Wharfedale Aura 4, High End Standlautsprecher mit AMT-Hochtöner
Neben der hervorragenden Verarbeitung und edlem Design, welches wir von der großen Wharfedale Elysian-Serie kennen, glänzt die Aura 4 ebenfalls durch ihren hervorragenden Air Motion Hochtöner, welcher in dieser Preisklasse kaum woanders zu finden sein dürfte. Trotz der beeindruckenden Detailverliebtheit und Auflösung bewahren die Wharfedales zum Glück immer ihr vornehm zurückhaltendes und stressfreies Klangbild.
Im Bassbereich spielen Sie sehr kontouriert mit erstaunlichem Tiefgang. Die Auras sind ausgewachsene, hochmusikalische High End Standlautsprecher, mit denen man tief in die Musiksammlung eintauchen kann und Musik jeder Art auf eine sehr charmante Weise genießen kann.
Wie immer mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis..
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Produktinformationen "Wharfedale Aura 4 - Standlautsprecher"
Wharfedale Aura 4, Standlautsprecher (Paarpreis)
Aura 4 AMT (Air Motion Transformer)
Ausgestattet mit dem inzwischen weltberühmten Wharfedale AMT-Wandler, bietet jedes Aura-Modell eine atemberaubende Hochtonwiedergabe.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Kalotten oder anderen Bändchen- und Flachmembranen bewegt sich der Wharfedale AMT-Hochfrequenzwandler nicht wie ein Kolben vor und zurück. Er wird also nicht durch die Masse seiner Membran eingeengt, was ein unscharfes Einschwingverhalten zur Folge hat. Stattdessen ist die Membran gefaltet und trägt leitende Elemente, die in ein enorm starkes Magnetfeld eingetaucht sind. Diese Art der Luftbewegung ist nicht nur effizient, sondern auch hochpräzise, da die Membran zu jeder Zeit unter genauer Kontrolle des Motorsystems steht. Das Ergebnis ist ein Schallwandler mit großer Bandbreite, der extrem niedrige Verzerrungen und eine außergewöhnliche musikalische Detailtreue sowie eine beeindruckende Geschwindigkeit und Dynamik bietet.
Aura 4 Membranen
Wie die Wharfedale-Ingenieure bei der Entwicklung der Eylsian-Serie festgestellt haben, müssen die Einschwinggenauigkeit und Effizienz des AMT von den Mittel- und Tieftönern übernommen werden, um eine nahtlose Audio-Performance zu gewährleisten. Dementsprechend verwendet Aura auch für die Mittel- und Tieftonmembranen eine eigens entwickelte Glasfaser-Matrix, die von hochflexiblen Gummisicken abgeschlossen wird. Die Schwingspulen, die die Konusmembranen antreiben, sind in magnetische Felder mit hohem Fluss eingetaucht, wobei Wirbelströme und Induktivität durch kupferkaschierte Polschuhe kontrolliert werden.
Diese verzerrungsarmen Motorsysteme sind auf Aluminiumdruckguss-Chassis montiert, die mit sechs hochfesten Schrauben am Gehäuse befestigt sind, um die Steifigkeit der Struktur zu erhalten und ein präzises Einschwingverhalten zu gewährleisten. Die Gummiringe, die jedes Chassis umgeben, sind nicht nur ein dekoratives Merkmal, sondern kontrollieren auch jegliche Resonanz, die an der Verbindungsstelle zwischen dem Aluminiumchassis und dem Holzgehäuse auftritt.
SLPP
Die SLPP-Bassreflexkonstruktion (Slot Loaded Profiled Port) von Wharfedale geht auf die ursprüngliche Idee von Gilbert Briggs zurück, dem Unternehmer, der Wharfedale von 1932 bis 1964 gründete und leitete. Bei der Aura-Serie wird der Luftstrom mit hohem Druck und hoher Strömungsgeschwindigkeit aus einer nach unten gerichteten Öffnung besser an den niedrigen Luftdruck im Raum angepasst, indem der Luftstrom durch eine Reihe von Schlitzöffnungen im Sockel verteilt wird. Dadurch werden unerwünschte Turbulenzen an der Öffnung reduziert und die Effizienz des Bassreflexsystems verbessert - ein weiteres Markenzeichen der Marke Wharfedale.
Aura 4 Frequenzweiche
Die Frequenzweiche ist das Herzstück eines jeden Lautsprechers. Sie sorgt dafür, dass die Gesamtleistung zu einer "Summe aus allen Teilen" wird. Wharfedale war einer der ersten Hersteller von Haushaltslautsprechern, der eine Frequenzweiche einsetzte, um das Frequenzband zwischen Chassis aufzuteilen, die jeweils für Bässe, Mitten und Höhen optimiert waren.
Mit 90 Jahren Erfahrung und dem Vorteil, dass mit Peter Comeau, dem Director of Acoustic Design von IAG, einer der weltweit angesehensten Frequenzweichenarchitekten die Entwicklung leitete, wurden die ausgeklügelten Frequenzweichen-Netzwerke in Hunderten von Stunden von Hörtests aufeinander abgestimmt, um eine nahtlose Verschmelzung der Chassis zu gewährleisten.
Wie bei allen Wharfedale-Lautsprechern werden in der gesamten Frequenzweiche nur hochwertige, akustisch transparente Komponenten verwendet, um sicherzustellen, dass alle musikalischen Details zu hören sind.
