
Audioplan – High End aus Deutschland seit 1980
Audioplan gehört zu den deutschen High-End-Herstellern, die sich seit Jahrzehnten sehr grundlegend mit Musikwiedergabe beschäftigen. Das Unternehmen wurde 1980 von Volker und Renate Kühn gegründet. Bereits Anfang der 1980er-Jahre entstanden die ersten eigenen Lautsprecher, wenig später folgten intensive Entwicklungen zu Kabeln, Stromversorgung und mechanischer Resonanzkontrolle.
Heute führt Thomas Kühn das Unternehmen in Malsch weiter. Seine Ausbildung als Nachrichtentechnik-Ingenieur trifft dabei auf eine ausgesprochen hörorientierte Entwicklungsphilosophie. Das Audioplan-Motto „Auf den Klang kommt es an“ beschreibt die Sache ziemlich treffend: Messwerte und technische Grundlagen sind wichtig, am Ende muss eine Entwicklung aber auch in einer hochwertigen Musikanlage überzeugen.
Das Besondere an Audioplan ist für uns deshalb weniger ein einzelnes Produkt als die ganzheitliche Betrachtung einer HiFi-Anlage. Lautsprecher, Signal- und Lautsprecherkabel, Stromversorgung, Geräteaufstellung und mechanische Resonanzen werden nicht vollkommen isoliert voneinander betrachtet. Audioplan beschäftigt sich vielmehr mit den Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen.
Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit High-End Audio
Die Geschichte von Audioplan begann als alternatives High-End-Studio. 1981 entstanden die ersten Versuchsaufbauten des eigenen Lautsprechers Kontrast I, der 1982 auf den Markt kam. Schon damals setzte Audioplan auf eine für diese Zeit ungewöhnlich schmale Schallwand, ein tiefes Gehäuse, hochwertige Chassis und eine sorgfältig abgestimmte Frequenzweiche.
In den folgenden Jahrzehnten entstanden Lautsprecherserien wie Kontrapunkt, Konzept, Kontrast und Konzert. Viele dieser Modelle wurden über lange Zeiträume kontinuierlich weiterentwickelt, statt in kurzen Abständen durch vermeintlich völlig neue Generationen ersetzt zu werden.
Diese Philosophie findet man bis heute im gesamten Audioplan-Programm: Keine jährlichen Modellwechsel nur für den Prospekt, sondern Weiterentwicklung dort, wo sie technisch und klanglich sinnvoll erscheint.
Audioplan Lautsprecher – Kontrast und Konzert
Audioplan ist seit 1982 für vergleichsweise schlanke, sorgfältig abgestimmte Lautsprecher bekannt. Dabei ging es nie darum, möglichst viele Chassis in möglichst große Gehäuse zu bauen. Entscheidender waren Phasenverhalten, Resonanzkontrolle, Frequenzweiche, Gehäusekonstruktion und das zeitliche Zusammenspiel der einzelnen Chassis.
Die lange Entwicklungsgeschichte der Kontrast-Serie reicht bis zum ersten Audioplan-Lautsprecher zurück. Die aktuelle Entwicklungslinie begann mit der Kontrast I und führte über zahlreiche Generationen bis zur Kontrast VI.
Auch die größere Konzert-Serie besitzt eine lange Geschichte. Sie wurde erstmals Ende der 1990er-Jahre vorgestellt und wird seit 2019 in ihrer vierten Generation geführt.
Typisch Audioplan ist dabei, dass die Lautsprecher nicht unabhängig vom Rest der Anlage entwickelt werden. Erkenntnisse aus Stromversorgung, Kabeltechnik und Resonanzkontrolle fließen nach Angaben des Herstellers ebenso in die Lautsprecherentwicklung ein wie umgekehrt Erfahrungen aus Frequenzweichen und Lautsprechertechnik in andere Produktgruppen.
Audioplan MusiCable – Kabelentwicklung seit den frühen 1980er-Jahren
Bei Audioplan begann die Beschäftigung mit Audiokabeln bereits Anfang der 1980er-Jahre. Auslöser war eine ziemlich vernünftige Frage: Warum sollten Kabel, die ursprünglich für Hochfrequenztechnik, Industrie oder allgemeine Elektrotechnik entwickelt wurden, automatisch optimal für eine hochwertige Audioanlage sein?
