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Exposure Verstärker

Britisches HiFi mit Kraft, Dynamik und Sinn für Musik

Exposure Electronics gehört zu den klassischen britischen HiFi-Herstellern, bei denen Verstärkertechnik noch erfreulich geradlinig gedacht wird. Seit 1974 entwickelt Exposure seine Elektronik in England und konzentriert sich dabei weniger auf spektakuläre Ausstattung als auf kräftige lineare Netzteile, kurze Signalwege, diskrete Verstärkerschaltungen und eine stabile Ansteuerung realer Lautsprecher.

Das Programm reicht vom kompakten XM5 Vollverstärker über den klassischen 2510 und die kräftige 3510-Serie bis zur aktuellen 5510-Referenzserie mit Vollverstärker, Vorstufe und Monoblöcken. Hinzu kommen kompakte Vor- und Endstufen sowie der vielseitige XM HP Kopfhörerverstärker.

Klanglich gehören Exposure Verstärker für uns zu den angenehmen Allroundern. Sie spielen dynamisch und rhythmisch, besitzen einen kräftigen, kontrollierten Bass und vermeiden gleichzeitig die künstlich helle oder überanalytische Abstimmung, mit der manche Verstärker beim kurzen Probehören beeindrucken möchten.

Exposure ist deshalb besonders interessant für Musikliebhaber, die einen leistungsfähigen und unkomplizierten Verstärker suchen, der nicht permanent zeigen muss, wie „audiophil“ er angeblich ist.

Exposure Verstärkertechnik – klassisch, schnell, volldiskreter Aufbau

Exposure verfolgt seit Jahrzehnten eine vergleichsweise konservative, aber technisch sehr nachvollziehbare Verstärkerphilosophie. Statt permanent neue Schaltungskonzepte oder möglichst exotische Bauteile zu präsentieren, konzentriert sich der Hersteller auf stabile Stromversorgungen, kurze Signalwege und sorgfältig dimensionierte analoge Verstärkerstufen.

Lineare Netzteile mit sehr hochwertigen Ringkerntransformatoren

Ein wesentliches Merkmal der Exposure Verstärker sind klassische lineare Netzteile mit speziell ausgelegten Ringkerntransformatoren. Gerade bei Voll- und Endverstärkern ist eine ausreichend niederohmige Stromversorgung entscheidend, weil ein Lautsprecher keine konstante 8-Ohm-Last darstellt.

Impedanz und elektrischer Phasenwinkel verändern sich über den Frequenzbereich teilweise erheblich. Deshalb sagt eine einzelne Wattangabe allein vergleichsweise wenig darüber aus, wie souverän ein Verstärker einen realen Lautsprecher kontrolliert.

Diskrete bipolare Verstärkerstufen

Exposure setzt bei vielen Verstärkern auf diskret aufgebaute Class-A/B-Schaltungen mit schnellen bipolaren Leistungstransistoren. Der Entwickler kann damit Arbeitspunkte, Treiberstufen, Stromversorgung und thermisches Verhalten gezielt aufeinander abstimmen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass diskrete Schaltungen grundsätzlich besser sind als integrierte Lösungen. Bei einem sauber entwickelten Leistungsverstärker ermöglicht dieser Aufbau aber eine sehr gezielte Optimierung auf Stromlieferfähigkeit und dynamisches Verhalten.

Cascode-Schaltungen und kurze Signalwege

Bei mehreren Exposure-Modellen kommen Cascode-Schaltungen zum Einsatz. Dabei werden Transistorstufen so kombiniert, dass Spannungsänderungen an den einzelnen aktiven Bauelementen reduziert werden können. Richtig umgesetzt verbessert das unter anderem Bandbreite, Stabilität und Linearität.

Exposure legt gleichzeitig Wert auf kurze Leiterwege und möglichst wenige unnötige Komponenten im eigentlichen Audiosignal. Das klingt weniger spektakulär als mancher High-End-Marketingbegriff, ist elektrisch aber durchaus sinnvoll.

Modulare Ausstattung statt Digitaltechnik auf Verdacht

Besonders sympathisch finden wir die modulare Philosophie der größeren Exposure Voll- und Vorverstärker. Wer ausschließlich analoge Quellen verwendet, muss nicht automatisch eine Digitalsektion mitbezahlen.