Aura 4 Gehäuse
Aura Gehäuse sind in vielerlei Hinsicht ein Kunstwerk. Erhältlich in den Farben Schwarz und Weiß sowie in gemasertem Walnuss-Naturholzfurnier, wird jeder Schrank anschließend lackiert und poliert, um ein wunderschönes Möbelstück zu präsentieren, auf das Sie stolz sein werden, wenn Sie es in Ihrem Zuhause haben, ähnlich wie bei der deutlich teureren Elysian-Serie. Die sanften Kurven des Gehäuses sind mehr als nur ein Blickfang. Sie tragen dazu bei, die akustische Leistung der Chassis gleichmäßig in den Raum zu verteilen, ohne unerwünschte Refl ektionen durch ansonsten scharfe Kanten.
Unter den polierten Lacken befinden sich Gehäusewände, die aus mehreren Schichten unterschiedlicher Hölzer aufgebaut sind, um Plattenresonanzen unterhalb des Hörbereichs zu reduzieren. Diese mehrschichtige Konstruktion, PROS (Panel Resonance Optimisation System), hat noch einen weiteren Vorteil - sie verhindert das Austreten unerwünschter Schallenergie aus dem Inneren des Gehäuses, die sonst die Vorwärtsleistung der Chassis stören würde.
Wharfedale Aura Lautsprecher in der Anwendung
Die Wharfedale Aura-Serie ist in Form der Aura 1- und 2-Ständervarianten erhältlich. Beide werden mit optionalen, aber entsprechend auffälligen, maßgeschneiderten Ständern geliefert. Wie die Lautsprecher, die sie präsentieren, bestehen auch die Aura-Ständer aus hochwertigen Materialien, wie z. B. dunkel verchromten Zierleisten, die die Liebe zum Detail und die hohe Qualität der Konstruktion unterstreichen.
Die Standlautsprecher Aura 3 und 4 werden von den Center-Lautsprechern Aura C und der kompakteren Aura CS für pulsierende, durch und durch unterhaltsame Heimkino-Konfigurationen begleitet.
Basierend auf der jüngsten, preisgekrönten Geschichte der Wharfedale Diamond 12, Evo4 und der branchenweit geschätzten Eylsian-Serie, wagt sich Wharfedale Aura mit Nachdruck in ein neues Gebiet und Segment vor.
Technische Daten Wharfedale Aura 4
- Allgemeine Beschreibung; 3-Wege-Standlautsprecher
- Gehäusetyp: Bass Reflex
- Schallwandler-Komplement: 3 - Wege
- Tieftöner: 6,5" (150mm) Schwarzer Glasfasermatrixkonus x 2
- Mitteltöner: 4" (100mm) Schwarzer Glasfasermatrixkonus
- Hochfrequenztreiber: 27mm * 90mm AMT
- Empfindlichkeit (2.83V @ 1m): 89dB
- Empfohlene Verstärkerleistung: 30W - 200W
- Peak SPL: 107dB
- Nominale Impedanz: 4Ω (8Ω-kompatibel)
- Minimale Impedanz: 3.1Ω
- Frequenzgang (+/-3dB): 37Hz - 22kHz
- Bass-Erweiterung (-6dB): 26Hz
- Übergangsfrequenz: 475Hz, 3,3kHz
- Gehäusevolumen (in Litern): 4.8L, 67.2L
- Höhe (auf Spikes): 1107mm
- Breite: 286mm
- Tiefe (mit Klemmen): 350+52 mm
- Größe des Kartons: 505mm x 425mm x 1255mm
- Gewicht: 24,5kg pro Stück
Wharfedale – britische Lautsprechertradition seit 1932
Wharfedale gehört zu den großen Namen der britischen HiFi-Geschichte. Seit 1932 beschäftigt sich die Marke nahezu ununterbrochen mit einer einzigen entscheidenden Frage: Wie lässt sich Musik über Lautsprecher möglichst natürlich, dynamisch und glaubwürdig wiedergeben?
Dabei ist Wharfedale weit mehr als eine traditionsreiche Marke mit hübschen Retro-Lautsprechern. Das Unternehmen hat zahlreiche Entwicklungen des modernen Lautsprecherbaus früh aufgegriffen oder mitgeprägt – von Mehrwege-Systemen und Frequenzweichen über neue Magnet- und Membrantechnologien bis hin zu aufwendigen Untersuchungen des Membran- und Resonanzverhaltens.
Heute verbindet Wharfedale diese Erfahrung mit moderner Entwicklungsarbeit in Großbritannien. Das aktuelle Programm reicht von den erstaunlich preiswerten Diamond-Modellen über EVO und AURA bis zur großen ELYSIAN-Serie. Dazu kommt die außergewöhnlich erfolgreiche Heritage-Linie mit Lautsprechern wie Denton, Linton, Super Linton, Dovedale und Aston.
Das eigentlich Bemerkenswerte dabei: Wharfedale versucht seit Jahrzehnten, gute Lautsprecher nicht nur für eine kleine Gruppe von Millionären zu bauen. Ein sehr gutes Verhältnis zwischen technischem Aufwand, Klang und Preis gehört bis heute zur Philosophie der Marke.
1932 – Gilbert Briggs und die Geburt von Wharfedale
Die Geschichte beginnt 1932 in Ilkley in Yorkshire. Gilbert Arthur Briggs, begeisterter Musikliebhaber und technisch äußerst neugieriger Tüftler, baute seinen ersten Lautsprecher im Keller seines Hauses.
Der Firmenname entstand nicht in einer Marketingagentur. Die Gegend um den Fluss Wharfe wird als Wharfedale bezeichnet – das Tal des Wharfe. Briggs gab seiner jungen Lautsprechermanufaktur einfach den Namen seiner Heimatregion.