Daraus entstanden eigene Untersuchungen zu Leiteraufbau, Geometrie, Isolation, mechanischen Resonanzen und Steckverbindungen. 1983 wurden erste gemeinsame Entwicklungen patentiert. 1998 folgte ein weiteres Audioplan-Patent zur sogenannten CRC-Technologie – Conductor Resonance Control.
CRC beschäftigt sich mit mechanischen Resonanzen innerhalb eines Kabelaufbaus. Audioplan geht davon aus, dass Leiter nicht nur elektrische, sondern auch mechanische Komponenten eines Systems darstellen. Durch gezielte Dämpfung sollen unerwünschte mechanische Resonanzen des Leitermaterials reduziert werden.
Unabhängig davon, wie stark man einzelne klangliche Auswirkungen bewertet, gefällt uns der grundsätzliche Ansatz: Ein Kabel wird als Kombination aus elektrischen und mechanischen Eigenschaften betrachtet – und nicht einfach danach beurteilt, ob auf der Verpackung möglichst spektakuläre Materialbezeichnungen stehen.
Maxwell – NF-Kabel für Cinch, XLR, Phono und Digital
Die aktuelle Maxwell-Serie umfasst unterschiedliche Qualitätsstufen von Maxwell A über Maxwell S und Maxwell L bis zum Maxwell U.
Die Kabel werden sowohl für unsymmetrische Cinch- als auch für symmetrische XLR-Verbindungen angeboten. Je nach Ausführung sind auch Phono- beziehungsweise digitale Verbindungen möglich.
Beim Maxwell U verwendet Audioplan beispielsweise WBT-Cinchstecker beziehungsweise versilberte Neutrik-XLR-Steckverbinder. Gleichzeitig werden die elektrischen Eigenschaften wie Kapazität, Induktivität und Schleifenwiderstand definiert angegeben.
Das ist wichtig. Gerade bei einem Phonokabel kann beispielsweise die Kabelkapazität zusammen mit dem Tonabnehmer einen erheblichen technischen Einfluss besitzen. Bei langen Verbindungen oder empfindlichen Signalquellen spielen Widerstand, Kapazität und Schirmung ebenfalls eine Rolle.
Ein Audiokabel sollte deshalb nicht allein nach Preis oder Material ausgesucht werden, sondern zur konkreten Anwendung passen.
Faraday – Audioplan Lautsprecherkabel
Die aktuellen Lautsprecherkabel tragen bei Audioplan den Namen Faraday. Auch hier gibt es mit Faraday A, Faraday S und Faraday U unterschiedliche Ausbaustufen.
Bei einem Lautsprecherkabel sind zunächst sehr klassische elektrische Eigenschaften entscheidend. Widerstand, Induktivität und Kapazität bilden zusammen mit Verstärker und Lautsprecher ein elektrisches System. Besonders bei längeren Kabelwegen und Lautsprechern mit anspruchsvollem Impedanzverlauf sollte der Kabelquerschnitt nicht einfach beliebig gewählt werden.
Audioplan berücksichtigt zusätzlich den mechanischen Aufbau und die Resonanzkontrolle des Kabels. Der Entwicklungsansatz der Maxwell- und Faraday-Serien ist damit sehr ähnlich: Material, Geometrie, elektrische Werte, mechanische Eigenschaften und Stecker sollen als Gesamtkonstruktion funktionieren.
Stromversorgung – bei Audioplan schon seit 1982 ein Thema
Heute finden sich Netzfilter und aufwendige Stromverteiler bei fast jedem High-End-Hersteller. Anfang der 1980er-Jahre war das noch ganz anders.
Audioplan beschäftigte sich bereits 1982 mit Netzstörungen und entwickelte die ersten PowerPlant-Netzfilter für Audioanwendungen. Damit gehört das Unternehmen tatsächlich zu den frühen Herstellern, die Stromversorgung als Bestandteil einer hochwertigen Audiokette untersucht haben.
Der technische Hintergrund ist nachvollziehbar: Ein Audiogerät erzeugt seine internen Versorgungsspannungen letztlich aus der Netzspannung. Moderne Stromnetze enthalten jedoch neben der 50-Hz-Grundfrequenz eine Vielzahl höherfrequenter Störungen.