Je nach Modell lassen sich MM-, MC- oder DAC-Module nachrüsten. Bei der aktuellen 5510-Serie steht zusätzlich ein Modul für optische DS-Audio-Tonabnehmersysteme zur Verfügung.

Damit kann die eigentliche Verstärkertechnik viele Jahre genutzt werden, auch wenn sich digitale Schnittstellen und Streamingstandards erheblich schneller verändern.


Exposure Vollverstärker – vom kompakten XM5 bis zum 5510

Die Exposure Vollverstärker unterscheiden sich weniger durch Ausstattungs-Spielereien als durch Netzteilaufwand, Ausgangsstufen, Gehäusegröße und Leistungsreserven. Bereits der kleine XM5 ist ein ernsthafter analoger Verstärker, während 3510 und 5510 auch ausgewachsene Standlautsprecher souverän antreiben können.


Exposure XM5 – ein Wolf im Schafspelz

Exposure XM5 kompakter Vollverstärker Exposure XM5 – kompakter Vollverstärker mit 2 × 60 Watt, DAC und MM-Phonostufe.

Der Exposure XM5 ist erheblich ernsthafter aufgebaut, als seine nur 21,8 Zentimeter breite Front vermuten lässt. Im Inneren arbeitet ein kräftiger linearer Netzteilaufbau mit speziell gefertigtem 200-VA-Ringkerntransformator und diskreten bipolaren Ausgangstransistoren.

Die Endstufe liefert 2 × 60 Watt an 8 Ohm. Exposure gibt weniger als 0,01 % Gesamtverzerrungen bei Nennleistung und einen Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz innerhalb ±0,5 dB an.

Ungewöhnlich komplett ist die Ausstattung. Neben analogen Hochpegeleingängen besitzt der XM5 eine integrierte MM-Phonostufe, einen Pre-Out sowie einen D/A-Wandler. Digitale Quellen lassen sich über BNC, Toslink und USB anschließen. Die aktuelle USB-Schnittstelle verarbeitet PCM mit bis zu 32 Bit/768 kHz sowie DSD64 bis DSD256 über DoP.

Damit eignet sich der XM5 hervorragend für hochwertige, aber bewusst kompakte Anlagen. Nur weil ein Verstärker klein ist, muss schließlich nicht auch sein Netzteil aus einem Steckernetzteil bestehen.

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Exposure 2510 Integrated – klassischer britischer Vollverstärker

Exposure 2510 Integrated Vollverstärker Exposure 2510 Integrated – diskreter Class-A/B-Vollverstärker mit serienmäßiger MM-Phonostufe.

Der Exposure 2510 Integrated ist ein klassischer analoger Vollverstärker ohne unnötige Umwege. Seine diskrete Class-A/B-Endstufe arbeitet mit schnellen bipolaren Leistungstransistoren und liefert 2 × 75 Watt an 8 Ohm.

Exposure setzt auf kurze Signalwege, eine hochwertig bestückte Leiterplatte und Cascode-Schaltungstechnik. Das lineare Netzteil besitzt einen speziell ausgelegten Ringkerntransformator mit großzügiger Siebung.

Technisch gibt Exposure weniger als 0,015 % Klirr bei 1 kHz und Nennleistung sowie einen Signal-Rausch-Abstand von mehr als 100 dB an. Der Frequenzgang reicht von 20 Hz bis 20 kHz innerhalb ±0,5 dB.

Eine MM-Phonostufe ist bereits serienmäßig integriert. Zusätzlich gibt es mehrere Hochpegeleingänge, einen festen AV-Eingang und einen Vorverstärkerausgang zur Erweiterung mit einer zusätzlichen Endstufe oder einem aktiven Subwoofer.

Der 2510 ist damit ein erfreulich klassischer Verstärker für Hörer, die weder Display noch Streaming-App benötigen, sondern einen soliden Verstärker anschließen und Musik hören möchten.

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Exposure 3510 Integrated – kräftiger Allrounder mit 110 Watt

Exposure 3510 Integrated Vollverstärker Exposure 3510 Integrated – 2 × 110 Watt, kräftiges lineares Netzteil und modulare Ausstattung.

Der Exposure 3510 Integrated ist für uns einer der interessantesten Verstärker des Programms. Seine diskrete bipolare Ausgangsstufe liefert 2 × 110 Watt an 8 Ohm und besitzt ausreichend Reserven für viele ausgewachsene Standlautsprecher.

