. Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit Ohne aktivierte Geräuschreduzierung erreicht der ATH-AL5NC laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 75 Stunden. Mit eingeschalteter Geräuschreduzierung sind bis zu 50 Stunden möglich. Die vollständige Ladezeit beträgt rund 3,5 Stunden. Auch die Schnellladefunktion ist praktisch: Nach 15 Minuten Ladezeit sind ohne Geräuschreduzierung bis zu acht Stunden weitere Wiedergabe möglich. Bei aktivierter Geräuschreduzierung nennt Audio-Technica bis zu fünf Stunden. Mit etwa 240 Gramm fällt der ATH-AL5NC für einen kabellosen Over-Ear-Kopfhörer vergleichsweise leicht aus. Die offene Konstruktion verbessert zusätzlich die Luftzirkulation rund um das Ohr. Für längere Hörsitzungen, Arbeit am Computer oder Gaming ist das ein nicht zu unterschätzender praktischer Vorteil. Für wen eignet sich der Audio-Technica ATH-AL5NC? Der ATH-AL5NC ist vor allem dann interessant, wenn Sie die Eigenschaften eines offenen Kopfhörers bevorzugen, aber nicht dauerhaft per Kabel an die Anlage oder den Computer gebunden sein möchten. Gerade für das Musikhören zuhause, am Schreibtisch oder in einem ruhigeren Arbeitsumfeld ist dieses Konzept ungewöhnlich flexibel. Auch für Gaming und Multimedia bringt die Konstruktion Vorteile mit sich: Die offene Bauweise lässt die akustische Umgebung weniger abgeschlossen erscheinen, während der Low-Latency-Modus die Verzögerung der Bluetooth-Verbindung reduziert. Für Flugreisen, öffentliche Verkehrsmittel oder sehr laute Umgebungen ist ein geschlossener ANC-Kopfhörer dagegen die konsequentere Wahl. Genau diese Abgrenzung macht den ATH-AL5NC interessant: Er versucht nicht, jedes Einsatzgebiet abzudecken, sondern verbindet gezielt einen offenen Kopfhörer mit moderner Funk- und Komforttechnik. Highlights des Audio-Technica ATH-AL5NC Offene Over-Ear-Konstruktion mit geringer akustischer Abschirmung und guter Belüftung 53-mm-Dynamiktreiber speziell für den ATH-AL5NC entwickelt Bluetooth 5.3 für kabellose Wiedergabe LDAC, AAC und SBC als unterstützte Bluetooth-Codecs LDAC-Wiedergabe bis 24 Bit/96 kHz mit kompatiblen Quellen Geräuschreduzierung speziell auf mittlere und tiefe Störfrequenzen abgestimmt Sound Leakage Reduction Mode zur Verringerung des nach außen dringenden Schalls bei moderater Lautstärke Multipoint für zwei gleichzeitig verbundene Bluetooth-Geräte Low-Latency-Modus für Video und Gaming Audio-Technica Connect App für EQ, Codec-Auswahl und weitere Einstellungen Bis zu 75 Stunden Akkulaufzeit ohne aktive Geräuschreduzierung Nur ca. 240 g Gewicht Kabelbetrieb über 3,5 mm weiterhin möglich Technische Daten Bauart: Dynamisch, offen Treiber: 53 mm Frequenzbereich: 20 Hz bis 40.000 Hz Empfindlichkeit: 103 dB/mW Impedanz: 52 Ohm Gewicht: ca. 240 g Bluetooth-Version: Bluetooth 5.3 Bluetooth-Codecs: LDAC, AAC, SBC Bluetooth-Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP Bluetooth-Reichweite: ca. 10 m bei Sichtverbindung Übertragungsbereich via LDAC: 20 Hz bis 40.000 Hz bei 96 kHz / 990 kbit/s Multipoint: Verbindung mit zwei Bluetooth-Geräten gleichzeitig Akku: Lithium-Polymer, 3,85 V Akkulaufzeit ohne Geräuschreduzierung: bis zu ca. 75 Stunden Akkulaufzeit mit Geräuschreduzierung: bis zu ca. 50 Stunden Ladedauer: ca. 3,5 Stunden Integriertes Mikrofon: MEMS Mikrofon-Frequenzbereich: 50 Hz bis 10.000 Hz Kabel: 1,2 m mit