Schon ein Jahr später zog die Produktion in eine kleine Fabrik in der Nähe von Bradford um. Briggs nahm 1933 mit seinen Lautsprechern an einem Wettbewerb der Bradford Radio Society teil und belegte gleich den ersten und zweiten Platz. Aus dem Kellerprojekt wurde innerhalb kurzer Zeit ein ernst zu nehmender Hersteller.
Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs produzierte Wharfedale bereits mehrere tausend Lautsprecherchassis pro Jahr.
Mehrwege-Lautsprecher, Frequenzweichen und frühe Pionierarbeit
Wharfedale gehörte zu den frühen Herstellern, die erkannten, dass ein einzelnes Chassis nur schwer den kompletten hörbaren Frequenzbereich optimal wiedergeben kann.
Bereits in den 1940er-Jahren entstanden deshalb Zweiwege-Lautsprecher mit getrennten Chassis für unterschiedliche Frequenzbereiche und entsprechenden Frequenzweichen. Heute klingt das völlig selbstverständlich. Zu dieser Zeit war es ein wichtiger Schritt in Richtung des modernen HiFi-Lautsprechers.
Die technische Aufgabe ist bis heute dieselbe: Ein großer Tieftöner kann viel Luft bewegen, ist für hohe Frequenzen aber nur eingeschränkt geeignet. Ein leichter Hochtöner kann extrem schnell reagieren, besitzt dafür weder die Membranfläche noch den notwendigen Hub für tiefen Bass.
Mehrwege-Technik verteilt diese Aufgaben auf spezialisierte Chassis. Die eigentliche Kunst besteht anschließend darin, Frequenzgang, Phase, Abstrahlverhalten und zeitliches Verhalten dieser einzelnen Chassis wieder zu einem homogenen Lautsprecher zusammenzuführen.
Genau deshalb gehört eine gute Frequenzweiche für Wharfedale bis heute zu den entscheidenden Bauteilen eines Lautsprechers.
Gilbert Briggs – Entwickler und Vermittler von HiFi
Gilbert Briggs wollte Lautsprechertechnik nicht nur entwickeln, sondern auch erklären. 1948 veröffentlichte er sein erstes Buch über Lautsprecher und hochwertige Musikwiedergabe. Weitere Veröffentlichungen folgten.
Briggs gehörte damit zu einer Generation von HiFi-Pionieren, für die technische Entwicklung, Messung und Musikhören keine Gegensätze waren.
Diese Haltung gefällt uns bis heute: Messtechnik ist unverzichtbar – aber gebaut wird der Lautsprecher am Ende für Menschen und Musik.
Wharfedale beschreibt seine heutigen Lautsprecher deshalb ausdrücklich als Produkte, die nicht ausschließlich am Computer entwickelt werden. Messungen, Simulationen und moderne Entwicklungstechnik bilden die Grundlage, die endgültige Abstimmung erfolgt jedoch weiterhin durch umfangreiche Hörtests.
Live gegen Aufnahme – als HiFi noch wirklich High Fidelity bedeutete
In den 1950er-Jahren sorgte Briggs gemeinsam mit Peter Walker von QUAD für Veranstaltungen, die heute fast legendär sind.
Bei den sogenannten Live-vs.-Recorded-Vorführungen spielte zunächst echte Musik im Konzertsaal. Anschließend wurde die Aufnahme über QUAD-Verstärker und Wharfedale-Lautsprecher wiedergegeben – teilweise hinter einem Vorhang, sodass das Publikum nicht unmittelbar erkennen konnte, ob gerade Musiker oder Lautsprecher spielten.
Die Veranstaltungen fanden nicht nur in Großbritannien statt. Zu den berühmten Schauplätzen gehörten unter anderem die Royal Festival Hall in London und die Carnegie Hall in New York.
Das Ziel war eigentlich genau das, was „High Fidelity“ ursprünglich bedeutete: möglichst hohe Wiedergabetreue gegenüber dem echten musikalischen Ereignis.
Kein spektakulärer Effektbass. Kein künstlich herausgearbeiteter Hochton. Keine angebliche „Hausabstimmung“, die jede Aufnahme gleich klingen lässt.
Ein Flügel sollte wie ein Flügel klingen und ein Cello wie ein Cello.
Resonanzen – ein Lautsprechergehäuse sollte möglichst wenig Musik machen
Ein Lautsprecherchassis erzeugt absichtlich Schwingungen. Das Gehäuse sollte das möglichst wenig tun.
Jede größere Gehäusewand kann mechanisch angeregt werden und selbst Schall abstrahlen. Geschieht dies innerhalb des relevanten Frequenzbereiches, entstehen Verfärbungen, zeitlich verzögerte Energie und eine schlechtere Durchzeichnung.
Wharfedale beschäftigte sich deshalb früh intensiv mit Gehäusesteifigkeit, Dämpfung und Resonanzkontrolle.
Dieser Grundgedanke ist auch bei den heutigen Modellen deutlich zu erkennen. Je nach Serie kommen mehrschichtige Gehäuseaufbauten, interne Verstrebungen, gezielt bedämpfte Kammern und mechanische Maßnahmen an den Übergängen zwischen Chassis und Gehäuse zum Einsatz.
Das Ziel ist nicht ein möglichst schwerer Lautsprecher um jeden Preis. Entscheidend ist, Resonanzen dort zu kontrollieren, wo sie die Wiedergabe beeinflussen.
1960er und 1970er – Wharfedale wird zu einem großen Lautsprecherhersteller
Unter der Rank Organisation wuchs Wharfedale erheblich. Neue Magnetmaterialien, Roll-Sicken und moderne Fertigungstechniken hielten Einzug.
