Pathos Verstärker
Italienisches High End mit Röhre, InPol & Class A
Pathos Acoustics gehört zu den eigenständigsten europäischen Herstellern hochwertiger Verstärker. Seit 1994 entstehen im italienischen Vicenza außergewöhnliche Hybrid-, Class-A- und InPol-Verstärker, bei denen Schaltungstechnik, handwerkliche Fertigung und italienisches Industriedesign ungewöhnlich konsequent miteinander verbunden werden.
Pathos kombiniert dabei häufig Röhren mit Transistor- beziehungsweise MOSFET-Ausgangsstufen. Die Röhre wird nicht einfach als dekoratives Klanggewürz eingesetzt, sondern übernimmt zentrale Aufgaben der Spannungsverstärkung. Bei den patentierten InPol-Schaltungen geht Pathos noch einen erheblichen Schritt weiter.
Das Ergebnis sind Verstärker mit einer sehr eigenen Handschrift: farbig und körperhaft, räumlich, dynamisch und angenehm selbstverständlich – ohne die Kontrolle und Stabilität guter Transistorschaltungen aufzugeben.
Pathos Acoustics – ultraharmonisches High End aus Vicenza seit 1994
Pathos Acoustics wurde 1994 in Vicenza in Norditalien gegründet. Von Beginn an ging es nicht darum, einen weiteren konventionellen Verstärkerhersteller aufzubauen. Die Entwickler wollten eigene Schaltungskonzepte realisieren und gleichzeitig Geräte schaffen, bei denen technische Funktion und Gestaltung eine Einheit bilden.
Bereits das frühe Twin-Towers-Konzept – aus dem der heutige Pathos T.T. hervorging – zeigte diese Richtung. Röhren, massive Kühlkörper, hochwertige Materialien und ein vollkommen eigenständiger mechanischer Aufbau machten sofort deutlich, dass Pathos weder gewöhnliche Röhrenverstärker noch klassische Transistorverstärker bauen wollte.
Eine zentrale Rolle spielte dabei Mitbegründer Giani Borinato und die Entwicklung der patentierten InPol-Technologie. Dieses Schaltungsprinzip wurde über mehrere Generationen weiterentwickelt und findet sich heute vom kompakten InPol Remix bis zu den großen InPower- und Adrenalin-Endstufen.
Bis heute sind die Geräte unverkennbar italienisch. Aluminium, Stahl, Holz, sichtbare Röhren und teilweise fast skulpturale Kühlkörper werden nicht einfach als Dekoration verwendet. Viele Gestaltungselemente erfüllen gleichzeitig eine technische Aufgabe – insbesondere Wärmeabfuhr, mechanische Stabilität und Zugänglichkeit der Röhren.
Pathos-Verstärker sind deshalb gleichzeitig Audiogeräte und Designobjekte. Entscheidend ist für uns aber: Hinter dem ungewöhnlichen Äußeren steckt ernsthafte Verstärkertechnik.
Pathos Vollverstärker – von klassischer Hybridtechnik bis Double InPol Class-A
Die Vollverstärker bilden das Herz des Pathos-Programms. Dabei gibt es technisch zwei deutlich unterschiedliche Familien: klassische Hybridverstärker mit Röhrenvorstufe und leistungsfähiger Halbleiterendstufe sowie die wesentlich ungewöhnlicheren InPol-Konstruktionen.
Die Auswahl sollte deshalb nicht allein nach Größe oder Leistungsangabe erfolgen. Ein Logos oder Kratos verfolgt eine andere technische Philosophie als ein InPol Remix, T.T. oder InPol Heritage.
Pathos Classic One MKIII – der Klassiker zum Einstieg
Pathos Classic One MKIII – Röhrenvorstufe und MOSFET-Endstufe in klassischer Pathos-Manier. Der Pathos Classic One MKIII ist einer jener Verstärker, mit denen man sehr schnell versteht, warum Pathos eine so treue Fangemeinde besitzt.
Die symmetrisch aufgebaute Röhrenvorstufe arbeitet in Class A und weitgehend unabhängig von der eigentlichen Leistungsstufe. Anschließend übernimmt eine MOSFET-Endstufe die Stromlieferung für die Lautsprecher.
