Subwoofer für HiFi, High End und Heimkino – worauf es wirklich ankommt
Ein guter Subwoofer macht nicht einfach mehr Bass. Im Idealfall hören Sie ihn überhaupt nicht als eigenen Lautsprecher. Die Anlage klingt lediglich vollständiger, souveräner und realistischer. Große Instrumente bekommen ihre natürliche Größe, eine Bassdrum besitzt plötzlich Körper und Tiefgang, ein Kontrabass besteht wieder aus einzelnen Tönen statt aus einem undefinierten Wummern und selbst die räumliche Darstellung kann gewinnen.
Genau hier trennt sich ein wirklich guter Subwoofer von einer einfachen Basskiste. Besonders in hochwertigen HiFi- und High-End-Anlagen müssen Subwoofer, Hauptlautsprecher und Hörraum akustisch als Einheit funktionieren.
Membrandurchmesser, Verstärkerleistung und ein möglichst spektakulärer Frequenzgang im Prospekt sind dabei nur ein Teil der Wahrheit. Mindestens ebenso wichtig sind Gehäuseprinzip, Aufstellung, Raumgröße, Übergangsfrequenz, Phase, Laufzeit und insbesondere die Raumakustik.
Unsere Erfahrung: Ein guter, vernünftig aufgestellter und sauber eingemessener Subwoofer kann eine Anlage wesentlich stärker verbessern als ein deutlich teureres Modell, das einfach irgendwo hingestellt und nach Gehör auf „ordentlich Bass“ eingestellt wurde.
Braucht eine hochwertige Stereoanlage überhaupt einen Subwoofer?
Das alte Vorurteil, ein Subwoofer gehöre nur ins Heimkino oder zu kleinen Kompaktlautsprechern, hält sich erstaunlich hartnäckig. Akustisch ist das kaum nachvollziehbar.
Natürlich profitieren kleine Lautsprecher besonders deutlich von einem guten Subwoofer. Aber auch große und sehr hochwertige Standlautsprecher können durch einen richtig integrierten Subwoofer erheblich gewinnen.
Warum? Ein großer Standlautsprecher muss gleichzeitig Mittelton, Hochton und Bass beherrschen, wohnraumtauglich bleiben und wird in aller Regel dort aufgestellt, wo Stereoabbildung und Klangbalance optimal sind. Das ist aber nicht zwangsläufig auch die beste Position für den Tiefbass.
Ein separater Subwoofer kann dagegen unabhängig von den Hauptlautsprechern dort positioniert werden, wo er den Raum im Bass möglichst günstig anregt. Genau das ist einer seiner größten Vorteile.
Auch ein großer Lautsprecher, der laut Datenblatt bis 30 oder 35 Hz hinunterreicht, spielt nicht automatisch an jedem Hörplatz sauber bis zu dieser Frequenz. Der Raum kann einzelne Bereiche verstärken und andere nahezu auslöschen. Ein zusätzlicher Subwoofer kann deshalb auch bei großen Lautsprechern sinnvoll sein – nicht unbedingt für mehr Bass, sondern für besseren und gleichmäßigeren Bass.
- mehr Tiefgang unterhalb des nutzbaren Bereichs der Hauptlautsprecher
- mehr Fundament und natürliche Größe
- bessere Wiedergabe tiefster Rauminformationen
- mehr Dynamikreserve
- flexiblere Positionierung des Basssystems
- bessere Beherrschung von Raummoden
- mit zwei Subwoofern oft deutlich gleichmäßigere Bassverteilung
Gerade im High End ist das Ziel ausdrücklich nicht: mehr Bass.
Das Ziel ist: richtiger Bass.
Wenn Sie beim Musikhören permanent denken „Was für ein gewaltiger Subwoofer“, ist er meistens zu laut eingestellt.
Vielleicht können wir Ihnen helfen, den perfekten Subwoofer zu finden.
Subwoofer-Beratung / PDF
HiFi, High End oder Heimkino – die Anforderungen sind unterschiedlich
Subwoofer für HiFi und Musik
Bei Musik stehen Präzision, Tonalität, Impulsverhalten und eine möglichst unauffällige Integration im Vordergrund. Ein gezupfter Kontrabass muss aus nachvollziehbaren Tönen bestehen. Eine Bassdrum soll Druck entwickeln, anschließend aber auch wieder verschwinden.
Der Subwoofer darf nicht permanent seinen Standort verraten und sollte möglichst nicht nach „Subwoofer“ klingen. Besonders wichtig sind deshalb eine saubere Ankopplung an die Hauptlautsprecher, korrekte Phase und ein vernünftiger Umgang mit den Raummoden.
Subwoofer für High End
Im High-End-Bereich wird die Sache anspruchsvoller. Hier reicht weder „möglichst tief“ noch „möglichst laut“.
Ein guter High-End-Subwoofer sollte sehr niedrige Verzerrungen, große Reserven, ein stabiles und möglichst resonanzarmes Gehäuse, sauberes Ausschwingen und vor allem umfangreiche Möglichkeiten zur Anpassung an Lautsprecher und Raum bieten.