integriertem Mikrofon und Bedienelementen Kabelanschluss: 3,5-mm-Stereo-Ministecker, 4-polig, vergoldet, L-förmig Lieferumfang Audio-Technica ATH-AL5NC USB-Ladekabel, USB-A auf USB-C, 50 cm 1,2-m-Audiokabel mit integriertem Mikrofon und Bedienelementen Tragetasche Unsere Einschätzung zum Audio-Technica ATH-AL5NC Das Spannende am ATH-AL5NC ist weniger eine einzelne Ausstattungskomponente als die Kombination seines Gesamtkonzepts. Offene HiFi-Kopfhörer sind traditionell kabelgebunden und auf einen festen Hörplatz ausgelegt. Klassische Bluetooth-Kopfhörer setzen dagegen meist auf geschlossene Ohrmuscheln und möglichst starke Isolation. Audio-Technica bringt diese beiden Welten mit dem ATH-AL5NC ungewöhnlich konsequent zusammen. Besonders sinnvoll finden wir, dass die Geräuschreduzierung nicht als Ersatz für die akustische Isolation eines geschlossenen Kopfhörers dargestellt werden sollte. Sie ergänzt die offene Konstruktion vielmehr dort, wo gleichmäßige tieffrequente Hintergrundgeräusche stören. Wer bewusst einen offenen Kopfhörer sucht und gleichzeitig Bluetooth, lange Akkulaufzeit und eine moderne App-Steuerung nutzen möchte, findet im ATH-AL5NC damit ein technisch ausgesprochen interessantes Konzept. Audio-Technica ATH-AL5NC bei ART & VOICE Ob ein offener oder geschlossener Kopfhörer für Ihre Hörgewohnheiten besser geeignet ist, hängt stark von Hörplatz, Umgebung und gewünschter Abschirmung ab. Bei ART & VOICE beraten wir Sie gerne dazu, ob der Audio-Technica ATH-AL5NC zu Ihrem Einsatzbereich und Ihren vorhandenen Quellen passt. Beratung zum Audio-Technica ATH-AL5NC anfragen
Beratung, Auswahl & individuelle Lösungen - bevor Sie einfach bestellen
Hochwertiges HiFi und echtes High End entstehen nicht durch Superlative oder Ranglisten, sondern durch eine stimmige Kombination aller Komponenten. Wir unterstützen Sie gern dabei, Geräte dieser Marke passend zu Lautsprechern, Raum und Budget auszuwählen.
Wenn Sie bereits Komponenten besitzen oder ein gezieltes Upgrade planen, teilen Sie uns gern Ihre bestehende Kette mit. Oft lassen sich durch eine durchdachte Priorisierung klanglich bessere Ergebnisse erzielen als durch den isolierten Vergleich einzelner Geräte.
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Vorführung, Demo & Vergleich
Technische Daten informieren. Eine Vorführung überzeugt.
Wir ermöglichen persönliche Demo-Termine und – nach Absprache – den direkten Vergleich ausgewählter Komponenten dieser Marke. So können Sie Unterschiede selbst hören und die richtige Entscheidung treffen. Ein realer Hörvergleich ersetzt Spekulation, relativiert Testberichte und schafft Sicherheit bei einer langfristigen Investition.
Tipp: Wenn Sie uns Ihre vorhandenen Komponenten, Musikgeschmack und den Raum kurz beschreiben, kommen wir deutlich schneller zur optimalen Lösung.
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HiFi-Testberichte können durchaus eine grobe Orientierung bieten.
Testsieger und Bestenlisten sind meist nur Marketing und führen häufig in die Irre.
Informieren Sie sich gern – aber richtig und bedenken Sie:
Testberichte entstehen unter bestimmten Rahmenbedingungen, mit individuellen Hörpräferenzen und redaktionellen Vorgaben.
Wirklich entscheidend ist, wie ein Gerät in Ihrer Kette, in Ihrem Raum und mit Ihrer Musik musiziert.
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