Pathos trennt Vor- und Endstufensektion ungewöhnlich konsequent und verwendet dafür eigene Stromversorgungsbereiche. Selektierte Bauteile, Silber-Signalverkabelung, vergoldete Anschlüsse und der massive mechanische Aufbau sind für diese Preisklasse keineswegs selbstverständlich.
Klanglich gehört der Classic One zu unseren sympathischsten Hybridverstärkern: Stimmen besitzen Farbe und Körper, die räumliche Abbildung wirkt angenehm selbstverständlich und gleichzeitig fehlt es nicht an Dynamik oder Kontrolle.
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Pathos Classic Remix – kompakter, moderner und erstaunlich vollständig
Pathos Classic Remix – kompakte Hybridtechnik mit typischen Pathos-Kühlkörpern. Der Pathos Classic Remix interpretiert die klassische Hybrididee wesentlich kompakter und moderner.
Auch hier arbeitet eine Röhrenstufe im empfindlichen Signalbereich, während die Ausgangsstufe die notwendige Stromlieferfähigkeit übernimmt. Ein überdimensioniertes lineares Netzteil, sorgfältig ausgewählte Relais und hochwertige Bauteile zeigen, dass die kompakteren Abmessungen nicht mit einer Billigkonstruktion erkauft wurden.
Bemerkenswert ist zudem der eigenständige Kopfhörerverstärker. Pathos nutzt dafür nicht einfach einen abgegriffenen Lautsprecherausgang, sondern eine separate symmetrische Schaltung mit eigener Stromversorgung.
Optional lässt sich der Classic Remix um ein HiDac-Modul erweitern und damit direkt für digitale Quellen einsetzen.
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Pathos Logos MK2 – unser Dauerbrenner
Pathos Logos MK2 – Class-A-Röhrenvorstufe mit kräftiger Dual-Mono-MOSFET-Endstufe. Der Pathos Logos MK2 gehört bei uns seit Jahren zu den Verstärkern, die wir besonders gerne einsetzen. Nicht zuletzt dient er bei ART&VOICE immer wieder als zuverlässiges Arbeitsgerät zum Beurteilen anderer Komponenten.
Technisch kombiniert Pathos eine reine Class-A-Röhrenvorstufe mit einer kräftigen Dual-Mono-MOSFET-Endstufe. Beide Bereiche besitzen eigene, großzügig ausgelegte Stromversorgungen.
Die Schaltung ist konsequent gegenkopplungsarm beziehungsweise im eigentlichen Verstärkerzug ohne klassische globale Gegenkopplung ausgelegt. Dadurch entsteht nicht der weichgespülte „Röhrenklang“, den man manchmal mit Hybridverstärkern verbindet. Der Logos spielt gleichzeitig körperhaft, schnell und kontrolliert.
Für uns ist er einer der universellsten Pathos-Verstärker: musikalisch, kräftig und mit sehr vielen unterschiedlichen Lautsprechern problemlos kombinierbar.
Pathos Kratos – Hybridtechnik mit echten Reserven
Pathos Kratos – kräftige MOSFET-Endstufe trifft auf eine feine Class-A-Röhrenvorstufe. Der Pathos Kratos ist die konsequent leistungsfähigere Interpretation des klassischen Pathos-Hybridprinzips.
Die vollständig symmetrische Vorstufe arbeitet mit Tung-Sol ECC803S-Röhren in Class A. Die anschließende MOSFET-Endstufe arbeitet in Class AB und bietet erheblich größere Reserven für Lautsprecher, deren Impedanzverlauf oder Wirkungsgrad stärkere Anforderungen an den Verstärker stellen.
Interessant ist die saubere Trennung von Vor- und Leistungsstufe. Ein symmetrischer Pre-Out und ein direkter symmetrischer Eingang zur Endstufe ermöglichen es sogar, beide Sektionen unabhängig voneinander zu nutzen.
Der Kratos ist deshalb unsere Pathos-Empfehlung für Musikliebhaber, die die farbige, plastische Spielweise der Röhrenvorstufe möchten, gleichzeitig aber einen ausgesprochen kräftigen Lautsprecherantrieb benötigen.
Pathos InPol Remix MKII – der kompakte Einstieg in die echte InPol-Welt
Pathos InPol Remix MKII – vollsymmetrischer Double-InPol-Verstärker in reiner Class A. Mit dem Pathos InPol Remix MKII beginnt die technisch besonders interessante Seite von Pathos.