Zwischen 1967 und 1974 entstand in Bradford eine große Produktionsstätte mit Entwicklungsabteilungen, Laboren und umfangreicher Chassisfertigung. Mitte der 1970er-Jahre konnten dort laut Wharfedale bis zu 800.000 Lautsprecherchassis pro Jahr produziert werden.
Damit war aus Gilbert Briggs' kleinem Kellerprojekt endgültig einer der bedeutendsten britischen Lautsprecherhersteller geworden.
Lasertechnik zur Untersuchung von Lautsprechermembranen
Wharfedale beschäftigte sich in den folgenden Jahrzehnten immer intensiver mit der Frage, wie sich eine Membran tatsächlich bewegt.
Eine ideale Lautsprechermembran sollte innerhalb ihres Arbeitsbereichs möglichst kontrolliert und kolbenförmig schwingen. In der Realität können sich Membranen bei höheren Frequenzen verformen. Einzelne Bereiche beginnen gegeneinander zu arbeiten, sogenannte Partialschwingungen entstehen.
Wharfedale setzte deshalb früh fortschrittliche optische Messverfahren wie Laser-Holografie ein, um diese Bewegungen sichtbar zu machen und Membranformen sowie Materialien gezielt zu optimieren.
Das klingt heute selbstverständlich. In einer Zeit ohne moderne leistungsfähige Computersimulation war dieser Aufwand ausgesprochen fortschrittlich.
1982 – die erste Wharfedale Diamond
Ein Meilenstein für die Marke folgte 1982: die erste Wharfedale Diamond.
Der kleine Zweiwege-Lautsprecher war kompakt und bezahlbar, spielte aber erheblich erwachsener, als Preis und Abmessungen vermuten ließen.
Genau daraus entstand ein Konzept, das Wharfedale über Jahrzehnte begleiten sollte: so viel ernsthafte Lautsprechertechnik wie möglich zu einem vernünftigen Preis.
Die Diamond entwickelte sich zu einer ganzen Lautsprecherfamilie und gehört heute zu den langlebigsten Baureihen des internationalen HiFi-Marktes.
Die aktuelle Diamond 12i-Serie besitzt mit den ursprünglichen Modellen von 1982 technisch natürlich kaum noch etwas gemeinsam. Die Grundidee ist aber geblieben.
Diamond 12i – ernsthafte Technik in der bezahlbaren Klasse
Die aktuellen Diamond-Modelle zeigen schön, warum Wharfedale gerade im Preis-Leistungs-Verhältnis so stark ist.
Bei den Tief-/Mitteltönern verwendet Wharfedale beispielsweise die sogenannte Klarity-Membran. Sie besteht aus einem Polypropylen-Mica-Verbundmaterial.
Polypropylen besitzt eine gute innere Dämpfung und lässt sich sehr kontrolliert einsetzen. Durch die Beimischung von Mica wird die Steifigkeit erhöht. Dadurch kann eine leichte Membran mit vergleichsweise gut kontrolliertem Aufbrechverhalten entstehen.
Hinzu kommen aufwendigere Magnetsysteme mit Aluminium-Kompensationsringen zur Linearisierung der Schwingspuleninduktivität und sorgfältig abgestimmte Frequenzweichen.
Das sind keine spektakulären Technologien für eine Hochglanzbroschüre – sondern vernünftige Ingenieurslösungen für reale Probleme eines Lautsprecherchassis.
1997 – Wharfedale wird Teil der International Audio Group
Nach verschiedenen Eigentümerwechseln in den 1980er- und 1990er-Jahren kam 1997 ein wichtiger Wendepunkt: Wharfedale wurde Teil der International Audio Group – IAG.
Zur Gruppe gehören heute weitere traditionsreiche Audiomarken wie QUAD, Audiolab, Mission, Castle und LEAK.
Für Wharfedale entstand damit eine interessante Struktur. Entwicklung und Engineering befinden sich weiterhin in Großbritannien, heute im englischen Huntingdon in Cambridgeshire. Für die Großserienproduktion besitzt die IAG eigene Fertigungsanlagen in China.
Das sollte man ruhig korrekt sagen: Nicht jeder Wharfedale-Lautsprecher ist „Made in England“. Die Kombination aus britischer Entwicklung und eigener industrieller Fertigung ist vielmehr ein wesentlicher Grund dafür, dass Wharfedale bei vielen Serien einen ungewöhnlich hohen konstruktiven Aufwand zu vergleichsweise moderaten Preisen anbieten kann.
Einzelne Spitzen- und Heritage-Modelle werden inzwischen wiederum tatsächlich in Huntingdon gefertigt.
Peter Comeau – ein wichtiger Mann hinter dem heutigen Wharfedale
Eine zentrale Rolle bei den modernen Wharfedale-Lautsprechern spielt Peter Comeau, Director of Acoustic Design.
Comeau gehört seit Jahrzehnten zu den erfahrenen britischen Lautsprecherentwicklern. Unter seiner Leitung entstanden beziehungsweise entwickelten sich Baureihen wie Linton, Super Linton, Dovedale, AURA und ELYSIAN sowie zahlreiche weitere aktuelle Wharfedale-Modelle.
Auch hier folgt die Entwicklung einem Prinzip, das bereits bei Gilbert Briggs zu finden war: Messungen und Simulationen sind die Grundlage – die endgültige Abstimmung entsteht durch Hören.
Das halten wir für vernünftig. Ein Lautsprecher, der schlecht misst, wird durch romantisches Hörphilosophieren nicht gut. Umgekehrt entscheidet aber auch nicht ein besonders hübscher Frequenzgang allein darüber, ob man damit stundenlang Musik hören möchte.