Schaltnetzteile, LED-Beleuchtung, Computer, Netzwerkgeräte, Ladegeräte, Frequenzumrichter und zahlreiche weitere Verbraucher erzeugen hochfrequente Störkomponenten. Gleichzeitig können Digitalgeräte einer HiFi-Anlage selbst Störungen zurück in das Stromnetz übertragen.
Die Aufgabe einer guten Stromversorgung besteht deshalb nicht einfach darin, irgendwelche Frequenzen möglichst aggressiv herauszufiltern. Sie muss Störungen reduzieren, ohne die Energieversorgung und Dynamik der angeschlossenen Geräte unnötig einzuschränken.
PowerPlant – gezielte Filterung einzelner Geräte
Die Audioplan PowerPlant-Modelle sind für die gezielte netzseitige Entkopplung einzelner Geräte beziehungsweise Gerätegruppen entwickelt.
Besonders interessant ist dabei die sogenannte Rückwärtsdämpfung. Der Filter soll nicht nur verhindern, dass Störungen aus dem Stromnetz zum angeschlossenen Gerät gelangen, sondern ebenso hochfrequente Störungen reduzieren, die das angeschlossene Gerät selbst zurück in das Netz einspeist.
Das ist beispielsweise bei Streamern, DACs, Computern, Netzwerkgeräten und anderen digitalen Komponenten interessant. Ihre Prozessoren, Clocks und Schaltnetzteile arbeiten mit hohen Frequenzen und können entsprechende Störungen erzeugen.
Der aktuelle PowerPlant 100 S5 arbeitet unter anderem mit mehrfach geschachtelten Wicklungen, verschiedenen Schirmungen und speziell abgestimmten Filterelementen. Darüber hinaus werden Gleichspannungsanteile im Stromnetz unterdrückt und auch der Schutzleiter wird in das Filterkonzept einbezogen, ohne seine Schutzfunktion aufzuheben.
Mit dem größeren PowerPlant 1500 U3 steht eine entsprechend leistungsfähigere Lösung für Geräte mit höherem Energiebedarf zur Verfügung.
Warum Gleichspannung im Stromnetz stören kann
Ein Punkt ist technisch besonders interessant: Auf der Netzspannung können kleine Gleichspannungsanteile – DC Offset – liegen. Diese entstehen beispielsweise durch asymmetrisch arbeitende Verbraucher.
Ein Transformator erwartet eigentlich eine symmetrische Wechselspannung. Bereits kleine Gleichspannungsanteile können den Arbeitspunkt seines magnetischen Kerns verschieben. Bei großen Ringkerntransformatoren kann das zu stärkerem mechanischem Brummen und ungünstigeren Betriebsbedingungen führen.
Dass Audioplan diesen Punkt innerhalb seiner PowerPlant-Konstruktionen berücksichtigt, ist deshalb keineswegs esoterisch, sondern hat eine klare elektrotechnische Grundlage.
PowerStar – Stromverteilung gehört zur Anlage
Mit dem PowerStar beschäftigt sich Audioplan seit vielen Jahren mit einem weiteren häufig unterschätzten Punkt: der Stromverteilung innerhalb einer Anlage.
Dabei geht es um Kontaktwiderstände, Leiterführung, Erdung, gegenseitige Beeinflussung angeschlossener Komponenten und die Frage, in welcher Reihenfolge unterschiedliche Geräte an einer Stromverteilung angeschlossen werden.
Dass Netzleisten durchaus unterschiedlich aufgebaut sein können, ist technisch trivial. Ob eine Konstruktion in einer bestimmten Anlage einen hörbaren Unterschied erzeugt, sollte man dagegen nicht am Prospekt entscheiden.
Probieren ist hier sinnvoller als glauben.
Ampère – Netzkabel als Teil des Stromversorgungskonzeptes
Mit den Ampère-Netzkabeln ergänzt Audioplan seine PowerPlant- und PowerStar-Produkte. Auch hier wird der gleiche Entwicklungsansatz wie bei Signal- und Lautsprecherkabeln verfolgt.
Wichtig ist uns dabei eine realistische Betrachtung: Ein Netzkabel erzeugt selbstverständlich keinen „besseren Strom“. Hinter der Wand liegen weiterhin viele Meter normale Hausinstallation.