Hier arbeitet keine gewöhnliche Röhrenvorstufe vor einer klassischen Transistorendstufe. Der Verstärker verwendet die patentierte Double-InPol-Technologie und arbeitet durchgehend in Class A.
Die eigentliche Spannungsverstärkung übernimmt die Röhrenschaltung. Die InPol-Stufe stellt anschließend vor allem den notwendigen Strom für den Lautsprecher bereit. Dadurch bleibt die Anzahl aktiver Verstärkungsstufen im Signalweg ungewöhnlich gering.
Eine elektronisch gesteuerte Bias-/Gain-Regelung und eine sehr fein auflösende Lautstärkeregelung ergänzen das Konzept. Optional kann auch hier ein HiDac-Modul integriert werden.
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Pathos InPol2 MKII – Double InPol Class-A mit konsequentem Dual-Mono-Netzteil
Pathos InPol2 MKII – Double InPol, reiner Class-A-Betrieb und lineare Dual-Mono-Stromversorgung. Der Pathos InPol2 MKII treibt das InPol-Prinzip erheblich weiter.
Der komplette Verstärker ist symmetrisch aufgebaut. Für jeden Kanal steht ein eigenes lineares Netzteil mit eigenem Transformator, eigener Gleichrichtung und eigener Siebung zur Verfügung. Pathos spricht damit zurecht von einer Dual-Mono-Konstruktion.
Auch die Lautstärkeregelung ist aufwendig aufgebaut. Präzisionswiderstände werden über Relais geschaltet, sodass das Musiksignal nicht über eine einfache Potentiometerbahn geführt werden muss.
Der InPol2 MKII gehört damit zu den interessantesten Verstärkern im Programm, wenn die klanglichen Eigenschaften der InPol-Technik mit einer deutlich größeren Lautsprecher-Auswahl kombiniert werden sollen.
Pathos T.T. – die lebende Legende
Pathos T.T. – das historische Twin-Towers-Konzept und Ursprung der InPol-Erfolgsgeschichte. Der Pathos T.T. ist weit mehr als ein weiteres Modell im Programm. Seine ursprüngliche Twin-Towers-Version war das Gerät, mit dem Pathos international auf sich aufmerksam machte.
Die röhrenbasierte Spannungsverstärkung arbeitet mit der InPol-Ausgangsstufe zusammen und verzichtet auf klassische globale Gegenkopplung. Der Verstärker arbeitet konsequent in Class A.
Bemerkenswert ist auch die Lautstärkeregelung. Neben der klassisch manuellen Variante mit Widerstands-Dämpfung ist eine fernbedienbare Ausführung erhältlich, bei der Präzisionswiderstände über Relais geschaltet werden.
Der T.T. ist damit ein Stück Pathos-Geschichte, technisch aber keineswegs ein Museumsstück. Das Grundprinzip wurde über Jahre weiterentwickelt und bildet bis heute eine wesentliche Basis der Marke.
Pathos InPol Heritage – das Vollverstärker-Flaggschiff
Pathos InPol Heritage – vollsymmetrische Double-InPol-Technik auf Referenzniveau. Der Pathos InPol Heritage ist der große Technologieträger unter den integrierten Pathos-Verstärkern.
Der Verstärker wurde als Hommage an Giani Borinato entwickelt und nutzt eine vollständig symmetrische Double-InPol-Architektur mit digital kontrollierter Bias- und Gain-Steuerung.
Der konstruktive Aufwand ist enorm: vollständig symmetrischer Signalweg, massive Class-A-Ausgangsstufen, aufwendige Stromversorgung, große Kühlflächen und eine mechanische Konstruktion, die mit fast 60 Kilogramm kaum noch etwas mit einem gewöhnlichen Vollverstärker gemeinsam hat.
Interessant ist dabei weniger die reine Größe als die Selbstverständlichkeit, mit der Pathos Röhrenfeinzeichnung, Stromlieferfähigkeit und mechanische Ruhe in einem einzigen Gerät zusammenführt.
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Pathos Vorverstärker
Bei den großen Pathos-Vorstufen zeigt sich besonders deutlich, dass Röhren hier nicht als nostalgisches Gestaltungselement verstanden werden. Symmetrische Schaltungstopologien, getrennte Netzteile und sorgfältig konstruierte Masseführungen bestimmen den Aufbau.