AMT-Hochtöner – eine andere Art, Luft zu bewegen
Bei den höherwertigen aktuellen Serien setzt Wharfedale häufig auf einen Air Motion Transformer, kurz AMT.
Ein AMT funktioniert anders als eine klassische Hochtonkalotte. Eine sehr leichte gefaltete Membran trägt Leiterbahnen und befindet sich in einem starken Magnetfeld. Wird das Musiksignal angelegt, ziehen sich die Falten zusammen beziehungsweise öffnen sich und drücken die Luft zwischen ihnen heraus.
Durch diese Konstruktion kann eine relativ große Membranfläche mit sehr kleinen Bewegungen arbeiten.
Die prinzipiellen Vorteile sind interessant:
- geringe bewegte Masse
- schnelles Impulsverhalten
- hohe Effizienz
- geringe notwendige Membranauslenkung
- breiter nutzbarer Frequenzbereich
- günstiges horizontales Abstrahlverhalten
Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder AMT automatisch besser klingt als eine gute Kalotte. Entscheidend sind Magnetantrieb, Membran, Bedämpfung, Frequenzweiche und die Integration mit den übrigen Chassis.
Wharfedale setzt diese Technik unter anderem bei ELYSIAN, AURA und der aktuellen EVO-5-Serie ein.
ELYSIAN – Wharfedale ohne den üblichen Preisrahmen
Mit der ELYSIAN-Serie zeigt Wharfedale, was technisch möglich ist, wenn die traditionellen Preisgrenzen der Marke deutlich weiter nach oben verschoben werden.
Die ELYSIAN-Modelle kombinieren große speziell entwickelte AMT-Hochtöner mit Mittel- und Tieftönern aus einer beschichteten, gewebten Glasfaser-Matrix.
Dieses Material soll eine geringe bewegte Masse mit hoher Steifigkeit und kontrollierter innerer Dämpfung verbinden. Die Magnetsysteme werden auf geringe Verzerrungen und möglichst konstante elektrische Eigenschaften optimiert.
Bei den Dreiwege-Modellen erhält der für Stimmen und Instrumente entscheidende Mitteltonbereich einen eigenen spezialisierten Treiber.
Hinzu kommen massive Gehäuse, aufwendige Frequenzweichen und die für Wharfedale typische Bassreflexlösung über den Sockelbereich.
ELYSIAN ist kein besonders teurer Diamond-Lautsprecher. Die Serie zeigt vielmehr die moderne High-End-Seite von Wharfedale.
SLPP – Bassreflex einmal anders
Bei zahlreichen aktuellen Wharfedale-Modellen kommt das sogenannte SLPP-System – Slot Loaded Profiled Port zum Einsatz.
Dabei strahlt die Bassreflexöffnung nicht einfach als klassisches Rohr nach vorne oder hinten. Die Luft des Ports wird in Richtung des Lautsprechersockels geführt und anschließend über einen definierten Spalt beziehungsweise ein profiliertes System in den Raum abgegeben.
Die Konstruktion soll die hohe Luftgeschwindigkeit innerhalb des Ports kontrollierter an den Raum ankoppeln und störende Strömungsgeräusche reduzieren.
Ein weiterer praktischer Vorteil: Die Wechselwirkung mit der unmittelbar hinter dem Lautsprecher liegenden Wand kann geringer ausfallen als bei einer klassischen nach hinten gerichteten Bassreflexöffnung.
Das bedeutet nicht, dass ein Wharfedale plötzlich vollkommen unabhängig von der Aufstellung wäre. Auch ein SLPP-Lautsprecher benötigt vernünftigen Abstand zu Wänden und eine zum Raum passende Positionierung.
AURA – Technik aus der ELYSIAN-Welt
Die AURA-Serie übernimmt viele Konstruktionsideen der großen ELYSIAN-Modelle und überträgt sie in eine niedrigere Preisklasse.
Auch hier kommen AMT-Hochtöner und speziell entwickelte Tief-/Mitteltöner mit gewebten Glasfaser-Matrix-Membranen zum Einsatz. Leistungsfähige Magnetsysteme, Aluminium-Druckgusskörbe und Maßnahmen zur Resonanzkontrolle gehören ebenfalls zum Konzept.
Besonders interessant ist AURA deshalb für Hörer, die die Schnelligkeit und Auflösung eines guten AMT mit einer eher körperhaften, erwachsenen Wiedergabe verbinden möchten, ohne gleich in die Dimension einer großen ELYSIAN einzusteigen.
EVO 5 – viel High-End-Technik für erstaunlich vernünftiges Geld
Die aktuelle EVO-5-Serie führt den Preis-Leistungs-Gedanken von Wharfedale besonders konsequent weiter.
Auch hier arbeitet im Hochton ein Air Motion Transformer. Für die aktuelle Generation wurde der AMT gegenüber der EVO-4-Serie vergrößert und weiterentwickelt.
Zusätzliche Bedämpfungsmaterialien hinter dem Hochtöner reduzieren unerwünschte rückwärtige Reflexionen. Wharfedale bezeichnet diese Konstruktion als SilentWeave. Elastomere Dämpfungselemente rund um die Chassis sollen zusätzlich mechanische Resonanzen kontrollieren.
Im Bass beziehungsweise Tiefmittelton setzt Wharfedale bei EVO 5 weiterhin auf gewebte Kevlar-Membranen und moderne verzerrungsarme Magnetsysteme.
Bei den größeren Modellen kommt ein eigener Mitteltonbereich hinzu. Das ermöglicht es, Bass, Stimmen und Hochton jeweils von einem dafür optimierten Chassis wiedergeben zu lassen.
Gerade bei EVO zeigt sich eine der traditionellen Stärken von Wharfedale: Technologien aus erheblich teureren Entwicklungen werden nach und nach in bezahlbarere Baureihen übertragen.