In diesem Bereich halten wir eine gute Einmessung oder zumindest sehr präzise DSP-Einstellmöglichkeiten für wesentlich sinnvoller als irgendwelche beeindruckenden Leistungsangaben auf dem Datenblatt.
Unsere High-End-Subwoofer sind deshalb überwiegend Lösungen, bei denen nicht nur Pegel, sondern auch Kontrolle, Anpassbarkeit und Integration im Mittelpunkt stehen.
Subwoofer für Heimkino
Im Heimkino kommen zusätzlich enorme Pegelanforderungen hinzu. Der LFE-Kanal enthält gezielt extreme Tieffrequenzanteile, Explosionen und Effekte können enorme Luftmengen verlangen und bei größeren Räumen wird reichlich Membranfläche benötigt.
Hier können große Bassreflexsysteme deutliche Vorteile besitzen. Außerdem ist im Heimkino ein konsequentes Bassmanagement mit Hochpassfilterung der Hauptlautsprecher normalerweise vollkommen sinnvoll und üblich. Ein AV-Prozessor übernimmt ohnehin die komplette Signalverarbeitung und kann Übergangsfrequenzen, Laufzeiten, Pegel und mehrere Subwoofer gemeinsam verwalten.
Das ist ein anderer Ansatz als bei einer puristischen High-End-Stereoanlage.
Geschlossen oder Bassreflex?
Geschlossene Subwoofer
Bei einem geschlossenen Subwoofer arbeitet das Chassis in einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse. Die eingeschlossene Luft wirkt zusätzlich wie eine Feder auf die Membran.
Wir mögen hochwertige geschlossene Subwoofer besonders für Musik und High End, weil sich mit ihnen sehr kontrollierte und präzise Systeme realisieren lassen.
Typische Vorteile:
- sehr gutes Impulsverhalten möglich
- kontrolliertes Ausschwingen
- keine Strömungsgeräusche eines Bassreflexkanals
- vergleichsweise gutmütiger Frequenzabfall zum Tiefbass
- gute Voraussetzungen für elektronische Entzerrung
- häufig kompaktere Gehäuse
- oft sehr gute Integration in hochwertige Stereoanlagen
Nachteile:
- für sehr hohe Tiefbasspegel werden viel Membranhub und Verstärkerleistung benötigt
- geringerer Wirkungsgrad als ein vergleichbar dimensioniertes Bassreflexsystem im Bereich seiner Abstimmfrequenz
- kleine geschlossene Systeme können bei hohen Pegeln schneller an ihre mechanischen Grenzen kommen
Bassreflex-Subwoofer
Bei einem Bassreflex-Subwoofer unterstützt ein abgestimmter Reflexkanal die Tieftonwiedergabe. Im Bereich der Abstimmfrequenz lässt sich dadurch sehr viel Schalldruck mit vergleichsweise geringem Membranhub erzeugen.
Vorteile:
- hoher Schalldruck im Tiefbass
- guter Wirkungsgrad im Bereich der Abstimmung
- große Dynamikreserven
- besonders interessant für Heimkino und große Räume
Nachteile:
- meist größere Gehäuse
- aufwendigere Abstimmung
- mögliche Strömungsgeräusche
- zusätzliche Resonanzen und Phasendrehungen durch das Reflexsystem
- unterhalb der Abstimmfrequenz fällt der Pegel sehr steil ab
Die alte Behauptung „geschlossen klingt gut, Bassreflex schlecht“ ist natürlich Unsinn. Ein hervorragender Bassreflex-Subwoofer kann auch bei Musik ausgezeichnet funktionieren. Für kompromisslose Stereoanlagen gefallen uns sehr gute geschlossene Konstruktionen trotzdem häufig besonders gut.
Passivmembran – sinnvoller Mittelweg
Eine Passivmembran arbeitet akustisch ähnlich wie ein Bassreflexsystem, verwendet aber statt eines Reflexkanals eine zusätzliche Membran ohne eigenen Antrieb. Das ist besonders dann interessant, wenn ein ausreichend großer Bassreflexkanal in einem kompakten Gehäuse kaum unterzubringen wäre.
Strömungsgeräusche eines Reflexports entfallen. Dafür besitzt auch die Passivmembran Masse, Resonanz und ein eigenes mechanisches Verhalten. Wegen der trägeren Impulswiedergabe empfehlen wir solche Subwoofer eher, wenn die Maße eine wichtige Rolle spielen, oder für sehr tiefe Trennfrequenzen.
Frontfire oder Downfire?
Beim Frontfire-Subwoofer strahlt das Chassis nach vorne oder seitlich in den Raum. Bei einem Downfire-System zeigt der Tieftöner zum Boden.