Pathos InControl MK2 – Röhrenvorstufe für große Anlagen
Pathos InControl MK2 – vollsymmetrische Class-A-Röhrenvorstufe. Der Pathos InControl MK2 ist der passende Vorverstärker für anspruchsvolle separate Endstufen und insbesondere für die hauseigenen InPower-Monoblöcke.
Die Schaltung ist vollständig symmetrisch aufgebaut. Tung-Sol ECC803S-Röhren übernehmen die Spannungsverstärkung im Class-A-Betrieb.
Die Lautstärke wird in 100 präzisen Schritten geregelt. Vier Cinch- und zwei symmetrische XLR-Eingänge ermöglichen eine umfangreiche analoge Anlage; optional lässt sich die Vorstufe zusätzlich mit dem HiDac-MK2-Digitalmodul ausrüsten.
Auch ein eigenständiger hochwertiger Kopfhörerverstärker ist bereits integriert.
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Pathos Synapse – Referenz-Vorstufe mit radikaler Trennung
Pathos Synapse – Röhrenvorverstärker mit getrennten Analog-, Netzteil- und Steuersektionen. Die Pathos Synapse ist die kompromisslose Vorverstärkerlösung des Herstellers und wurde unter anderem als Partner für die Adrenalin-Monoblöcke entwickelt.
Das Gerät arbeitet mit zwei mechanisch getrennten Ebenen. Die empfindlichen analogen Signalstufen sitzen getrennt von Stromversorgung, Display und Steuerlogik. Linker und rechter Kanal besitzen zudem weitgehend unabhängige Strom- und Masseführungen.
Selbst die Verbindung zwischen digitaler Steuerung und Audioschaltung erfolgt über Optokoppler, um störende Masseverbindungen zu vermeiden. Nicht aktive Eingänge werden vollständig getrennt – einschließlich ihrer Masseverbindung.
Vier 6H30-Doppeltrioden übernehmen zentrale Aufgaben der Signalverarbeitung. Das ist echter konstruktiver Aufwand und keine Röhrendekoration.
Pathos Endstufen – Double InPol für große Lautsprecher
Bei den separaten Pathos-Endstufen kann die InPol-Technik ohne Rücksicht auf die Platzverhältnisse eines Vollverstärkers umgesetzt werden. Netzteile, Kühlkörper und Class-A-Arbeitspunkte erreichen entsprechend eine andere Größenordnung.
Pathos InPower MKII – Double-InPol-Monoblöcke
Pathos InPower MKII – separate Double-InPol-Monoendstufen. Die Pathos InPower MKII übertragen die Grundidee des T.T. auf eine große separate Monoendstufe.
Eine symmetrische Röhren-Eingangsstufe erzeugt die notwendige Spannungsverstärkung und steuert anschließend die Double-InPol-Ausgangsstufe an. Durch die konsequente Monoblock-Bauweise teilen sich die Kanäle weder Netzteil noch Masseführung oder mechanisches Gehäuse.
Pathos verwendet selektierte Bauteile und eigene Silber-Signalverkabelung. Große seitliche Kühlkörper übernehmen die Wärmeabfuhr des Class-A-Betriebs.
Zusammen mit der InControl MK2 entsteht eine ausgesprochen charaktervolle Vor-/Endstufenkombination mit deutlich größerer Lautsprecher-Kompatibilität als bei den kleineren InPol-Vollverstärkern.
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Pathos Adrenalin – kompromisslose Class-A-Monoblöcke
Pathos Adrenalin – Double InPol und konsequenter Class-A-Betrieb ohne klassische Gegenkopplung. Die Pathos Adrenalin markieren die Spitze der separaten Pathos-Endverstärker.
Jeder Monoblock arbeitet mit zwei symmetrisch angeordneten InPol-Leistungsstufen. Zwei ECC83 beziehungsweise 12AX7 und eine 6H30 übernehmen die vorgelagerte Röhren-Signalverarbeitung.
Besonders eindrucksvoll ist die Stromversorgung. Der hohe Class-A-Ruhestrom stellt extreme Anforderungen an Netzteil, Filterung und Kühlung. Pathos setzt deshalb einen erheblichen Aufwand ein, um Brumm und Versorgungsschwankungen trotz der sehr hohen Dauerströme gering zu halten.