Die letzte Verbindung zwischen Stromversorgung und Audiogerät befindet sich allerdings unmittelbar in der Anlage und damit in einem Umfeld mit Transformatoren, Schaltnetzteilen, Digitalelektronik und empfindlichen Audioschaltungen. Leiterquerschnitt, Kontaktqualität, Schirmung, Geometrie und Hochfrequenzverhalten sind deshalb durchaus technische Parameter.
Ob und wie stark sich ein anderes Netzkabel in einer konkreten Anlage bemerkbar macht, lässt sich trotzdem am zuverlässigsten durch einen Vergleich feststellen.
Sicomin – mechanische Resonanzen kontrollieren
Eine weitere Säule der Audioplan-Philosophie ist die mechanische Aufstellung von HiFi-Komponenten.
Mitte der 1980er-Jahre begann Audioplan mit Untersuchungen unterschiedlicher Gerätebasen und Materialien. Daraus entwickelte sich schließlich die heutige Sicomin-Serie mit TransferDiscs, DampClamp, Secrets und AntiSpikes.
Der interessante Punkt dabei ist die Unterscheidung zwischen Entkopplung, Dämpfung und Energieableitung.
Ein weicher Gummifuß kann ein Gerät relativ gut vom Untergrund entkoppeln, gespeicherte mechanische Energie innerhalb des Gerätes aber nur begrenzt ableiten. Ein harter Metallspike koppelt dagegen sehr stark an den Untergrund, kann jedoch gleichzeitig Resonanzen übertragen.
Die optimale Lösung hängt deshalb von Gerät, Gewicht, Konstruktion und Untergrund ab.
AntiSpikes – weder klassischer Spike noch Gummipuffer
Ein besonders bekanntes Audioplan-Produkt ist der AntiSpike. Die Idee besteht darin, die Vorteile einer relativ festen mechanischen Verbindung mit einer definierten Dämpfung zu kombinieren.
Statt Metall verwendet Audioplan dafür ein speziell abgestimmtes kohlegefülltes Material. Die AntiSpikes können direkt an geeigneten Lautsprechern montiert werden und sind mit unterschiedlichen Gewindegrößen erhältlich.
Mit einer Tragfähigkeit von über 100 Kilogramm pro AntiSpike eignen sie sich auch für sehr schwere Lautsprecher. Gleichzeitig schützen sie Parkett und andere empfindliche Böden – ein Vorteil, den man spätestens dann zu schätzen weiß, wenn ein 70-Kilo-Lautsprecher einmal verschoben werden muss.
Auch unter Plattenspielern mit geeigneter Zarge oder unter Racks können AntiSpikes sinnvoll eingesetzt werden.
TransferDiscs, DampClamp und Secrets
Audioplan beschränkt seine Resonanzkontrolle nicht auf Lautsprecherfüße. Mit TransferDiscs können Komponenten mechanisch definiert aufgestellt werden. Der DampClamp dient der Resonanzbehandlung geeigneter Geräte beziehungsweise Bauteile, während die kleinen Secrets gezielt zur mechanischen Dämpfung einzelner Komponenten eingesetzt werden können.
Solche Maßnahmen sollte man unserer Meinung nach nicht wahllos überall verteilen. Ein mechanischer Eingriff verändert ein schwingungsfähiges System – und eine Veränderung ist nicht automatisch eine Verbesserung.
Bei Plattenspielern, Röhrengeräten, Lautsprechern und Komponenten mit großen Transformatoren können mechanische Maßnahmen allerdings besonders interessant sein.
Das Ganze ist wichtiger als das einzelne Zubehörteil
Genau hier liegt für uns die eigentliche Stärke von Audioplan.
Ein einzelnes Kabel, ein Netzfilter oder ein Gerätefuß macht aus einer mittelmäßigen Anlage keine High-End-Anlage. Und vier Zubehörprodukte für jeweils mehrere hundert Euro sind nicht automatisch sinnvoller als ein besserer Lautsprecher oder eine vernünftige Raumakustik.
Aber wenn Lautsprecher, Elektronik und Raum bereits auf einem hohen Niveau spielen, werden die Schnittstellen zwischen den Komponenten zunehmend interessant:
- Wie sind die Geräte miteinander verbunden?
- Welche Störungen gelangen über das Stromnetz in die Anlage?
- Welche Störungen erzeugen Digitalgeräte selbst?
- Wie beeinflussen sich die Geräte gegenseitig über die Stromversorgung?