Zunächst: Tiefer Bass fällt nicht nach unten und ein Downfire-Subwoofer erzeugt nicht automatisch tieferen oder gleichmäßigeren Bass. Bei Wellenlängen von mehreren Metern ist die eigentliche Abstrahlrichtung im Tiefbass wesentlich weniger entscheidend als im Mittel- oder Hochton.
Trotzdem sehen wir Downfire-Konstruktionen gerade im High-End-Bereich eher kritisch.
Der Boden wird unmittelbar Teil der Konstruktion
Bei Downfire arbeitet die Membran direkt gegen eine nahe Bodenfläche. Abstand, Beschaffenheit und Oberfläche dieses Bodens beeinflussen die akustischen Randbedingungen.
Beton, Parkett, Holzdielen, Teppich oder ein dicker Hochflorbelag sind nun einmal keine identischen Bedingungen. Ein Frontfire-System besitzt hier definiertere Verhältnisse.
Problematische Böden können stärker auffallen
Besonders auf leichten Holzböden, schwimmenden Konstruktionen oder schwingfähigen Decken kann die Kombination ungünstig sein. Der Subwoofer regt natürlich unabhängig von seiner Bauform den Raum an, bei Downfire kommt aber die unmittelbar benachbarte Bodenfläche als besonders nahe akustische Grenzfläche hinzu.
Das kann eindrucksvoll wirken – nur ist ein mitschwingender Boden nicht unbedingt das, was wir unter präzisem High-End-Bass verstehen.
Teppiche, Unterlagen und andere Füße verändern die Bedingungen
Stellen Sie einen Downfire-Subwoofer auf einen dicken Teppich, eine Steinplatte oder andere Füße, verändert sich auch der Abstand zwischen Membran und Grenzfläche. Bei einer kompromisslosen Konstruktion möchten wir solche Abhängigkeiten möglichst gering halten.
Die Membran arbeitet dauerhaft vertikal
Bei einem nach unten gerichteten Chassis wirkt die Schwerkraft permanent in Bewegungsrichtung der Membran. Ein seriös konstruierter Downfire-Treiber wird natürlich dafür ausgelegt. Bei sehr großen und schweren Membranen stellt dies konstruktiv aber zusätzliche Anforderungen an Zentrierung und Aufhängung.
Unser Standpunkt: Downfire ist nicht grundsätzlich schlecht und kann in gut konstruierten Systemen hervorragend funktionieren. Es ist aber auch kein Qualitätsmerkmal. Für eine kompromisslose High-End-Stereoanlage bevorzugen wir in aller Regel einen sauber konstruierten Frontfire-Subwoofer mit möglichst definierten mechanischen und akustischen Bedingungen.
Der Hörraum ist im Bass oft wichtiger als der Preis des Subwoofers
Das ist der entscheidende Punkt.
Im Tiefbass hören Sie nicht nur den Subwoofer. Sie hören immer auch Ihren Raum.
Zwischen Wänden, Boden und Decke entstehen stehende Wellen beziehungsweise Raummoden. An manchen Positionen addieren sich Schallanteile, an anderen löschen sie sich teilweise gegenseitig aus.
Ein Subwoofer kann im Messraum des Herstellers perfekt linear spielen und an Ihrem Hörplatz trotzdem dröhnen wie die Hölle.
Typische Symptome:
- einzelne Basstöne sind viel zu laut
- andere Frequenzen verschwinden beinahe vollständig
- ein Basslauf klingt immer nach denselben zwei oder drei Tönen
- am Sofa ist der Bass massiv, einen Meter daneben kaum vorhanden
- Stimmen werden durch den aufgeblähten Grundton dick
- der Bass wirkt langsam, obwohl das Chassis technisch schnell arbeitet
Wer hier nur den Subwoofer austauscht, löst das eigentliche Problem oft überhaupt nicht.
DSP beim Subwoofer – hier ist er wirklich sinnvoll
Wir sind bei ART&VOICE bekanntlich keine großen Freunde davon, jedes Audiosignal grundsätzlich erst einmal durch A/D-Wandler, DSP, D/A-Wandler und möglichst noch drei Computer zu schicken. Beim Subwoofer sieht die Sache anders aus.
Im Tiefbass haben wir ein konkretes physikalisches Problem: den Raum.
Und genau dort kann ein guter DSP enorme Vorteile bringen.
- Raummoden gezielt absenken
- Frequenzgang korrigieren
- Übergangsfrequenz einstellen
- Filtersteilheit verändern
- Phase anpassen
- Laufzeit beziehungsweise Delay korrigieren
- Room-Gain reduzieren
- mehrere Presets speichern
Ein vernünftig eingesetzter DSP im Subwooferzweig kann klanglich mehr bewirken als viele wesentlich teurere sogenannte Tuningmaßnahmen.
Aber: DSP im Subwooferzweig ist etwas anderes als DSP in der kompletten High-End-Kette
Hier machen wir eine klare Unterscheidung.
Wenn ausschließlich das Signal zum Subwoofer digital bearbeitet wird, befinden wir uns in einem Frequenzbereich, in dem der Raum ohnehin massive Fehler produziert. Ein paar gezielt gesetzte Filter können hier ausgesprochen sinnvoll sein.