Ein einzelner Monoblock wiegt rund 70 Kilogramm. Allein eine der großen Filterdrosseln bringt einen beträchtlichen Teil davon auf die Waage. Das ist kein Verstärker für ein kleines Sideboard – sondern eine technische Ansage.
Pathos Phono, DAC & Vorstufen-Elektronik
Neben den klassischen Verstärkern bietet Pathos auch kompakte Komponenten für analoge und digitale Quellen. Gestaltung und Fertigungsqualität orientieren sich dabei an den größeren Verstärkern.
Pathos In The Groove – flexible Phonovorstufe
Pathos In The Groove – kompakte Phonovorstufe mit umfangreicher Tonabnehmer-Anpassung. Der Pathos In The Groove ist eine vollständig analoge Phonovorstufe mit passiver RIAA-Entzerrung und separatem linearen Netzteil.
Verstärkung, Eingangsimpedanz und Eingangskapazität lassen sich in mehreren Stufen an unterschiedliche MM- und MC-Tonabnehmer anpassen. Damit eignet sich die kleine Pathos-Phonostufe auch für anspruchsvollere Analogkombinationen.
Die eigentliche Audioschaltung und die Stromversorgung befinden sich in getrennten Gehäusen – eine sinnvolle Lösung bei den sehr kleinen Phonosignalen.
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Pathos Converto MK2 – DAC, Vorstufe und Kopfhörerverstärker
Pathos Converto MK2 – kompakter DAC mit Class-A-Ausgangsstufe und Kopfhörerverstärker. Der Pathos Converto MK2 kombiniert D/A-Wandler, variable Vorstufe und Kopfhörerverstärker in einem kompakten Gehäuse.
Die analoge Ausgangsstufe ist vollständig symmetrisch aufgebaut und arbeitet in Class A. Digitale Signale können über USB, koaxiales S/PDIF oder Toslink zugeführt werden.
Der Converto eignet sich deshalb sehr gut für kompakte Pathos-Systeme oder als hochwertige digitale Vorstufe vor einer separaten Endstufe.
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Pathos Kopfhörerverstärker
Auch bei Kopfhörern bleibt Pathos seiner Verstärkerphilosophie treu. Statt möglichst kleiner Operationsverstärker-Schaltungen kommen Röhren, MOSFETs, Class A und beim InPolEar sogar die eigene InPol-Topologie zum Einsatz.
Pathos Aurium – Hybrid-Kopfhörerverstärker für Genießer
Pathos Aurium – Röhrenvorstufe und MOSFET-Class-A-Ausgangsstufe für Kopfhörer. Der Pathos Aurium ist ein ausgesprochen musikalischer Hybrid-Kopfhörerverstärker.
Zwei Röhren übernehmen die Eingangsstufe, eine MOSFET-Ausgangsstufe arbeitet in Class A. Besonders sinnvoll ist die regelbare Ausgangsimpedanz, mit der sich das Verhalten des Verstärkers an unterschiedlichste Kopfhörer anpassen lässt.
Mehrere analoge Eingänge sowie ein symmetrischer Anschluss machen den Aurium zudem zu einer flexibel einsetzbaren rein analogen Lösung.
Pathos InPolEar – InPol für Kopfhörer
Pathos InPolEar – vollsymmetrische InPol-Class-A-Technik für anspruchsvolle Kopfhörer. Der Pathos InPolEar überträgt die InPol-Idee auf hochwertige Kopfhörer.
Die Röhren übernehmen die klangbestimmende Spannungsverstärkung, während die MOSFET-Ausgangsstufe den notwendigen Strom bereitstellt. Der gesamte Verstärker arbeitet symmetrisch und in Class A.
Neben einem klassischen 6,3-mm-Anschluss stehen symmetrische Kopfhörerausgänge zur Verfügung. Durch optionale Digital- und Netzwerkmodule lässt sich der InPolEar zudem zu einer sehr vollständigen Kopfhörerzentrale ausbauen.
Welcher Pathos Verstärker passt zu Ihrer Anlage?
Bei Pathos lohnt es sich besonders, nicht einfach nach Preis oder Ausgangsleistung zu sortieren. Die klassischen Hybridverstärker und die InPol-Modelle unterscheiden sich konstruktiv deutlich.