Auch hier setzt Exposure auf einen großen speziell gefertigten Ringkerntransformator, kurze Signalwege, schnelle bipolare Ausgangstransistoren und Cascode-Technik. Die angegebene Gesamtverzerrung liegt bei weniger als 0,03 %, der Signal-Rausch-Abstand über 100 dB.

Sechs analoge Eingänge bieten genügend Anschlussmöglichkeiten. Zusätzlich stehen Vorverstärkerausgang und Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Einer der Eingänge kann optional mit einem MM-, MC- oder DAC-Modul bestückt werden.

Der Kopfhörerausgang ist dabei kein reines Alibi: Exposure gibt bis zu 700 mW an 33 Ohm beziehungsweise rund 150 mW an 330 Ohm an.

Für viele hochwertige Anlagen ist der 3510 genau die vernünftige Mitte: ausreichend Leistung, sehr gute Stromversorgung, modular erweiterbar und noch weit entfernt von jenen Preisregionen, in denen man irgendwann hauptsächlich mehr Aluminium pro Euro bekommt.

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Exposure 5510 Integrated – die neue große integrierte Lösung

Exposure 5510 Integrated High End Vollverstärker Exposure 5510 Integrated – aktueller Spitzen-Vollverstärker mit 2 × 120 Watt an 8 Ohm.

Der Exposure 5510 Integrated ist der aktuelle große Vollverstärker des Herstellers. Mit 2 × 120 Watt an 8 Ohm liegt seine Nennleistung nur geringfügig über dem 3510. Genau daran erkennt man allerdings sehr schön, dass eine höhere Baureihe nicht einfach durch eine größere Wattzahl definiert werden muss.

Exposure verwendet einen speziell gefertigten Ringkerntransformator mit zusätzlicher magnetischer Abschirmung. Die Leistungselektronik arbeitet weiterhin nach der klassischen analogen Exposure-Philosophie, ergänzt um eine wesentlich modernere Bedienung mit OLED-Anzeige und Fernbedienung.

Der Verstärker besitzt sechs Line-Eingänge beziehungsweise fünf Line-Eingänge bei Verwendung eines optionalen Moduls. Zur Verfügung stehen MM-, MC- und DS-Audio-Phonomodule sowie ein DAC-Modul.

Die Endstufe liefert 120 Watt pro Kanal an 8 Ohm. Exposure gibt weniger als 0,02 % Gesamtverzerrungen bei Nennleistung, einen Signal-Rausch-Abstand von mehr als 100 dB und eine Eingangsempfindlichkeit beziehungsweise Vorstufenauslegung für hohe praktische Reserven an.

Der 5510 ist deshalb nicht einfach ein 3510 mit zehn Watt mehr. Er ist die aufwendiger ausgeführte integrierte Plattform der aktuellen Exposure-Spitzenserie.

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Exposure Vorverstärker – getrennte Lösungen vom XM7 bis zum 5510

Wer Vor- und Endverstärker trennt, kann Stromversorgung, Signalverarbeitung und Leistungsverstärkung konsequenter voneinander entkoppeln. Exposure bietet dafür drei sehr unterschiedliche Lösungen – vom kompakten XM7 bis zum großen 5510 Pre.

Exposure XM7 – kompakte Vorstufe mit DAC und Phono

Exposure XM7 Vorverstärker DAC Phono Exposure XM7 – kompakte Vorstufe mit DAC, MM-Phono und Kopfhörerausgang.

Der Exposure XM7 bündelt erstaunlich viele Funktionen in einem nur 218 Millimeter breiten Gehäuse. Neben analogen Hochpegeleingängen besitzt er eine MM-Phonostufe, D/A-Wandlung und einen Kopfhörerausgang.

Die digitale Sektion akzeptiert S/PDIF-Signale bis 192 kHz. Über USB werden PCM-Daten bis 32 Bit/768 kHz und DSD64 bis DSD256 über DoP unterstützt.

Exposure gibt für die analoge Vorstufe weniger als 0,005 % Gesamtverzerrungen und einen Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz innerhalb ±0,5 dB an.

Der Kopfhörerausgang erreicht bis zu 5 Vrms an 33 Ohm beziehungsweise 8 Vrms an 330 Ohm. Damit kann der XM7 gleichzeitig als kompakte Vorstufe, DAC, Phonostufe und Kopfhörerverstärker eingesetzt werden.