Anders sehen wir eine vollständige Digitalisierung des Hauptlautsprechersignals.
Wer eine hochwertige analoge Quelle, einen hervorragenden Vorverstärker und erstklassige Endstufen besitzt, sollte sich gut überlegen, ob das komplette Musiksignal zusätzlich durch einen A/D-Wandler, DSP und anschließend wieder durch einen D/A-Wandler geschickt werden soll – nur damit bei 35 oder 40 Hz etwas korrigiert wird.
Jede zusätzliche Signalverarbeitung bringt eigene Wandler, Filter, Rechenprozesse, Latenzen und analoge Ausgangsstufen mit. Wie stark das klanglich auffällt, hängt natürlich von der Qualität der Elektronik ab. Aber gerade im Mittel- und Hochtonbereich kann eine unnötige oder mittelmäßige DSP-Stufe sehr wohl hörbar werden: weniger Offenheit, veränderte Feindynamik, räumliche Veränderungen oder schlicht ein anderer Klangcharakter.
Deshalb lautet unsere bevorzugte Lösung für klassische High-End-Stereoanlagen häufig:
Hauptlautsprecher möglichst unangetastet lassen – und nur den Subwooferzweig so intelligent wie nötig bearbeiten.
Hochpass für die Hauptlautsprecher – im Heimkino gut, im High End nicht immer
Technisch betrachtet hat ein Hochpassfilter klare Vorteile. Die Hauptlautsprecher müssen keine tiefsten Frequenzen mehr wiedergeben, ihre Tieftöner machen weniger Hub, Verzerrungen können sinken und die mögliche Gesamtlautstärke steigt.
Bei kleinen Lautsprechern, Aktivsystemen und im Heimkino ist das oft genau der richtige Weg.
In einer hochwertigen klassischen Stereoanlage sehen wir es differenzierter.
Wenn für den Hochpass das gesamte Musiksignal durch zusätzliche aktive Filter oder sogar durch A/D-Wandlung, DSP und D/A-Wandlung geschickt werden muss, kann der theoretische Vorteil im Bass durch Nachteile im restlichen Frequenzbereich erkauft werden.
Deshalb lassen wir hochwertige Standlautsprecher in solchen Anlagen häufig so spielen, wie sie vom Entwickler gedacht wurden: fullrange und ohne zusätzliche Elektronik im Signalweg.
Der Subwoofer wird dann lediglich unten ergänzt.
High-End-Tipp: tief ankoppeln statt die Hauptlautsprecher zu verbiegen
Bei großen und hochwertigen Standlautsprechern sollte ein Subwoofer normalerweise tief angekoppelt werden – passend zum tatsächlichen Bassabfall der Lautsprecher im Raum.
Das können je nach Lautsprecher beispielsweise 30, 35, 40 oder 50 Hz sein. Eine pauschale Frequenz gibt es nicht.
Der Subwoofer soll dort übernehmen, wo den Hauptlautsprechern tatsächlich langsam die Luft ausgeht. Er soll nicht unnötig bis in den oberen Bassbereich hineinspielen.
Das hat gleich mehrere Vorteile:
- der Standort des Subwoofers wird schwerer ortbar
- der charakteristische Grundton der Hauptlautsprecher bleibt erhalten
- weniger Überlappung zwischen Hauptlautsprecher und Subwoofer
- weniger unnötige DSP-Bearbeitung
- der Hauptsignalweg kann vollständig unangetastet bleiben
Die Kunst besteht dann darin, Pegel, Phase und Tiefpass so einzustellen, dass der natürliche Abfall der Lautsprecher und der ansteigende Anteil des Subwoofers zusammen einen möglichst sauberen Übergang ergeben.
Genau hier zeigt sich, wie gut ein Subwoofer tatsächlich ist – und wie gut er eingestellt wurde.
Warum eine wirklich gute Einmessung so viel bringt
Eine gute Einmessung ist bei einem Subwoofer kein nettes Zusatzfeature. In schwierigen Räumen kann sie den Unterschied zwischen „teurer Subwoofer“ und „richtig guter Bass“ ausmachen.
Besonders störend sind starke Überhöhungen durch Raummoden. Ein Ton bleibt zu lange stehen, überdeckt die folgenden Informationen und vermittelt den Eindruck eines langsamen, fetten und unpräzisen Subwoofers.
Reduziert eine Einmessung diese Resonanz, passiert zunächst etwas Interessantes: Der Bass kann subjektiv sogar weniger erscheinen.
Nach kurzer Zeit merkt man aber, was tatsächlich gewonnen wurde:
- einzelne Basstöne werden unterscheidbar
- Bassläufe bekommen Struktur
- Kickdrums werden präziser
- der Grundton wird sauberer
- Stimmen wirken natürlicher
- die räumliche Darstellung kann gewinnen
- der Bass klingt schneller und trockener
- die Anlage wirkt insgesamt weniger angestrengt
Es ist also häufig nicht weniger Bass – sondern weniger Raumresonanz.