Der Classic One MKIII ist der charmante Einstieg in die klassische Pathos-Hybridwelt. Der Classic Remix bietet ein kompakteres und moderneres Konzept. Der Logos MK2 ist für uns einer der universellsten Verstärker der Marke und funktioniert mit einer großen Bandbreite hochwertiger Lautsprecher.
Wer erheblich größere Reserven benötigt, findet im Kratos einen ausgesprochen kräftigen Hybridverstärker, ohne auf die Röhrenvorstufe verzichten zu müssen.
Die InPol-Modelle verfolgen dagegen ein anderes Prinzip. InPol Remix MKII, InPol2 MKII, T.T. und InPol Heritage arbeiten konsequent in Class A und sollten hinsichtlich Lautsprecher, Raum und gewünschtem Pegel entsprechend sorgfältig ausgewählt werden.
Für große separate Anlagen stehen mit InControl und InPower beziehungsweise Synapse und Adrenalin Vor-/Endstufenkombinationen zur Verfügung, bei denen Stromversorgung, Verstärkung und Kanaltrennung noch konsequenter realisiert werden können.
Entscheidend sind Wirkungsgrad und Impedanzverlauf des Lautsprechers, Raumgröße, Hörabstand und gewünschte Lautstärke. Gerade bei Class-A- und InPol-Verstärkern ist eine sinnvolle Kombination wichtiger als eine beeindruckende Zahl im Prospekt.
Pathos Verstärker bei ART&VOICE hören
Pathos gehört zu den Marken, die man hören sollte. Die Unterschiede zwischen einem klassischen Hybridverstärker wie Logos oder Kratos und einem echten InPol-Class-A-Verstärker lassen sich auf dem Papier nur unvollständig beschreiben.
In unseren HiFi- und High-End-Studios können wir unterschiedliche Verstärker mit passenden Lautsprechern kombinieren und die technischen Unterschiede unter realistischen Bedingungen nachvollziehbar machen.
Als autorisierter Pathos Fachhändler beraten wir Sie bei der Auswahl eines Vollverstärkers ebenso wie bei Vor-/Endstufen, Kopfhörerverstärkern, Phono oder digitalen Lösungen.
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Pathos ist nichts für Menschen, die nur schwarze Kisten stapeln möchten. Zum Glück ist guter Klang auch keine Vorschrift zur optischen Langeweile.
Pathos Verstärkertechnik – Hybrid, InPol und Class A erklärt
Pathos wird häufig auf Röhren und außergewöhnliches italienisches Design reduziert. Damit würde man der Marke technisch nicht gerecht. Gerade die Verstärkerschaltungen unterscheiden sich teilweise grundlegend von gewöhnlichen Hybridverstärkern.
Hybridverstärker – Röhre und Transistor sinnvoll kombinieren
Bei einem klassischen Pathos-Hybridverstärker übernimmt die Röhrenstufe einen wesentlichen Teil der Spannungsverstärkung. Sie verarbeitet also das vergleichsweise kleine Eingangssignal und hebt dessen Spannung auf das für die folgende Leistungsstufe notwendige Niveau.
Die eigentliche Lautsprecheransteuerung übernehmen anschließend Leistungstransistoren beziehungsweise MOSFETs. Diese können wesentlich höhere Ströme liefern als eine kleine Röhrenstufe und lassen sich dadurch einfacher mit modernen Lautsprechern kombinieren.
Das Ziel besteht nicht darin, zwei unterschiedliche „Klänge“ miteinander zu vermischen. Eine gute Hybridkonstruktion nutzt vielmehr jedes Bauelement für eine Aufgabe, für die es besonders geeignet ist.
InPol – das technische Herz von Pathos
InPol steht für „Inseguitore a Pompa Lineare“, sinngemäß einen Linear-Pump-Follower. Das von Pathos patentierte Prinzip unterscheidet sich erheblich von einer gewöhnlichen Transistorendstufe.
Bei den InPol-Verstärkern erzeugt die Röhrenstufe im Wesentlichen die notwendige Spannungsverstärkung. Die nachfolgende InPol-Stufe arbeitet dagegen als sehr stromfähiger Follower. Ihre Spannungsverstärkung liegt prinzipbedingt nahe eins – sie soll also vor allem Strom bereitstellen und das von der vorhergehenden Stufe vorgegebene Spannungssignal möglichst unverändert an den Lautsprecher weiterreichen.