- Wie werden mechanische Schwingungen übertragen?
- Wie stehen Lautsprecher und Geräte auf dem jeweiligen Untergrund?
Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich Audioplan seit mehr als vier Jahrzehnten.
Technik und Hören – beides gehört zusammen
An Audioplan gefällt uns auch, dass Thomas Kühn technische Entwicklung und Hörvergleich nicht als Gegensätze betrachtet.
Nicht alles, was sich messen lässt, ist automatisch relevant. Umgekehrt wird eine technische Behauptung aber auch nicht dadurch wahr, dass jemand einen Unterschied gehört haben möchte.
Bei komplexen Audioanlagen gibt es zahlreiche Wechselwirkungen zwischen Stromversorgung, Masse, elektromagnetischen Störungen, mechanischen Resonanzen, Impedanzen und angeschlossenen Geräten. Manche davon sind leicht messbar, andere im kompletten System deutlich schwieriger zu isolieren.
Deshalb ist unsere Vorgehensweise bei ART&VOICE ähnlich pragmatisch: Technik verstehen, sinnvoll auswählen und anschließend hören.
Audioplan bei ART&VOICE
Audioplan ist echtes deutsches High End mit ungewöhnlich langer Erfahrung. Seit 1980 beschäftigt sich das Unternehmen mit Musikwiedergabe, seit 1982 mit eigenen Lautsprechern und Stromversorgung und seit den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Kabeltechnik. Themen wie Netzfilterung und Resonanzkontrolle wurden hier bearbeitet, lange bevor sie zum üblichen High-End-Zubehörprogramm gehörten.
Heute reicht das Audioplan-Programm von den Maxwell-Verbindungskabeln und Faraday-Lautsprecherkabeln über Ampère-Netzkabel, PowerPlant-Stromfilter und PowerStar-Stromverteilung bis zu den Sicomin-Produkten für Resonanzkontrolle. Dazu kommt eine jahrzehntelange Lautsprechertradition mit Baureihen wie Kontrast und Konzert.
Welche dieser Maßnahmen in Ihrer Anlage tatsächlich sinnvoll ist, hängt von den vorhandenen Komponenten ab. Besonders bei Stromversorgung und Zubehör gilt deshalb: Nicht möglichst viel einbauen – sondern an der richtigen Stelle ansetzen.
Gern schauen wir uns Ihre Anlagenkonfiguration an und sagen Ihnen, welche Audioplan-Komponenten wir für sinnvoll halten und wo Sie Ihr Geld lieber für etwas anderes ausgeben sollten.
Denn auch nach über 40 Jahren High End gilt bei Audioplan und bei uns eigentlich dieselbe einfache Regel: Auf den Klang kommt es an.

Audioplan PowerPlant 1500 U3, Filter-Trenntrafo mit Potential-Ausgleich Der PowerPlant 1500 U3 besitzt zwei alternativ zu nutzende Ausgänge: Zum einen den bekannten erdfreien Ausgang, der neben seiner Filterwirkung Erdschleifen effektiv unterbricht und damit Brummstörungen unterbindet. Neu ist ein erdbezogener Ausgang, der die Einstellung des Bezugspotentials erlaubt. Netzbedingte Potentialunterschiede zwischen dem am PowerPlant 1500 U3 angeschlossenen Gerät und den anderen Komponenten der Anlage können so kompensiert werden.Damit ist es erstmals möglich, Ausgleichsströme auf den Masseleitungen der Verbindungskabel zu vermeiden. Der Klanggewinn allein durch diese Maßnahme ist enorm. Schon in einer minimalistischen Anlage mit zwei Geräten ist das klar nachvollziehbar. In einer hochwertigen, komplexen Anlage dürfte der PowerPlant 1500 U3 zum unverzichtbaren Bestandteil werden. Durch seine hohe Ausgangsleistung von bis zu 1500 Watt eignet sich der PowerPlant 1500 U3 für alle Arten von Audio- und Videogeräten, ausdrücklich auch für Leistungsverstärker und hochwertige Projektoren und Großbildfernseher.Technische Daten Audioplan PowerPlant 1500 U3 Netzspannung: 230 V ~ Belastbarkeit: 1000 VA Dauer, 1500 VA 40% ED Überlastungsschutz: – Filter: 9-fach Schachtelung Ausgang: schaltbar, erdfrei/erdbezogen mit Potenzialausgleich, gleichspannungsfrei Aufbau: frei verdrahtet, vergossen gegen Microphonie, 5 mm Alu-Gussgehäuse Zuleitung: 1,5 m Ampère S, andere Längen auf Bestellung Abmessungen (BxHxT): 20 x 18,5 x 28,5 cm (33 cm mit Griffen) Gewicht: 25 kg