DSP ist nicht automatisch eine Einmessung
Das wird gern durcheinandergebracht.
Ein Subwoofer kann einen DSP besitzen, der lediglich Tiefpass, Phase, Equalizer, Pegel und Schutzfunktionen steuert. Das bedeutet noch lange nicht, dass sich das Gerät automatisch auf den Hörraum einmisst.
Bei einem echten Subwoofer mit DSP-Einmessung wird über ein Messmikrofon zunächst die tatsächliche Wiedergabe im Raum analysiert. Erst danach werden entsprechende Filter berechnet.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Ein DSP kann Physik nicht abschaffen
Auch die beste Elektronik kann nicht alles reparieren.
Eine starke Überhöhung lässt sich hervorragend elektronisch reduzieren. Eine tiefe Auslöschung ist wesentlich problematischer.
Wenn sich an Ihrem Hörplatz zwei Schallanteile bei einer bestimmten Frequenz nahezu gegenseitig auslöschen, hilft es wenig, dort einfach 12 oder 15 dB mehr Leistung hineinzupumpen. Die Energie löscht sich weiterhin aus, während Chassis und Verstärker unnötig belastet werden.
Eine vernünftige Einmessung sollte deshalb nicht versuchen, jede Zacke im Frequenzgang brutal geradezubiegen.
Manchmal bringen 30 Zentimeter Verschieben des Subwoofers mehr als zehn zusätzliche Filter.
JL Audio Fathom – unser echter High-End-Tipp
Wenn es um kompromisslose Subwoofer für hochwertige Stereoanlagen und anspruchsvolle Heimkinos geht, gehören die JL Audio Fathom für uns zu den besonders interessanten Lösungen.
Die Fathom-v2-Modelle sind geschlossene Hochleistungs-Subwoofer mit enormen Reserven und sehr umfangreichen Einstellmöglichkeiten. Besonders stark ist aber die integrierte D.A.R.O.-Raumoptimierung – Digital Automatic Room Optimization.
D.A.R.O. erzeugt eigene Messtöne, misst mit dem mitgelieferten Kalibriermikrofon den Bassfrequenzgang am Hörplatz und konfiguriert anschließend automatisch einen digitalen 18-Band-Equalizer.
Damit bekommt man bei den Fathom-Modellen nicht einfach nur einen hervorragenden Tieftöner mit viel Leistung, sondern gleichzeitig ein durchdachtes Werkzeug zur Anpassung an den tatsächlichen Hörraum.
Genau das gefällt uns.
Die Elektronik sitzt dort, wo wir sie brauchen: im Subwoofer. Die Hauptlautsprecher und der übrige Musiksignalweg müssen deshalb nicht zwangsläufig digitalisiert oder durch zusätzliche Prozessoren geschickt werden.
Dazu kommen variable Phase, Polaritätsumschaltung, ein flexibel einstellbarer Tiefpass und symmetrische sowie unsymmetrische Anschlüsse. Das erleichtert die saubere Integration in hochwertige Vor-/Endstufenkombinationen erheblich.
Vom relativ kompakten JL Audio Fathom f110v2 bis zu den großen Fathom-Modellen lässt sich so je nach Raum, gewünschtem Pegel und Hauptlautsprechern eine sehr erwachsene High-End-Lösung realisieren.
Für hochwertige Stereoanlagen gehören die JL Audio Fathom deshalb klar zu unseren persönlichen Subwoofer-Tipps.
DSPeaker Anti-Mode – Einmessung einfach nachrüsten
Sie besitzen bereits einen guten Subwoofer, aber keine vernünftige Einmessung?
Dann muss man nicht gleich einen neuen Subwoofer kaufen.
Eine unserer seit vielen Jahren bewährten Lösungen ist DSPeaker Anti-Mode.
Das kleine Gerät wird einfach in den Signalweg vor dem Subwoofer eingeschleift. Mit seinem Messmikrofon analysiert es den Bass am Hörplatz und korrigiert insbesondere störende Raumresonanzen.
Damit lässt sich praktisch jeder klassische Aktivsubwoofer mit Line- beziehungsweise LFE-Eingang nachträglich mit einer automatischen Basskorrektur ausstatten.
Und noch einmal wichtig: Die Hauptlautsprecher bleiben dabei vollkommen unangetastet. Nur das Subwoofersignal wird bearbeitet.
Gerade in puristischen High-End-Anlagen finden wir das ausgesprochen sympathisch.
Entsprechende Geräte finden Sie unter Subwoofer-Elektronik und Einmessprozessoren.
Unser Tipp: Bevor Sie einen grundsätzlich guten Subwoofer austauschen, weil er in Ihrem Raum dröhnt, probieren Sie lieber zunächst eine vernünftige Einmessung. Das Ergebnis kann erstaunlich sein.