Dadurch benötigt Pathos im Leistungspfad ungewöhnlich wenige aktive Verstärkungsstufen. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede gegenüber vielen konventionellen Endstufen, bei denen das Signal mehrere spannungsverstärkende Transistorstufen durchläuft.
Double InPol – symmetrischer Aufbau für höhere Anforderungen
Bei den größeren Modellen verwendet Pathos Double InPol. Dabei werden zwei InPol-Zweige symmetrisch miteinander kombiniert.
Das ermöglicht eine vollständig symmetrische Signalführung und verbessert gleichzeitig die Stromlieferfähigkeit sowie die Ausgangseigenschaften der Endstufe.
InPol2 MKII, InPower, InPol Heritage und Adrenalin zeigen, wie weit dieses Prinzip skaliert werden kann – vom großen Vollverstärker bis zum kompromisslosen Monoendverstärker.
Warum InPol immer Class A bedeutet
Die InPol-Ausgangsstufe arbeitet permanent mit hohem Ruhestrom. Der aktive Ausgangsbaustein bleibt über den gesamten Signalverlauf im leitenden Bereich.
Dadurch entstehen keine klassischen Übernahmevorgänge wie bei einer konventionellen Class-AB-Push-Pull-Endstufe. Gleichzeitig bedeutet dieser Ansatz aber auch erhebliche Verlustleistung und Wärmeentwicklung.
Deshalb besitzen InPol-Verstärker die charakteristischen großen Kühlkörper. Bei Pathos sind diese häufig in das eigentliche Industriedesign integriert und teilweise in Form des Pathos-Schriftzuges ausgeführt.
Keine klassische globale Gegenkopplung
Viele Pathos-Verstärker arbeiten bewusst ohne eine konventionelle globale Gegenkopplung über den kompletten Verstärkerzug.
Das bedeutet nicht, dass Gegenkopplung grundsätzlich schlecht wäre. Sie ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Verstärkerentwicklers und kann Verzerrungen und Ausgangsimpedanz erheblich reduzieren.
Pathos geht bei seinen InPol- und einigen Hybridkonzepten jedoch einen anderen Weg: Die einzelnen Schaltungsstufen sollen bereits für sich möglichst linear arbeiten, sodass keine starke über alles geschlossene Korrekturschleife notwendig wird.
Das stellt besonders hohe Anforderungen an Bauteilselektion, Arbeitspunkte, Netzteil und thermische Stabilität.
Stromversorgung – bei Class A besonders entscheidend
Ein Class-A-Verstärker belastet sein Netzteil nicht nur bei lauten Musikimpulsen. Durch den permanent hohen Ruhestrom fließt bereits im Leerlauf ein erheblicher Strom.
Transformatoren, Gleichrichter, Filterkondensatoren und Kühlung müssen deshalb für eine hohe dauerhafte Belastung ausgelegt werden.
Beim InPol2 MKII verwendet Pathos beispielsweise einen konsequenten Dual-Mono-Aufbau mit eigenem linearen Transformator, eigener Gleichrichtung und eigener Siebung für jeden Kanal.
Bei den Adrenalin-Monoblöcken steigt dieser Aufwand noch einmal erheblich. Hier muss das Netzteil dauerhaft enorme Ströme liefern, ohne dass Brumm oder Versorgungsschwankungen in den empfindlichen Signalweg gelangen.
Symmetrische Signalführung – mehr als nur XLR-Buchsen
Ein symmetrischer XLR-Anschluss allein macht einen Verstärker noch lange nicht zu einer symmetrischen Konstruktion.
Bei den größeren Pathos-Modellen wird das Signal tatsächlich in zwei gegenphasigen Zweigen verarbeitet. Das betrifft je nach Gerät sowohl die Röhrenstufe als auch die InPol-Ausgangsstufe.
Durch einen konsequent symmetrischen Aufbau können gemeinsame Störanteile reduziert werden. Gleichzeitig steigt allerdings der Schaltungs- und Bauteilaufwand erheblich.
Röhren – nicht als Effektgerät
Pathos setzt Röhren nicht einfach ein, um einem Transistorverstärker nachträglich etwas Wärme zu verleihen. Bei vielen Geräten übernimmt die Röhrenschaltung die eigentliche Spannungsverstärkung und ist damit ein zentraler Bestandteil der gesamten Topologie.