Heritage – alte Namen, aber keine alten Lautsprecher
Ein besonders sympathischer Teil des aktuellen Programms ist die Wharfedale Heritage-Serie.
Denton, Linton, Super Linton und Dovedale greifen Namen und Gestaltung historischer Wharfedale-Modelle auf. Technisch handelt es sich jedoch nicht um Nachbauten alter Lautsprecher.
Moderne Chassis, neue Magnetsysteme, aktuelle Frequenzweichen, verbesserte Gehäusekonstruktionen und heutige Mess- und Simulationsmöglichkeiten treffen auf klassische Proportionen und Echtholzfurniere.
Genau diese Kombination funktioniert erstaunlich gut.
Die Lautsprecher sehen nicht aus wie beliebige schwarze Säulen, die aus einem Heimkino-Katalog gefallen sind. Gleichzeitig muss man klanglich nicht in den 1970er-Jahren leben.
Linton und Super Linton – ein modernes Erfolgsmodell
Die aktuelle Wharfedale Linton wurde 2019 vorgestellt und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten modernen Heritage-Lautsprecher.
Ihr Konzept ist heute fast ungewöhnlich geworden: ein großer klassischer Dreiwege-Lautsprecher auf einem passenden niedrigen Stand, mit relativ großem Gehäusevolumen und vernünftig dimensioniertem Tieftöner.
Das hat handfeste akustische Vorteile.
Ein größeres Gehäuse und eine größere Membran können tiefen Bass mit weniger Hub erzeugen als ein winziger Tiefmitteltöner in einer extrem schmalen Säule. Ein eigener Mitteltöner muss gleichzeitig weder tiefsten Bass noch höchsten Hochton übertragen.
Die Super Linton entwickelt dieses Prinzip weiter. Gehäuse, Chassis und Frequenzweiche wurden umfassend überarbeitet, ohne den grundsätzlichen Charakter des Lautsprechers aufzugeben.
Das Ergebnis ist kein künstlich spektakulärer Show-Lautsprecher, sondern eine angenehm erwachsene Konstruktion für Menschen, die tatsächlich ganze Alben hören.
Dovedale und Aston – Wharfedale wieder Made in Britain
Mit Modellen wie der Dovedale und der limitierten Aston produziert Wharfedale einzelne Heritage-Lautsprecher wieder in Großbritannien.
Die Fertigung erfolgt in Huntingdon, Cambridgeshire, wo sich auch die britische Entwicklungsbasis von IAG befindet.
Gerade diese Modelle zeigen sehr schön, wohin sich die Heritage-Idee entwickeln kann: klassische britische Proportionen, hochwertige Echtholzoberflächen und traditionelle Grundkonzepte – kombiniert mit modernen Chassis, heutigen Gehäusematerialien und sehr sorgfältiger Frequenzweichenentwicklung.
Retro im Design – aber nicht in der Technik.
Warum Wharfedale häufig so angenehm musikalisch klingt
Wir benutzen den Begriff „musikalisch“ eher vorsichtig. Technisch betrachtet gibt es schließlich keinen Musikalitätskondensator in einer Frequenzweiche.
Trotzdem besitzen viele Wharfedale-Lautsprecher einen Charakter, der lange Hörsessions angenehm macht.
Dafür gibt es durchaus nachvollziehbare Ursachen:
- kontrolliertes Abstrahlverhalten
- sorgfältig abgestimmte Übergänge zwischen den Chassis
- wenig unnötige Betonung im Präsenz- und Hochtonbereich
- vergleichsweise erwachsene Tief-/Grundtonabstimmung
- auf Resonanzarmut optimierte Gehäuse
- umfangreiche Hörtests zusätzlich zur messtechnischen Entwicklung
Ein Lautsprecher muss nicht bei den ersten 30 Sekunden einer Vorführung möglichst spektakulär wirken.
Uns ist erheblich lieber, wenn man nach drei Stunden noch weiterhören möchte.
Wharfedale und der richtige Verstärker
Wharfedale-Lautsprecher gelten häufig als relativ unkompliziert. Trotzdem sollte der Verstärker zur jeweiligen Box passen.
Der auf dem Datenblatt angegebene Wirkungsgrad ist dabei nur ein Teil der Wahrheit. Ebenso wichtig sind Impedanzminimum, elektrischer Phasenwinkel, Raumgröße, Hörabstand und gewünschter Pegel.
Eine große ELYSIAN stellt andere Anforderungen als eine kompakte Diamond. Eine Linton oder Super Linton kann wiederum sehr schön mit hochwertigen Verstärkern moderater Leistung funktionieren, sofern diese an der tatsächlichen Lautsprecherimpedanz stabil arbeiten.
Auch die häufig gestellte Frage nach Röhrenverstärkern lässt sich deshalb nicht allein mit dem Wirkungsgrad beantworten.
Eine gute Röhrenkombination kann mit geeigneten Wharfedale-Modellen hervorragend funktionieren. Ausgangsübertrager, Impedanzverlauf und tatsächlicher Leistungsbedarf müssen aber zusammenpassen.
Die Aufstellung entscheidet mit
Selbst der beste Wharfedale-Lautsprecher kann schlecht klingen, wenn er ungünstig im Raum steht.
Besonders im Bass haben Abstand zu Rück- und Seitenwänden, Hörplatz und Raumabmessungen einen enormen Einfluss. Ein Raum kann bestimmte Frequenzen um viele Dezibel verstärken oder abschwächen.
Auch Einwinkelung und Hörabstand beeinflussen Hochtonbalance, Räumlichkeit und Fokussierung.