App-Steuerung – sinnvoll, aber bitte nicht alternativlos
Viele moderne Subwoofer lassen sich heute per Smartphone oder Tablet einstellen. Gerade bei Subwoofern finden wir das durchaus praktisch. Wer einmal abwechselnd hinter einem schweren Subwoofer herumgekrochen und anschließend wieder zum Hörplatz gelaufen ist, weiß warum.
Aber noch nerviger kann es sein, wenn die Software spinnt oder sich das Handy nicht mit dem Subwoofer verbinden will, dann geht garnichts.
Vorteile einer guten App
- Einstellung direkt vom Hörplatz
- präzise numerische Pegelwerte
- komfortable Phasen- und Filtereinstellung
- parametrischer Equalizer
- Room-Gain-Korrektur
- Speicherung verschiedener Presets
- schneller Vergleich unterschiedlicher Einstellungen
- unterschiedliche Konfigurationen für Musik und Film möglich
Gerade bei Subwoofern von beispielsweise SVS oder Perlisten können umfangreiche DSP-Funktionen über eine App sehr komfortabel zugänglich gemacht werden.
Die Nachteile der App-Bedienung
- Abhängigkeit von Smartphone oder Tablet
- Abhängigkeit von aktuellen Betriebssystemen
- Bluetooth- oder Netzwerkprobleme möglich
- langfristige Softwarepflege liegt beim Hersteller
- Firmware und App müssen miteinander funktionieren
- viele Einstellmöglichkeiten erhöhen auch die Gefahr einer falschen Einstellung
Ein hochwertiger Subwoofer kann problemlos 15 oder 20 Jahre funktionieren. Ob die heutige App dann noch genauso selbstverständlich auf einem Smartphone läuft, weiß kein Mensch.
Deshalb gefallen uns Geräte besonders gut, bei denen die wichtigen Grundfunktionen zusätzlich direkt am Subwoofer erreichbar bleiben.
Eine App ist ein hervorragendes Werkzeug. Sie sollte möglichst nicht die einzige Möglichkeit sein, ein langlebiges High-End-Gerät überhaupt bedienen zu können.
Übergangsfrequenz – möglichst tief oder möglichst hoch?
Das hängt von den Hauptlautsprechern ab.
Bei kleinen Kompaktlautsprechern können 70, 80 oder 100 Hz sinnvoll sein. Bei großen Standlautsprechern kann eine Ankopplung bei 30 bis 50 Hz wesentlich besser funktionieren.
Entscheidend ist nicht die Zahl auf dem Datenblatt, sondern der tatsächliche Frequenzgang der Lautsprecher im konkreten Raum.
| Lautsprecher | Typischer Ausgangspunkt |
|---|---|
| Kleine Kompaktlautsprecher | ca. 70–100 Hz |
| Große Kompaktlautsprecher | ca. 55–80 Hz |
| Normale Standlautsprecher | ca. 40–70 Hz |
| Große High-End-Standlautsprecher | häufig ca. 30–50 Hz |
Das sind ausdrücklich keine festen Vorgaben.
Bei einer hochwertigen Stereoanlage würden wir im Zweifel lieber etwas tiefer ankoppeln und sauber messen, als den Subwoofer unnötig weit in den Arbeitsbereich der Hauptlautsprecher hineinspielen zu lassen.
Phase und Laufzeit – hier wird sehr viel falsch gemacht
Spielen Hauptlautsprecher und Subwoofer im Übergangsbereich nicht phasenrichtig zusammen, können sich ihre Schallanteile teilweise gegenseitig auslöschen.
Dann passiert häufig Folgendes: Der Bass erscheint zu dünn, also wird der Subwoofer lauter gedreht. Anschließend dröhnt der Tiefbass, während im Übergangsbereich weiterhin Energie fehlt.
Das eigentliche Problem war aber nie der Pegel.
Ein einfacher 0-/180-Grad-Schalter ist besser als nichts. Eine stufenlose Phasenregelung beziehungsweise eine vernünftige Laufzeitanpassung ist jedoch wesentlich präziser.
Besonders bei tief angekoppelten High-End-Subwoofern entscheidet die richtige Phasenlage oft darüber, ob der Bass wie ein Fremdkörper wirkt oder scheinbar direkt aus den Hauptlautsprechern kommt.
Ein großer oder zwei kleinere Subwoofer?
Wenn Platz und Budget vorhanden sind, können zwei gute Subwoofer akustisch deutlich sinnvoller sein als ein einziger noch größerer.
Nicht primär wegen des zusätzlichen Pegels.
Der wesentliche Vorteil liegt wieder beim Raum.
Zwei unterschiedlich positionierte Subwoofer regen die Raummoden unterschiedlich an. Überhöhungen und Auslöschungen lassen sich dadurch häufig wesentlich gleichmäßiger über den Hörbereich verteilen.
