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iFi Audio SilentPower OMNI LAN - Netzwerkswitch / Filter - Klangtipp für Streamer

iFi Audio SilentPower OMNI LAN - Netzwerkswitch / Filter - Klangtipp für Streamer

HighEnd-Guru
11.12.2025

iFi Audio SilentPower OMNI LAN – Tuning-Tipp für's Streaming

Manchmal stehen hier im Dorfstudio kleine, unscheinbare Gerätekisten im Flur, die niemand so richtig beachtet. Und dann schließt man sie an – und plötzlich wird es spannend. Genau so ein Moment war der erste Kontakt mit dem iFi OMNI LAN.

Auf dem Papier: ein Netzwerkfilter bzw. Switch, nichts besonderes.
Der Anblick: Etwas viel BlingBling, aber wertig. Im Vergleich zu anderen Switches: sehr viele Anschlüsse incl. SFP-Glasfaser, Wordclock und eine üppige Ausstattung incl. Display und Menü.
In der Praxis: ein absolut verblüffend wirkungsvolles Werkzeug für mehr Ruhe, Klarheit und Musikalität.

Der erste Höreindruck – weniger Technik, deutlich mehr Musik

Wir haben den OMNI LAN an verschiedenen Setups ausprobiert – vom kompakten Streamer bis zur großen High End Kette. Immer das gleiche Phänomen: Sobald der kleine iFi zwischen LAN-Kabel und Streamer sitzt, wird die Musik deutlich entspannter, natürlicher, greifbarer.

Keine Effekthascherei, kein „lauter, heller, Equalizer-Effekt“.
Stattdessen das, was wir im Dorfstudio am meisten schätzen: Ein entspannter, sehr greifbarer Klang, dunklerer Hintergrund und eine sauberere Bühne.

Die Bühne öffnet sich – und das Timing passt

Besonders bei akustischen Aufnahmen fällt der Unterschied sofort auf. Stimmen stehen stabiler, Instrumente schweben „freier“ im Raum, Hallräume wirken echter.
Bei rhythmischer Musik wird das Timing straffer – nicht im Sinne von „härter“, sondern im Sinne von: „da passt plötzlich alles zusammen“, locker und flockig.

Der OMNI LAN macht nichts Spektakuläres dazu.
Er entfernt nur das, was stört; und das macht ihn spektakulär.

Im direkten Vergleich „mit“ und „ohne“ OMNI LAN zeigt sich das sehr deutlich:
Ohne wirkt die Musik nervöser, angestrengter und etwas flacher.
Mit OMNI LAN klingt alles runder, ruhiger und gleichzeitig detailreicher und greifbarer.
Selbst an sehr hochwertigen Geräten mit Glasfaseranschluss, bei denen man denkt „da geht auf der Eingangsseite nicht mehr viel“, setzt der OMNI LAN noch ein paar Prozent drauf. Bei nicht wenigen  Aufnahmen sind es genau diese Prozent, die die Musik zum echten Erlebnis machen können.

Ein kleines Teil mit echtem Aha-Effekt

Das Treffen mit dem iFi SilentPower OMNI LAN ist einer dieser seltenen Momente, in denen ein Zubehörteil sofort überzeugt. Kein Voodoo oder Effekthascherei – einfach hörbar mehr Musik in jedem audiophilen Streaming-System. (selbstverständlich auch für Videostreaming)
Ähnliche Wirkungen kennen wir auch von anderen Netzwerkfiltern, aber nicht in dieser klanglichen Dimension für 750.- Euro. 

Wir im Dorfstudio würden sagen:
Der OMNI LAN ist kein Must-Have für jeden – aber ein Have-to-Hear für jeden, der wissen möchte, wie entspannt Streaming wirklich klingen kann.

Sie können gern ein Testgerät zum Probehören bei uns anfragen.

Zahlreiche moderne Anschlussmöglichkeiten des Omni Lan

Details für technikinteressierte Menschen:

Kerntechnik

  • Optisch isolierter Netzwerk-Switch für störungsarme Audio-Übertragung
  • Mehrstufige galvanische Trennung von Eingangs- und Ausgangssektion
  • Integrierte Femto-Clock (Global Master Timing) zur Reduzierung von Jitter
  • Gigabit-Ethernet (10/100/1000 MBit) – optimiert für Hi-Res Streaming
  • Echtzeit-Statusanzeige über integriertes TFT-Display (Port-Aktivität, Datenrate etc.)