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Exposure 3510 Pre – klassische analoge Vorstufe

Exposure 3510 Pre Vorverstärker Exposure 3510 Pre – klassische analoge Vorstufe mit modularer Erweiterungsmöglichkeit.

Der Exposure 3510 Pre ist eine klassische analoge Vorstufe mit sechs Eingängen und kräftiger linearer Stromversorgung.

Exposure gibt einen Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz innerhalb ±0,25 dB und weniger als 0,005 % Gesamtverzerrungen an. Der Signal-Rausch-Abstand liegt oberhalb von 100 dB.

Die Vorstufe liefert bei Nennpegel 1,9 Volt und maximal rund 7,7 Vrms Ausgangsspannung. Damit besitzt sie genügend Reserven, um auch Endstufen mit vergleichsweise hoher Eingangsspannung sauber auszusteuern.

Wie beim 3510 Vollverstärker lässt sich ein Eingang optional mit MM-, MC- oder DAC-Modul ausrüsten. Mehrere Vorverstärkerausgänge erleichtern Bi-Amping oder die Einbindung aktiver Subwoofer.

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Exposure 5510 Pre – aufwendige Referenz-Vorstufe

Exposure 5510 Pre High End Vorverstärker Exposure 5510 Pre – große analoge Vorstufe mit Cinch- und symmetrischen XLR-Ausgängen.

Die Exposure 5510 Pre ist die aktuelle große Vorstufe des Herstellers. Sie besitzt sechs analoge Eingänge und bietet sowohl unsymmetrische Cinch- als auch symmetrische XLR-Ausgänge.

Technisch liegt die Verzerrung laut Exposure bei weniger als 0,001 % bei 1 kHz und 1,7 Volt Ausgangsspannung. Der Ausgangswiderstand beträgt nur 50 Ohm, die maximal mögliche unsymmetrische Ausgangsspannung liegt oberhalb von 9 Vrms.

Die Lautstärkeregelung arbeitet in 99 Stufen über eine relaisgeschaltete Widerstandsschaltung. Das ermöglicht präzise Pegelregelung und guten Kanalgleichlauf auch bei niedrigen Lautstärken.

Auch hier bleibt Exposure seiner modularen Philosophie treu. MM-, MC-, DS-Audio- oder DAC-Module lassen sich bei Bedarf integrieren. Wer ausschließlich Hochpegelquellen nutzt, muss dagegen keine nicht benötigte Digitalelektronik mitkaufen.

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Exposure Endstufen – vom kompakten Monoblock bis zur 5510 Referenz

Bei den Exposure Endstufen konzentriert sich der gesamte konstruktive Aufwand auf Stromversorgung und Leistungsverstärkung. Besonders interessant ist, dass Exposure sowohl klassische Stereo-Endstufen als auch echte Monoblöcke anbietet.

Exposure XM9 – kompakte Monoblöcke

Exposure XM9 Mono Endstufe Exposure XM9 – kompakter 80-Watt-Monoblock für konsequent getrennte Kanäle.

Die Exposure XM9 ist eine erstaunlich kompakte Mono-Endstufe mit 80 Watt Ausgangsleistung an 8 Ohm. Für Stereo werden entsprechend zwei Geräte eingesetzt.

Exposure gibt weniger als 0,005 % Gesamtverzerrungen, einen Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz innerhalb ±0,5 dB und einen Signal-Rausch-Abstand von mehr als 95 dB an.

Die Eingangsempfindlichkeit beträgt 1,6 Volt, die Eingangsimpedanz liegt oberhalb von 77 kOhm. Trotz des kompakten Gehäuses arbeitet jeder Kanal damit vollständig unabhängig mit eigenem Netzteil, Transformator und Gehäuse.

Eine Kombination aus XM7 und zwei XM9 ist deshalb eine ausgesprochen interessante Möglichkeit, eine hochwertige Vor-/Endstufenanlage auf sehr wenig Stellfläche aufzubauen.

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Exposure 3510 Stereo Power – kräftige Stereo-Endstufe

Exposure 3510 Stereo Power Endstufe Exposure 3510 Stereo Power – 2 × 110 Watt starke Stereo-Endstufe.

Die Exposure 3510 Stereo Power liefert 2 × 110 Watt an 8 Ohm und übernimmt damit die kräftige Leistungsverstärkung der 3510-Serie in einem eigenständigen Gehäuse.