Das gilt insbesondere bei InPol. Dort bestimmt die Röhrenstufe das Spannungssignal, während die nachfolgende InPol-Schaltung hauptsächlich die notwendige Stromverstärkung übernimmt.
Genau deshalb ist die Auswahl und Beschaltung der Röhren bei Pathos wesentlich relevanter als bei Geräten, in denen irgendwo im Signalweg eine einzelne Röhre als dekorativer Puffer eingesetzt wird.
Lautstärkeregelung – vom Potentiometer bis zum Relais-Attenuator
Auch bei der Lautstärkeregelung verfolgt Pathos je nach Geräteklasse unterschiedliche Lösungen.
Während kleinere Verstärker hochwertige elektronische beziehungsweise motorisierte Regler einsetzen, arbeiten größere Modelle mit präzisen Widerstandsnetzwerken und relaisgeschalteten Dämpfungsgliedern.
Beim T.T. existiert sogar eine klassische Variante mit rein resistiver manueller Stufung. Die fernbedienbare Version arbeitet dagegen mit Relais und Präzisionswiderständen.
Der technische Hintergrund ist einfach: Je präziser und kanalgleicher die Pegelregelung arbeitet, desto weniger verändert sich die räumliche Abbildung insbesondere bei niedrigen Lautstärken.
Dual Mono – zwei Verstärker in einem Gehäuse
Bei einer echten Dual-Mono-Konstruktion besitzen linker und rechter Kanal weitgehend eigenständige Stromversorgungen und Signalwege.
Dadurch beeinflussen sich die beiden Kanäle bei dynamischen Lastwechseln weniger gegenseitig. Gleichzeitig lässt sich die Masseführung übersichtlicher gestalten.
Pathos nutzt dieses Prinzip beispielsweise beim Logos MK2 und besonders konsequent beim InPol2 MKII. Bei den InPower- und Adrenalin-Monoblöcken wird die Trennung schließlich vollständig, weil sich jeder Kanal in einem eigenen Gehäuse befindet.
Verarbeitung – italienische Manufaktur statt schwarzer Blechkiste
Pathos gehört zu den wenigen Herstellern, bei denen die mechanische Gestaltung unmittelbar Teil der technischen Konstruktion ist.
Große Aluminiumteile dienen gleichzeitig als Kühlkörper. Röhren bleiben zugänglich und erhalten teilweise eigens geformte Schutzbügel. Frontplatten werden aus massiven Aluminiumblöcken bearbeitet, Holz wird gezielt als optischer Kontrast eingesetzt und selbst Fernbedienungen können aus Holz oder massivem Metall gefertigt sein.
Hinzu kommen selektierte Bauteile, hochwertige Transformatoren, vergoldete Kontakte und bei verschiedenen Spitzenmodellen eine Signalverkabelung aus Pathos-Silberleitern.
Das Ergebnis fühlt sich nicht wie industrielle Großserie an. Genau das ist eine der großen Stärken von Pathos: Die Geräte besitzen Charakter, ohne dass die Technik dem Design untergeordnet wird.
Pathos – Hybrid oder InPol?
Die klassische Hybridtechnik von Classic One, Logos oder Kratos ist universeller und lässt sich besonders einfach mit unterschiedlichsten Lautsprechern kombinieren. Gerade Kratos und Logos bieten hohe Stromreserven und funktionieren auch mit elektrisch anspruchsvolleren Lautsprechern sehr gut.
Die InPol-Verstärker sind technischer Purismus. Sie arbeiten konsequent in Class A, besitzen einen ungewöhnlich kurzen aktiven Signalweg und verbinden die Spannungsverstärkung einer Röhrenstufe mit einer extrem stromfähigen Ausgangsstufe.
Welches Prinzip besser passt, entscheidet deshalb nicht eine Rangliste. Lautsprecher, Raumgröße, Hörabstand und gewünschte Lautstärke sind wesentlich wichtiger.
Oder etwas weniger technisch ausgedrückt: Bei Pathos darf man ruhig nach dem Herzen auswählen – man sollte vorher nur prüfen, ob der Lautsprecher dieselbe Beziehung führen möchte.

