Anschlüsse & Ports

Der OMNI LAN stellt insgesamt 13 Netzwerk-Ports zur Verfügung, unterteilt in Standard- und Ultra-Pure-Ports:

Standard-Ports

  • 8 × RJ45 (Kupfer, Standard-Netzwerkports für Router, Switches, Server etc.)
  • 1 × SFP-Slot (für geeignete SFP-Module, z. B. Glasfaseranbindung)

Ultra-Pure-Ports (für kritische Audio-Komponenten)

  • 2 × RJ45 Ultra-Pure (empfohlen für Streamer, Netzwerkplayer und DACs)
  • 1 × M12-Ethernet-Port (robuste, verriegelbare Industriebuchse für besonders stabile Verbindung)
  • 1 × SC-Optical-Port (optischer Netzwerkanschluss, ideal für maximal mögliche Trennung zum restlichen Netzwerk)

Weitere Anschlüsse

  • 1 × BNC 10 MHz Clock In/Out (Anbindung externer Master-Clock oder Ausgabe des internen Takts)
  • 1 × DC-Netzteilbuchse (9–15 V DC) für die Stromversorgung
  • Konfigurierbare Erdungs-/Masseoptionen je nach Anlagen-Setup

Ausstattung & Aufbau

  • Massives, resonanzarmes Metallgehäuse mit hoher Abschirmwirkung
  • Aufwändige HF-Filterung zur Unterdrückung von EMI- und RFI-Störungen
  • Geräuschoptimierte Signalführung mit hochwertigen Bauteilen
  • Kompakte Bauform, ideal für HiFi-Racks und Studio-Umgebungen
  • Konsequent audiophil ausgelegte interne Stromversorgung und Masseführung

Kompatibilität

Der iFi Audio SilentPower OMNI LAN eignet sich ideal für:

  • High End Netzwerk-Streamer und Musikserver
  • DACs mit integrierter Netzwerkschnittstelle
  • Roon-basierte Setups und Hi-Res-Streaming-Anwendungen
  • Heimkino-Prozessoren und AV-Verstärker mit Netzwerkanschluss
  • Audiophile Installationen mit empfindlichen digitalen Signalwegen

Ein High-End-Netzwerkswitch ist im HiFi-Setup kein „Schneller-Macher“ für Daten – er ist ein Störungs-Reduzierer. Musikdaten kommen in der Regel ohnehin bitgenau an. Entscheidend ist aber, wie sauber die angeschlossenen Geräte (Streamer, Musikserver, DAC) dabei elektrisch arbeiten können.

Im Gegensatz zu typischen IT-Switches sind High-End-Modelle auf geringes Hochfrequenzrauschen (HF-Noise), saubere Stromversorgung und bessere Entkopplung optimiert. Häufig finden sich dafür aufwendige Filterstufen, hochwertige Spannungsregler und – je nach Konzept – ein lineares Netzteil oder die Möglichkeit, ein sehr gutes externes Netzteil zu nutzen. Ziel: weniger Störungen über Masse, Versorgung und Ethernet-Port in die Audiokette.

Ein weiterer Punkt ist die Taktqualität. Auch wenn ein Switch nicht „das Audiosignal taktet“, kann eine stabilere Clock (z. B. TCXO/OCXO) und ein insgesamt ruhigeres Schaltungsdesign das Störniveau am Netzwerk-Eingang des Streamers senken. Dazu kommt eine bessere Port-Isolation: Router, NAS und andere Netzwerkgeräte beeinflussen den Player-Port weniger, weil die interne Entkopplung konsequenter ausgelegt ist.

Die Klangverbesserung: eine ruhigeren Wiedergabe, mehr Feindynamik, besserer Räumlichkeit und einer insgesamt entspannteren, saubereren Darstellung. Ein High-End-Switch ersetzt dabei keine Kernkomponenten, kann aber in einer hochwertigen Streaming-Kette ein spürbares Tuning-Bauteil sein, wenn der Rest der Anlage das Niveau dafür mitbringt.

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