- gleichmäßigerer Bass am Hörplatz
- besserer Bass auf mehreren Sitzplätzen
- weniger extreme Raummoden
- geringerer notwendiger Hub pro Subwoofer
- mehr Dynamikreserve
- bei guter Einstellung sehr unauffällige räumliche Integration
Gerade bei größeren Heimkinos ist ein Mehrfach-Subwoofersystem deshalb keine Dekadenz, sondern akustisch ausgesprochen sinnvoll.
Aber auch im High-End-Stereo kann ein Stereopaar sehr interessant sein – vorausgesetzt, beide Subwoofer werden wirklich sauber eingestellt.
Membrangröße – größer ist nicht automatisch langsamer
Auch das Märchen vom grundsätzlich „schnellen kleinen“ und „langsamen großen“ Tieftöner hält sich hartnäckig.
Ein großer, sauber konstruierter Tieftöner kann ausgesprochen präzise spielen.
Für Tiefbass wird Luftverschiebung benötigt. Diese entsteht vereinfacht durch Membranfläche mal Hub. Ein großer Treiber benötigt für denselben Schalldruck weniger Auslenkung als ein kleinerer und kann dadurch sogar Vorteile bei Verzerrungen und Kompression besitzen.
Ein kleiner Langhubtreiber kann beeindruckende Ergebnisse liefern. Physik lässt sich aber auch mit 3.000 Watt und DSP nicht komplett abschaffen.
Watt ersetzen keine Membranfläche.
Wie viel Verstärkerleistung braucht ein Subwoofer?
Die nackte Wattzahl gehört zu den überschätztesten Angaben bei Subwoofern.
1.000 Watt sagen allein fast nichts darüber aus, wie laut, tief oder sauber ein System tatsächlich spielt.
Wichtiger sind:
- Membranfläche
- linearer Hub
- Wirkungsgrad
- Gehäuseprinzip
- Verzerrungsverhalten
- Kompression bei hohen Pegeln
- Tiefgang bei definiertem Schalldruck
- Qualität von Verstärker und Netzteil
500 Watt an einem sehr effizienten großen Treiber können wesentlich beeindruckender sein als 2.000 Watt an einem kleinen, extrem stark entzerrten Chassis.
Raumgröße – Quadratmeter reichen nicht
Bei der Auswahl eines Subwoofers sollte man nicht nur nach Quadratmetern fragen.
Ein 30-m²-Zimmer mit 2,4 Meter Deckenhöhe stellt andere Anforderungen als ein offener Wohnbereich mit Galerie, Küche und 150 Kubikmetern Gesamtvolumen.
Offene Türen und angrenzende Räume spielen im Tiefbass ebenfalls mit.
Deshalb sind pauschale Herstellerangaben wie „geeignet bis 30 m²“ bestenfalls eine grobe Orientierung.
Spikes, Entkoppler oder Steinplatte?
Auch hier gibt es keine universelle Antwort.
Auf einer massiven Betondecke gelten andere Bedingungen als auf einem federnden Holzboden.
Grundsätzlich sollte die Energie möglichst als Schall über die Membran in den Raum gelangen – und nicht über ein schepperndes Gehäuse, einen mitschwingenden Boden oder die Schrankwand nebenan.
Bei problematischen Böden können geeignete Entkopplungselemente sehr sinnvoll sein. Sie beseitigen allerdings keine Raummoden.
Mechanische Entkopplung und elektronische Raumkorrektur lösen vollkommen unterschiedliche Probleme.
Subwoofer im Heimkino – LFE und Bassmanagement
Im Heimkino übernimmt normalerweise der AV-Receiver oder AV-Prozessor die Trennung zwischen Lautsprechern und Subwoofer.
Häufig werden die Hauptlautsprecher um 80 Hz getrennt. Das ist ein guter Ausgangspunkt, aber keine Naturkonstante. Je nach Lautsprecher, Raum und Pegelanforderung können höhere oder niedrigere Werte sinnvoll sein.
Der LFE-Kanal einer Filmtonspur ist wiederum ein eigenständiger Effektkanal und darf nicht mit der Übergangsfrequenz der Hauptlautsprecher verwechselt werden.
Gerade bei Heimkinoanlagen lohnt sich eine gute automatische Einmessung besonders, weil mehrere Lautsprecher, mehrere Sitzplätze und teilweise mehrere Subwoofer zeitlich und tonal miteinander verbunden werden müssen.
Welche Konzepte aus unserem Sortiment finden wir besonders interessant?
JL Audio Fathom: Für uns eine der besonders interessanten High-End-Lösungen. Geschlossene Gehäuse, enorme Reserven, sehr umfangreiche Einstellmöglichkeiten und mit D.A.R.O. eine hervorragende integrierte automatische Raumoptimierung.
Perlisten: Sehr leistungsfähige High-End-Subwoofer mit umfangreicher DSP-Technik und hohen Dynamikreserven. Interessant für kompromissvolle Stereo- und Heimkinoanlagen.
SVS: Vom relativ kompakten geschlossenen Musiksubwoofer bis zum riesigen Bassreflexsystem für Heimkino gibt es fast jede Größen- und Leistungsklasse. Bei vielen Modellen sind DSP und App-Steuerung sehr umfangreich.