Deshalb halten wir wenig davon, Lautsprecher nur nach einem Testbericht oder technischen Daten auszuwählen.
Die entscheidende Frage lautet immer:
Wie funktioniert dieser Lautsprecher in Ihrem Raum, mit Ihrem Verstärker und mit Ihrer Musik?
Von Diamond bis ELYSIAN – ungewöhnlich große Bandbreite
Kaum ein Lautsprecherhersteller deckt heute eine ähnlich breite Spanne ab.
- Diamond 12i: klassische HiFi-Lautsprecher mit außergewöhnlich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
- EVO 5: moderne Baureihe mit AMT-Hochtontechnik und zahlreichen Entwicklungen aus höheren Serien
- AURA: ambitionierte High-End-Technik mit AMT und Glasfaser-Matrix-Chassis
- ELYSIAN: die große High-End-Linie mit aufwendigen Chassis, AMT und massiven Gehäusen
- Heritage: Denton, Linton, Super Linton, Dovedale, Aston und weitere Modelle mit klassischem Design und moderner Technik
Damit kann Wharfedale vom ersten ernsthaften HiFi-Lautsprecher bis zur ausgewachsenen High-End-Anlage begleiten.
Wharfedale bei ART&VOICE
Wir mögen Wharfedale vor allem deshalb, weil die Marke bei ihren Lautsprechern noch erstaunlich oft auf dem Boden bleibt.
Natürlich gibt es aufwendige Materialien, spezielle Chassis, AMT-Hochtöner, komplexe Frequenzweichen und hochwertige Gehäuse. Aber der technische Aufwand dient meistens einem nachvollziehbaren Zweck.
Ein guter Lautsprecher benötigt keine geheimnisvollen Erklärungen.
Membranfläche, Masse, Steifigkeit, Magnetantrieb, Frequenzweiche, Gehäuse, Resonanzen und Abstrahlverhalten sind kompliziert genug.
Wharfedale besitzt darüber hinaus etwas, das man nicht innerhalb weniger Jahre einkaufen kann: mehr als neun Jahrzehnte Erfahrung im Lautsprecherbau.
Von Gilbert Briggs' ersten Experimenten im Keller über die legendären Live-vs.-Recorded-Konzerte und die erste Diamond bis zu modernen ELYSIAN-, AURA-, EVO- und Heritage-Lautsprechern zieht sich eine erstaunlich geradlinige Idee durch die Geschichte:
Gute Lautsprecher sollen Musik glaubwürdig wiedergeben und nicht vor allem sich selbst vorführen.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Wharfedale nach so vielen Jahrzehnten noch immer relevant ist.
Wharfedale hören und vergleichen
Welches Wharfedale-Modell zu Ihrer Anlage und Ihrem Hörraum passt, lässt sich am besten im direkten Vergleich herausfinden. Kompakter Zweiwege-Lautsprecher, klassische Linton, moderne AMT-Konstruktion oder große ELYSIAN – die Konzepte unterscheiden sich deutlich und sprechen teilweise ganz unterschiedliche Hörer an.
Wir beraten Sie gern bei der Auswahl des passenden Wharfedale-Lautsprechers und der dazu passenden Elektronik. Dabei betrachten wir nicht nur den Lautsprecher, sondern Verstärker, Raumgröße, Aufstellung, Hörabstand und Ihre musikalischen Vorlieben als Gesamtsystem.
Und wenn am Ende die preiswertere Wharfedale besser zu Ihrem Raum passt als das größere Modell, ist das keine schlechte Nachricht.
Dann bleibt mehr Geld für Musik.

Wharfedale Lautsprecher bei ART&VOICE High End Systems
Britische Lautsprechertradition seit 1932 – von Diamond und EVO über AURA und Heritage bis zur ELYSIAN High-End-Serie. Persönliche Beratung, Hörvergleich und sorgfältige Abstimmung auf Verstärker und Hörraum.

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Zuleitungen
Beim Anschluss von elektrischen Geräten an Außenantennen und Signalkabel (z.B. Internet, Antenne usw.) muss eine vorschriftsmäßige Erdung und evtl. Blitzschutz sichergestellt sein.
Bei längerem Nichtgebrauch (z.B. Urlaub) sollten sämtliche Kabelverbindungen der Zuleitungen unterbrochen werden.
Betriebsort
Betreiben Sie elektrische Geräte inkl. Zubehör nicht in feuchten Räumen oder in der Nähe von Wasser (Badewanne, Schwimmbecken, feuchte Räume, Außenbereich, usw.). Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und passende Umgebungstemperatur beim Betrieb elektrischer Geräte und achten Sie darauf dass vorhandene Lüftungsöffnungen und Kühlkörper nicht abgedeckt sind und keine Hitzequellen in der Nähe sind. Achten Sie auf einen stabilen und sicheren Aufstellungsort, damit das Produkt nicht herunter oder umfallen kann. Bei fester Montage verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller empfohlenes Montage-Zubehör und achten Sie auf eine fachgerechte Montage (ggfls. durch einen geschulten Fachmann). Achten Sie darauf, dass niemand durch das Produkt geschädigt werden kann. Bei spannungsführenden Produkten besteht die Gefahr eines Stromschlages! Einige Produkte, z.B. Verstärker, können hohe Temperaturen entwickeln und dadurch zu Brandverletzungen oder Schäden verursachen. Insbesondere bei Kindern und Haustieren ist acht zugeben!
Fremdkörper
Stellen Sie sicher, dass keine festen oder flüssigen Fremdkörper in das Produkt eindringen können.