Audioplan PowerStar S IV Der sternförmige Aufbau des PowerStar minimiert diese Potentialdifferenzen und stellt den eindeutigen Bezug zum Zentralgerät der Anlage, dem Vorverstärker bzw. dem Vollverstärker her. Dies stellt den entscheidenden Vorteil gegenüber allen konventionellen Reihenleisten dar. Zusätzlich haben wir bei der Konstruktion des PowerStar darauf geachtet, Übergangsstellen und -widerstände zu minimieren. So sind die Leitersterne des PowerStar mit reinem Silber hartgelötet und anschließend versilbert. So reduziert sich die Zahl der Übergangstellen auf ein Minimum. Der robuste mechanische Aufbau und eine aufwändige Abschirmung verhindern elektrische und mechanische Störungen. Beim PowerStar SIII wird die Abstimmung durch großzügigen Einsatz von Sicomin auf die Spitze getrieben. Technische Daten Audioplan PowerStar S IV Netzspannung: 230 V ~ Belastbarkeit: 16 A Ausgang: 7 Schuko-Steckdosen, Erdklemme Aufbau: 3 mm² Leiter Reinkupfer versilbert Gehäuse: Kunststoff und 3 mm Aluminium mit 6 AntiSpike-Bolzen verschraubt, zusätzlich AntiSpike-Boden und -Gerätefüße Länge: 1,5 m, andere Längen auf Bestellung Abmessung (HxBxT): 22 cm x 11 cm (inkl. Füße) Gewicht: 2,0 kg ohne Kabel, 2,4 kg mit 1,5 m Kabel
Beratung, Auswahl & individuelle Lösungen - bevor Sie einfach bestellen
Hochwertiges HiFi und echtes High End entstehen nicht durch Superlative oder Ranglisten, sondern durch eine stimmige Kombination aller Komponenten. Wir unterstützen Sie gern dabei, Geräte dieser Marke passend zu Lautsprechern, Raum und Budget auszuwählen.
Wenn Sie bereits Komponenten besitzen oder ein gezieltes Upgrade planen, teilen Sie uns gern Ihre bestehende Kette mit. Oft lassen sich durch eine durchdachte Priorisierung klanglich bessere Ergebnisse erzielen als durch den isolierten Vergleich einzelner Geräte.
Preis, Verfügbarkeit & individuelle Angebote
Sie suchen ein konkretes Modell dieser Marke oder möchten den besten verfügbaren Preis erfahren? Schreiben Sie uns kurz, welches Gerät Sie interessiert – gern mit gewünschter Ausführung. Wir prüfen Verfügbarkeit, Lieferzeit und erstellen ein persönliches Angebot.
Vorführung, Demo & Vergleich
Technische Daten informieren. Eine Vorführung überzeugt.
Wir ermöglichen persönliche Demo-Termine und – nach Absprache – den direkten Vergleich ausgewählter Komponenten dieser Marke. So können Sie Unterschiede selbst hören und die richtige Entscheidung treffen. Ein realer Hörvergleich ersetzt Spekulation, relativiert Testberichte und schafft Sicherheit bei einer langfristigen Investition.
Tipp: Wenn Sie uns Ihre vorhandenen Komponenten, Musikgeschmack und den Raum kurz beschreiben, kommen wir deutlich schneller zur optimalen Lösung.
Testberichte, Bestenlisten & Testsieger
HiFi-Testberichte können durchaus eine grobe Orientierung bieten.
Testsieger und Bestenlisten sind meist nur Marketing und führen häufig in die Irre.
Informieren Sie sich gern – aber richtig und bedenken Sie:
Testberichte entstehen unter bestimmten Rahmenbedingungen, mit individuellen Hörpräferenzen und redaktionellen Vorgaben.
Wirklich entscheidend ist, wie ein Gerät in Ihrer Kette, in Ihrem Raum und mit Ihrer Musik musiziert.
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