Velodyne: Einer der klassischen Spezialisten für hochwertige Subwoofer und seit vielen Jahren mit Einmessung, Servo- und DSP-Technik im Tieftonbereich beschäftigt.
Sonus Faber: Interessant, wenn sich ein hochwertiger Subwoofer auch optisch besonders elegant in eine Stereoanlage und den Wohnraum integrieren soll.
Atlantis Lab: Ein völlig anderer Ansatz mit großen Treibern und hoher Effizienz. Besonders interessant, wenn große Membranfläche, Dynamik und hoher Wirkungsgrad wichtiger sind als möglichst kleine Gehäuse.
DSPeaker Anti-Mode: Wenn der vorhandene Subwoofer gut ist, aber keine vernünftige Einmessung besitzt, ist ein externer Anti-Mode häufig eine wesentlich sinnvollere Investition als der nächste komplette Subwoofer.
Unsere wichtigsten Tipps für die Praxis
- Den Subwoofer nicht automatisch dort aufstellen, wo gerade noch Platz ist.
- Mehrere Positionen ausprobieren oder messen.
- Bei hochwertigen Standlautsprechern den Subwoofer möglichst tief und passend zum natürlichen Bassabfall ankoppeln.
- In puristischen High-End-Ketten den Hauptlautsprecher-Signalweg möglichst nicht unnötig durch zusätzliche DSP- und Wandlerelektronik schicken.
- Pegel zunächst eher etwas zu niedrig einstellen.
- Phase und Übergangsbereich sorgfältig abstimmen.
- Raummoden messen und starke Überhöhungen gezielt korrigieren.
- Tiefe Auslöschungen nicht mit Gewalt per EQ auffüllen.
- Bei mehreren Sitzplätzen oder schwierigen Räumen über zwei Subwoofer nachdenken.
- Erst sinnvoll aufstellen, dann einmessen – nicht umgekehrt.
Wie erkennt man einen wirklich gut eingestellten Subwoofer?
Eigentlich ganz einfach.
Schalten Sie ihn aus, fehlt plötzlich etwas. Die Anlage wird kleiner, leichter und verliert Fundament.
Schalten Sie ihn wieder ein, hören Sie aber nicht plötzlich einen zusätzlichen Lautsprecher. Die Musik wird einfach vollständiger.
Genau so sollte es sein.
Ein Subwoofer darf nicht ständig zeigen, was für ein toller Subwoofer er ist. Er soll den Lautsprechern dort helfen, wo Raum und Physik Grenzen setzen.
Welcher Subwoofer ist nun der beste?
Den einen besten Subwoofer gibt es nicht.
Für eine hochwertige Stereoanlage mit großen Standlautsprechern kann ein sehr präziser geschlossener Subwoofer mit hervorragender Einmessung und tiefer Ankopplung ideal sein.
In einem großen Heimkino kann ein wesentlich größeres Bassreflexsystem oder eine Kombination aus zwei beziehungsweise vier Subwoofern klar überlegen sein.
Bei problematischer Raumakustik würden wir wiederum lieber Geld in vernünftige DSP- und Einmesstechnik investieren als in noch mehr Verstärkerleistung oder noch größere Chassis.
Und manchmal ist der beste neue Subwoofer überhaupt kein neuer Subwoofer – sondern ein DSPeaker Anti-Mode vor dem bereits vorhandenen.
Wir meinen
Ein guter Subwoofer kann auch eine hervorragende High-End-Anlage deutlich verbessern. Das gilt ausdrücklich nicht nur für kleine Lautsprecher. Gerade große Standlautsprecher profitieren häufig von echtem Tiefbass, einer flexibleren Bassanregung des Raumes und einer sauber eingemessenen Ergänzung unterhalb ihres eigentlichen Arbeitsbereichs.
Im Heimkino darf ein Subwoofer gern brachial sein. Im High End sollte er vor allem eines können: verschwinden.
Deshalb achten wir auf saubere Konstruktionen, ausreichend Membranfläche und Reserven, eine vernünftige Aufstellung und vor allem auf die richtige Anpassung an Raum und Lautsprecher.
DSP finden wir im Bass ausgesprochen sinnvoll. Den kompletten hochwertigen Musiksignalweg nur wegen einer Tiefbasskorrektur unnötig zu digitalisieren, sehen wir dagegen deutlich kritischer.
Wenn Sie uns Lautsprecher, Verstärker, Raumgröße, Hörabstand und mögliche Subwooferpositionen nennen, können wir meistens ziemlich schnell einschätzen, welches Konzept wirklich Sinn macht.
ART&VOICE – wir verkaufen Ihnen gern einen guten Subwoofer. Noch lieber sorgen wir dafür, dass man ihn hinterher nicht mehr als solchen hört.
Wir beraten Sie gern!
Hier haben wir einen Fragebogen zusammengestellt, den Sie uns gern zusenden können.





