Die Endstufe arbeitet mit schnellen bipolaren Leistungstransistoren und einem großzügig dimensionierten linearen Netzteil. Exposure gibt weniger als 0,015 % Klirr bei Nennleistung und einen Signal-Rausch-Abstand von mehr als 100 dB an.

Die Eingangsempfindlichkeit liegt bei 1,85 Volt. Zusammen mit der 3510 Pre entsteht eine klassische getrennte Vor-/Endstufenkombination, die auch größere Standlautsprecher souverän betreiben kann.

Die Stereo Power lässt sich außerdem hervorragend zur Erweiterung eines 3510 Integrated einsetzen – beispielsweise für Bi-Amping.

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Exposure 3510 Mono Power – echte Kanaltrennung statt Watt-Show

Exposure 3510 Mono Power Endstufe Exposure 3510 Mono Power – vollständig getrennte 100-Watt-Monoblöcke mit Cinch und XLR.

Bei der Exposure 3510 Mono Power geht es interessanterweise nicht darum, die Stereo-Endstufe mit einer möglichst großen Wattzahl zu übertrumpfen. Jeder Monoblock liefert 100 Watt an 8 Ohm.

Der Vorteil liegt stattdessen in der vollständigen elektrischen und mechanischen Trennung der beiden Kanäle. Jeder Lautsprecher erhält sein eigenes Gehäuse, sein eigenes Netzteil und seine eigene Verstärkerschaltung.

Die Endstufe ist vollständig DC-gekoppelt und bipolar aufgebaut. Exposure gibt weniger als 0,01 % Gesamtverzerrungen sowie mehr als 110 dB Signal-Rausch-Abstand an.

Neben Cinch steht ein symmetrischer XLR-Eingang zur Verfügung. Die Eingangsempfindlichkeit beträgt 1,75 Volt unsymmetrisch beziehungsweise 875 mV pro Eingangshälfte bei symmetrischer Ansteuerung.

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Exposure 5510 Mono – 200 Watt und enorme Reserven

Exposure 5510 Mono High End Endstufe Exposure 5510 Mono – 200 Watt an 8 Ohm und 370 Watt an 4 Ohm.

Die Exposure 5510 Mono ist die aktuelle große Leistungsendstufe der Marke. Jeder Monoblock liefert 200 Watt an 8 Ohm und 370 Watt an 4 Ohm.

Gerade die Leistungssteigerung beim Halbieren der Lastimpedanz zeigt, dass Exposure nicht nur eine eindrucksvolle 8-Ohm-Zahl produzieren wollte. Die Stromversorgung besitzt erhebliche Reserven und ist auf anspruchsvollere Lautsprecherlasten ausgelegt.

Die vollständig DC-gekoppelte bipolare Endstufe verwendet einen speziell gefertigten Ringkerntransformator. Cinch und symmetrische XLR-Eingänge stehen gleichermaßen zur Verfügung; zwei Lautsprecherterminal-Paare erleichtern Bi-Wiring.

Exposure gibt weniger als 0,015 % Gesamtverzerrungen bei 200 Watt an 8 Ohm an. Bei 100 Watt sinkt der Wert auf unter 0,005 %. Der Signal-Rausch-Abstand beträgt mehr als 120 dB bei Nennleistung.

Mit 14 Kilogramm pro Monoblock bleibt die 5510 Mono erfreulich kompakt, liefert elektrisch aber genügend Reserven für Lautsprecher, bei denen kleinere Verstärker irgendwann anfangen, ihre guten Manieren zu verlieren.

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Exposure Kopfhörerverstärker


Exposure XM HP – Kopfhörerverstärker, DAC, Phono und Vorstufe

Exposure XM HP Kopfhörerverstärker DAC Phono Exposure XM HP – Kopfhörerverstärker mit DAC, MM-Phono und Vorverstärkerausgang.

Der Exposure XM HP ist wesentlich mehr als ein einfacher Kopfhörerverstärker. Neben analogen Eingängen besitzt er MM-Phono, D/A-Wandlung und einen regelbaren Vorverstärkerausgang.

Die Kopfhörerstufe besitzt eine Ausgangsimpedanz von weniger als 5 Ohm. An 33 Ohm stehen maximal rund 7 Vrms beziehungsweise 1,5 Watt bei lediglich 0,01 % Gesamtverzerrungen zur Verfügung. An 330 Ohm liefert der XM HP etwa 170 mW.