Wartung und Reparatur
Lassen Sie notwendige Wartungen und Reparaturen ausschließlich von geschultem und zugelassenen Personal ausführen. Bei auftretenden Fehlfunktionen, nach Eindringen von Flüssigkeiten oder Fremdkörpern, nach starken mechanischen Beanspruchungen (z.B. Herunterfallen) oder dem Verdacht auf einen Defekt sollten Sie das Produkt unbedingt von Fachpersonal überprüfen lassen.
Ersatz-u. Verschleißteile
Sorgen Sie dafür, dass ausschließlich originale oder zugelassene und geeignete Ersatz-u. Verschleißteile verwendet werden.
Lautstärke
Übermäßige Lautstärke bzw. Schalldruck können zu Gehörschädigung oder gar Verlust führen.
Nutzen Sie sämtliche Audioprodukte nur mit angemessenen Hörpegeln.
Batterien und Akkus
Lagern Sie Batterien und Akkus nie an brandgefährdeten Orten. Entsorgen Sie Batterien und Akkus nur nach den gesetzlichen Vorschriften.
Produktentsorgung
Entsorgen Sie das Produkt nur nach den gesetzlichen Vorschriften.
Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie uns oder den hier angegebenen zuständigen Vertrieb bzw. Hersteller.
ART&VOICE Medien GmbH
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Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Europäischen Union.
Verordnung (EU) 2023/988 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Mai 2023 über die allgemeine Produktsicherheit, zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates und der Richtlinie (EU) 2020/1828 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen
Wharfedale Aura 4 - Standlautsprecher – High End HiFi bei ART&VOICE
Der Wharfedale Aura 4 - Standlautsprecher gehört zu unserem sorgfältig ausgewählten Sortiment hochwertiger Audiokomponenten. Als spezialisierter Fachhändler für High End HiFi, Lautsprecher und anspruchsvolle Audiotechnik steht ART&VOICE für kompromisslose Klangqualität, fundierte Fachberatung und Produkte renommierter internationaler Hersteller.
Für uns bedeutet High End HiFi vor allem eines: Musik möglichst natürlich und authentisch erlebbar zu machen. Natürlichkeit, Dynamik, räumliche Abbildung und musikalische Glaubwürdigkeit stehen im Mittelpunkt. Deshalb achten wir auf harmonisch abgestimmte HiFi-Systeme, bei denen Verstärker, Lautsprecher, Quellen und Raumakustik optimal zusammenwirken und zur Musiksammlung passen. Dazu ist neben der klanglichen Performance, die Zuverlässigkeit und Verarbeitung, sowie im Notfall ein guter Service sehr wichtig.
Beratung & Erfahrung
Als autorisierter Fachhändler erhalten Sie bei ART&VOICE ausschließlich Originalprodukte mit voller Herstellergarantie. Unsere Empfehlungen basieren auf langjähriger Erfahrung, Hörvergleichen sowie Erkenntnissen aus dem täglichen HiFi-Leben.
Gerne beraten wir Sie auch bei der optimalen Integration des Wharfedale Aura 4 - Standlautsprecher in Ihr bestehendes HiFi-System und unterstützen Sie bei der Auswahl passender Komponenten wie Lautsprechern, DAC's, Netzwerk-Streamern, analogem, usw.
Auf Anfrage erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot und informieren Sie über aktuelle Möglichkeiten rund um Preis, Kombinationen und passende Systemlösungen.
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Testsieger, Testberichte, Bestenlisten & „die besten HiFi-Geräte“
Vorsicht! Viele Wege führen heute angeblich zum perfekten Klang: Testberichte, Testsieger, Bestenlisten oder gleich „die 10 besten Lautsprecher des Jahres“. Das klingt beruhigend – schließlich hat ja jemand getestet. Das Problem dabei: Musik lässt sich nicht normieren, und High-End-HiFi schon gar nicht.
Ein Gerät, das in einer Redaktion unter standardisierten Bedingungen zum Testsieger erklärt wird, weiß leider nichts von Ihrem Hörraum, Ihren Lautsprechern, Ihrer Musik oder Ihrem persönlichen Hörgeschmack. Es kann im Test begeistern – und in der eigenen Anlage trotzdem völlig anders wirken. Bestenlisten suggerieren Vergleichbarkeit, wo in Wahrheit Abstimmung, Synergie und persönliches Hören entscheiden.
Hinzu kommt, dass viele Testberichte unter zeitlichen, wirtschaftlichen oder redaktionellen Zwängen entstehen. Geräte werden kurz gehört, selten im direkten Langzeitvergleich und meist ohne realistische Alltagsszenarien. Trotzdem entstehen daraus Ranglisten, Medaillen und Superlative. High-End-HiFi wirkt dann plötzlich wie ein Wettbewerb – obwohl Musik kein Sport ist.
Unsere Erfahrung als autorisierter HiFi-Fachhändler zeigt: Es gibt keinen universellen Testsieger, keinen „besten Lautsprecher für alle“ und keine Bestenliste, die eine fundierte Kaufentscheidung ersetzen kann. Es gibt nur Lösungen, die in einer bestimmten Kette, in einem bestimmten Raum und für einen bestimmten Hörer musikalisch überzeugen.
Deshalb setzen wir bewusst auf Hören statt Lesen, Vergleichen statt Glauben und Beratung statt Siegel. In unseren Studios zählt nicht, was irgendwo gewonnen oder goldene Öhrchen bekommen hat, sondern was Sie musikalisch berührt.
High-End beginnt dort, wo man aufhört, Ranglisten zu glauben – und anfängt, Musik zu hören.












