Digitale Signale werden über S/PDIF bis 192 kHz verarbeitet. USB unterstützt PCM bis 32 Bit/768 kHz sowie DSD64 bis DSD256 über DoP.

Damit kann der XM HP gleichzeitig als Kopfhörerverstärker, DAC, MM-Phonostufe und kompakte Vorstufe vor einer Stereo- oder zwei Mono-Endstufen eingesetzt werden.

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Welcher Exposure Verstärker passt zu Ihrer Anlage?

Das Exposure Programm ist erfreulich logisch aufgebaut. Trotzdem sollte man sich nicht ausschließlich an der Nennleistung orientieren. Lautsprecherimpedanz, Raumgröße, gewünschte Lautstärke und die verwendeten Quellen sind mindestens ebenso wichtig.

Der XM5 ist für uns eine besonders interessante Lösung für kompakte hochwertige Anlagen. 60 Watt, integrierter DAC und MM-Phono ergeben ein erstaunlich vollständiges Gerät auf sehr wenig Stellfläche.

Der 2510 Integrated ist der klassische analoge Einstieg in die großen Exposure-Gehäuse. 75 Watt und serienmäßige MM-Phonostufe reichen für viele vernünftig zu betreibende Kompakt- und Standlautsprecher vollkommen aus.

Der 3510 Integrated ist für uns der besonders interessante Allrounder. Mit 110 Watt, größerem Netzteil und optionalen Modulen besitzt er genügend Reserven für eine große Zahl hochwertiger Lautsprecher und lässt sich später problemlos erweitern.

Der 5510 Integrated ist die konsequentere integrierte Lösung der aktuellen Spitzenserie. Wer eine hochwertige Anlage mit möglichst wenigen Geräten aufbauen möchte, bekommt hier die modernste Exposure-Plattform mit modularer Phono- und Digitaltechnik.

Bei getrennten Komponenten ist die 3510 Pre mit 3510 Stereo Power eine klassische und preislich noch vergleichsweise vernünftige Kombination. Zwei 3510 Mono bieten echte Kanaltrennung, ohne die Wattzahl künstlich aufzublasen.

Mit 5510 Pre und zwei 5510 Mono steht schließlich die große Exposure-Kombination zur Verfügung. 200 Watt an 8 Ohm und 370 Watt an 4 Ohm pro Kanal bieten auch bei elektrisch anspruchsvolleren Lautsprechern erhebliche Reserven.

Exposure klingt britisch – aber was bedeutet das eigentlich?

Der Begriff „britischer Klang“ wird gern verwendet und leider ähnlich präzise definiert wie „musikalisch“. Exposure Verstärker besitzen aus unserer Erfahrung tatsächlich einige wiederkehrende Eigenschaften: eine sehr gute rhythmische Geschlossenheit, kräftigen und kontrollierten Bass, natürliche Stimmen und eine eher unaufdringliche Hochtonwiedergabe.

Sie versuchen nicht, beim schnellen Vergleich mit künstlich hervorgehobenen Details zu beeindrucken. Gerade über längere Zeit kann das ein erheblicher Vorteil sein.

Natürlich hängt das endgültige Ergebnis immer von Lautsprecher, Raum und gesamter Kette ab. Ein Verstärker besitzt schließlich keinen eingebauten „britischen Klang“-Schalter.

Exposure bei ART&VOICE hören

Welche Exposure-Baureihe sinnvoll ist, hängt vor allem vom verwendeten Lautsprecher ab. Neben dem Wirkungsgrad spielen auch Impedanzminimum und elektrischer Phasenwinkel eine wichtige Rolle. Ein nominell wirkungsgradstarker Lautsprecher kann elektrisch erheblich anspruchsvoller sein als es seine Empfindlichkeitsangabe vermuten lässt.

In unseren HiFi- und High-End-Studios können wir verschiedene Exposure-Verstärker mit passenden Lautsprechern kombinieren und gemeinsam feststellen, wie viel Verstärker tatsächlich notwendig ist.

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Exposure gehört für uns zu den Herstellern, bei denen man noch erfreulich viel klassische Verstärkertechnik für sein Geld bekommt: vernünftige Netzteile, diskrete Schaltungen, solide Leistung und eine Abstimmung, mit der man auch nach mehreren Stunden lieber weiter Musik hört als den nächsten Verstärker-Testbericht zu suchen.

Exposure 5510 Integrated